preise

Der Axel Eggebrecht Preis wird von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig für Autorinnen und Autoren ausgeschrieben, die im Radiogenre Feature „ein Oeuvre von inhaltlichem Gewicht und akustischer Kreativität“ vorzuweisen haben. 2010 geht der mit 10.000 € dotierte Preis an das Autoren-Duo Richard Goll und Alfred Treiber (Wien) für ihr Lebenswerk. Sie entwickelten vor mehr als 30 Jahren neue Formen des Features, schufen ein umfangreiches Werk, gründeten im ORF die Feature-Redaktion und leisteten seither intensive Programmarbeit. Goll ist langjähriger Leiter der Feature-Redaktion im ORF, Treiber Kultur- und Sender-Chef von Ö1.

Die Medien-Unternehmerin Mitchell Baker, Vorsitzende der Mozilla Foundation, wurde vom Verlagshaus Hubert Burda Media mit dem Aenne Burda Award ausgezeichnet, weil sie sich „für Transparenz und Selbstbestimmung in der digitalen Welt“ engagiere. Die gemeinnützige Stiftung Mozilla entwickelt Open-Source-Software (Browser Firefox).

Das Programm „Balkan Fellowship for Journalistic Excellence“ für Journalisten aus Südosteuropa wird u.a. von der Robert Bosch Stiftung in Partnerschaft mit DIE ERSTE österreichische Spar-Cassa Privatstiftung gefördert. Bei einem im Rahmen des Programms veranstalteten Journalisten-Wettbewerb zum Thema „Identität“ wurden Maja Hrgovic (4.000 €), Momir Turudic (3.000 €) und Yana Buhrer Tavanier (1.000 €) ausgezeichnet.

61. „Bambi“, der Medienpreis von Burda – eine Auswahl der Preisträger. Lebenswerk: Maximilian Schell; Ehren-Bambi: „Deutsche in Hollywood“ – Caroline Link, Florian Graf Henckel von Donnersmarck, Roland Emmerich, Oliver Hirschbiegel, Michael Ballhaus; Schauspieler international: Christoph Waltz; Schauspielerin national: Jessica Schwarz; Schauspieler national: Edgar Selge; Film national: „Wickie und die starken Männer“ (Michael „Bully“ Herbig, Mercedes Diaz, Jonas Hämmerle); Publikums-Bambi: der TV-Dreiteiler „Krupp – Eine deutsche Familie“ (ZDF) von Carlo Rola.

Mit der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber wurden u.a. geehrt: Uli Bachmeier, Leiter des Münchner Büros der Augsburger Allgemeinen, Regisseur Franz Xaver Bogner, Spiegel-Redakteurin Conny Neumann sowie Christiane Schlötzer, stellv. Leiterin des SZ-Ressorts Außenpolitik, für ihr Engagement in dem Verein „Journalisten helfen Journalisten“.

Die Online-Ausschreibung „Bodybits – Analoge Körper in digitalen Zeiten“ wurde initiiert von der ZDF-Nachwuchsredaktion „Das kleine Fernsehspiel“ in Zusammenarbeit mit der ZDF-Hauptredaktion Neue Medien und dem Berliner Haus der Kulturen der Welt. Die Gewinner: Patrick Doberenz und Philipp Enders mit „Alice 5.0“; Romy Steyer mit „Egal was ich tue, sie lieben es“; Anil Jacob Kunnel mit „Pixelschatten“; Steffen Alberding und Kaspar von Treeck mit „Digitale Götter“; Silvia Casalino mit „Embodied Creatures“; Sonderpreis: Daniel Moshel für „Login 2 Life“. Projektpaten beraten die Regisseurinnen und Regisseure bei der Umsetzung, die vom ZDF finanziert wird.

Stefan Buchen erhielt für seine Reportage „Zensierte Medien – Iraner schauen illegal Satelliten-TV“ („Zapp“, NDR Fernsehen) den mit 5.000 € dotierten „Medienpreis Menschenrechte im Iran“ der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Den B.Z.-Kulturpreis 2010 erhielten u.a. der Schauspieler Til Schweiger, der Philosoph und Publizist Peter Sloterdijk sowie die Schauspielerin und Aids-Aktivistin Judy Winter; der Publikumspreis ging an die Schauspielerin Nora Tschirner.

Oscars für Filmtechnik erhielten u.a.: Michael Cieslinski, Reimar Lenz und Bernd Brauner für die Entwicklung des Arriscan-Filmscanners; der Software-Ingenieur Hilmar Koch für Neuerungen in der 3D-Computergrafik; die Mitarbeiter der DFT Digital Film Technology Holding GmbH (Weiterstadt) Klaus Anderle, Christian Bäker, Frank Billasch, Volker Maßmann, Markus Hasenzahl und Andreas Löw für ihre Mitwirkung an einem neuen Scanner-System.

Rückblende 2009 – deutscher Preis für politische Fotografie und Karikatur/„Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen“ des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) – 1. Preis (5.000 €): Mathias Hühn (taz); 2. Preis (2.000 €): Dirk Meissner (SZ); 3. Preis (1.000 €): Reiner Schwalme (Sächsische Zeitung). Der Preis für politische Fotografie wird von der rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Berlin gestiftet – 1. Preis (7.000 €): Arno Burgi (dpa); 2. Preis: Marc-Steffen Unger (freier Fotograf); 3. Preis: Hermann Bredehorst (Polaris Images).

Florian Felix Weyh erhält für sein Radiofeature „Beim Halma gibt’s keinen Elfmeter“ (Regie: Rita Höhne; DLF) den mit 1.000 € dotierten ALEX-Medienpreis 2010 der Spiele-Autoren-Zunft (SAZ).

