Schlussredakteure fliegen bei Bauer raus

Die zentrale Schlussredaktion für die Frauen- und Yellow-Titel bei der Bauer Media Group in Hamburg wurde Ende April geschlossen.

Drei Redakteurinnen und Redakteure verloren ihre Arbeit und wurden umgehend freigestellt. Das ist die gesamte Belegschaft der Copy Desk GmbH, die den „Zentralbereich Schlussredaktion“ repräsentierte. Eine Sozialplanpflicht besteht für den Mini-Betrieb – wie es im zersplitterten Bauer-Konzern viele gibt – nicht. Aus Sicht des Konzernbetriebsrates sei das Geschäftsmodell dieses Bereiches seit Langem gescheitert. Es habe genug Anzeichen in den letzten Monaten gegeben, heißt es in einem Betriebsrats-Info. Das unternehmerische Risiko werde nun „rücksichtslos auf die Arbeitnehmer verlagert“.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Shorts sind keine Hosen

Ein Video-Clip zeigt, wie die Entsorgungsbetriebe einer großen Ruhrgebietsstadt Sperrmüll aufladen und entsorgen. Ein anderer befasst sich mit einem Fußballspiel des Regionalligisten Rot-Weiss-Essen. Und dann noch ein Clip, indem eine junge Redakteurin ihren Arbeitsalltag bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Funke Mediengruppe) in Bochum beschreibt.
mehr »

Das Netz hat ein SLOP-Problem

Künstliche Intelligenz verändert das Internet wie wir es kannten. KI dient als Beschleuniger von immer neuen Inhalten. Nicht immer entstehen auf diese Weise sinnvolle Inhalte. AI Slop, also digitaler Müll, flutet das Netz. Und KI geht nicht mehr weg. Denn KI-Modelle, finden sich inzwischen an allen möglichen und unmöglichen Stellen des privaten und beruflichen Lebens.
mehr »

Aktionstag für digitale Souveränität

Persönliche Daten sind eine Ware – und wir liefern sie freiwillig an große Technologiekonzerne. Doch was wäre, wenn es auch anders ginge? Eine neue Initiative ruft zum Digitalen Unabhängigkeitstag auf und wirbt für einen Ausstieg aus der digitalen Abhängigkeit.
mehr »

Big Tech verändert TV und Streaming

Bei den Video-Streaming-Plattformen verteidigte YouTube im Jahr 2025 erfolgreich seine Führungsposition und erreicht 72 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren. Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke von ARD, ZDF, Arte und 3sat kommen auf über 60 Prozent, dicht gefolgt von Netflix und Amazon Prime Video. Doch auch die Sender des ÖRR nutzen YouTube als Ausspielweg ihrer Inhalte. 
mehr »