Der CNN Journalist Award ist der Nachwuchspreis für Auslandsjournalismus von CNN International. Die Preisträger 2010 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – TV-Reportage: Rebecca Gudisch mit „Kindersklaven“ („die story“, WDR); sie wurde „CNN Journalist of the Year“ und damit Gesamtgewinnerin; TV Aktuell: Carsten Behrendt für „Ein Mann jagt sein Geld“ (u.a. „heute-journal“, ZDF); Print: Mathias Irle für „Die Treppe der Willigen“ (brand eins); Radio: Anna Kuhn-Osius für „Oh Amerika“ (Eldoradio – Campusradio der Universität Dortmund, Deutsche Welle); Online: Hasnain Kazim für „Angriff auf Mumbai: Protokoll eines mörderischen Feldzugs“ (Spiegel Online). Die Preise sind mit je 1.000 € dotiert; die Gesamtsiegerin erhält ein Stipendium im CNN-Headquarter in Atlanta.

Der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie verliehen. Kategorie Filme über die Wirtschaft – 1. Preis: Stephan Lamby für die Dokumentation „Retter in Not – Wie Politiker die Krise bändigen wollen“ (NDR/ARD) und Tim Gorbauch für „Weltklasse – Frischer Wind (FuhrländerAG)“ (ZDFinfokanal); 3. Preis: Reinhard Laska und Christian Rohde für „Das Milliardenspiel – Wer verzockte unser Geld“ (ZDF). Kategorie Filme aus der Wirtschaft – 1. Preis und Sonderpreis (5.000 €) für den besten Film des Wettbewerbs: Jan Litzinger für „250 Jahre MAN – Erfolg durch Wandel“; 2. Preis: Jan Reiff für „Mondi GmbH“; 3. Preis: Silke Telgen (Kemper Kommunikation GmbH) für „Geht doch“ (Fraunhofer Gesellschaft). Kategorie Nachwuchs – 1. Preis (5.000 €): Anja Reiß (Filmakademie Baden-Württemberg) für „Manager der Straße“; 2. Preis: Moritz Koepp und Jan Schütze für „Die glückliche Familie“ (Rubner Haus AG); 3. Preis: Andreas Gräfenstein und Fabian Daub für „Was übrig bleibt“.

Der Deutsche Reporterpreis wird ausgeschrieben von dem Journalistenverein Reporterforum, der von der Rudolf-Augstein-Stiftung gefördert wird. Reportage: Sabine Rückert für „Todfreunde“ (Die Zeit); Text des Jahres: Beat Balzli, Klaus Brinkbäumer, Jochen Brenner, Ullrich Fichtner, Hauke Goos, Ralf Hoppe, Frank Hornig und Ansbert Kneip für „Der Bankraub“ (Der Spiegel) und Wolfgang Uchatius für „Kapitalismus – wir könnten auch anders“ (Die Zeit); Lokalreportage: Antje Windmann für „Die Frau am Fenster“ (Hamburger Abendblatt); Web-Reportage: Matthias Eberl für „Außen Puff, innen die Hölle“ (sueddeutsche.de).

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Nah am Geschehen

Er mag seinen Job sehr. Das merkt man am Enthusiasmus, mit dem Caspar Sachsse über ihn spricht: „Es gibt immer Abwechslung, ich reise viel, halte mich dabei selten länger an einem Fleck auf und ich sehe unübliche Orte. Ich war schon mal in einer Ketchup-Fabrik, wer kann das schon von sich sagen?“ Das merkt man aber auch am Eifer, mit dem er über das Drumherum spricht: „Ich erwarte mehr Verständnis von Politik und Behörden, dass unser Status endlich als solcher akzeptiert wird und die Rahmenbedingungen sich ändern!“
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Spiel mit den Worten

„Voller Aufregung ob des nahenden Abenteuers erreichte ich den Hafen. Der Kapitän war noch nicht eingetroffen, also genoss ich die kühle Luft an Deck.“ So beginnt die Reise eines Entdeckers im Computerspiel „The Curious Expedition“, in dem man als illustre Figur der Geschichte fremde Regionen entdeckt und allerlei Abenteuer erlebt. Das Spiel des Entwicklers Maschinen-Mensch erschien vor zwei Jahren zuerst in englischer Sprache. Dafür gesorgt, dass auch deutschsprachige Spielende in Entdeckerlaune kommen, hat Iris Schäfer.
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Der Wert der Bilder

Der Erfolg eines Unternehmens hängt, nicht nur im Internet, sondern auch auf Facebook, Instagram, Pinterest und anderen Plattformen, vor allem von einem guten Bild ab. Reichweite, Page-Impressions, Visits, Klicks, Follower, Freunde bestimmen den „Wert“ einer Website, eines Blogs, des Auftritts eines Mediums oder eines Unternehmens in den Sozialen Medien, generieren Werbeeinnahmen, sind eine Rechtfertigung für die Kosten bei „Paid Content“. Professionelle Fotografen tragen mit ihrer Arbeit den Hauptteil zu journalistischem wie gewerblichem visuellen Content bei.
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(Stress-)Frei arbeiten!

Die meisten Freiberufler_innen lieben die Freiheit, mit der sie ihre Arbeit organisieren können. Doch sehr schnell kann diese Freiheit in ungesunden Stress ausarten. Die Gründe dafür sind oft mangelnde Strukturiertheit und Selbstdisziplin – heutzutage ein weit verbreitetes Problem, auch unter Angestellten! Die freie Journalistin Monique Hofmann hat mit dem Motivationspsycho­logen und Autor des Zeitmanagement-Bestsellers „Golden Rules“, Dr. Martin Krengel, über gute ­To-Do-Listen, Prokrastination, effizientes Pausenmanagement und die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben gesprochen.
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