CineStar: Branchenniveau erreicht

Nach einer 14stündigen Verhandlungsrunde hat ver.di am 27. Januar 2017 ein Tarifergebnis für die Kinokette CineStar erzielt. Die Gehälter der Beschäftigten steigen im Mittel über die verschiedenen Standorte und Entgeltgruppen um 6,44 Prozent. Die Laufzeit der Tarifvereinbarung beträgt zwei Jahre bis zum 28. Februar 2019. Darüberhinaus wurden eine Erhöhung der Jahressonderzahlung und der Ebenenleiter-Zulage erreicht. ver.di hatte in dieser reinen Entgelttarifrunde die Anpassung der Gehälter der CineStar-Beschäftigten an das Branchenniveau, also vergleichbar der Entgelthöhe der Mitarbeiter_innen von UCI oder CinemaxX, gefordert. Nach drei Verhandlungsrunden, in denen sich die Arbeitgeber kaum bewegt hatten, konnte ver.di nun in der vierten Runde eine durchschnittliche Entgeltsteigerung erreichen, die in zwei Schritten zum 1. März 2017 und zum 1. Januar 2018 erfolgt. Zudem gibt es eine Erhöhung der Jahressonderzahlung auf 370 Euro brutto sowie eine Erhöhung der Ebenenleiter-Zulage auf 1,60 Euro je Stunde zum 1. März 2017. „Mit diesem Ergebnis konnten wir uns in weiten Teilen gegen die ursprünglichen Vorstellungen der Arbeitgeber durchsetzen und deutliche Verbesserungen für die Beschäftigten erreichen”, bewertete ver.di-Tarifsekretär Frank Schreckenberg den Abschluss.

 

 

 

 

nach oben

weiterlesen

Streitbar und konfliktfähig

Die kämpferisch-kollegiale Diskussionskultur gefalle ihm. Er käme gern zu den Medienschaffenden, Künstlern und Industriegewerkschaftern in ver.di, versicherte Frank Bsirske den 90 Delegierten. Die Rede des ver.di-Chefs bildeten ein Highlight, doch nur einen Punkt auf der umfangreichen Agenda der 4. Bundesfachbereichskonferenz Medien, Kunst und Industrie am 25. und 26. April 2015 in Berlin.
mehr »

RBB-Reform: Kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf

Neue Besen kehren besser? 100 Tage nach Amtsantritt hat die neue Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg Patricia Schlesinger ihre Reformpläne für das RBB-Fernsehprogramm präsentiert. Die strategische Leitlinie lautet: Alle Kraft ins Abendprogramm, das „mutiger, kantiger, auffälliger, relevanter“ werden soll. Quotenschwache Sendungen werden gestrichen, neue Formate projektiert, neben Populärem sollen auch Information und Investigatives nicht zu kurz kommen. Bei diesem Relaunch wird es Gewinner und Verlierer geben. Aber Schlesinger stellt klar: „Dieser Reformprozess ist kein Sparprozess.“ Die Beschäftigten werden sie beim Wort nehmen.
mehr »

Miteinander aktiv

Wer an seinem Arbeitsplatz mitreden, mitgestalten und mitbestimmen möchte, sollte zur Betriebsratswahl gehen. Von März bis Mai, wird derzeit – wie alle vier Jahre – gewählt. Selbst Kandidatin oder Kandidat sein, ist die eine Möglichkeit, darüber hinaus mit entscheiden, in wessen Hände die Vertretung der Beschäftigten-Interessen gelegt wird, die andere. Aufgaben und Probleme gibt es zu Hauf. In der Ostsee-Zeitung und im Haller Kreisblatt sind tatkräftige Betriebsräte (BR) unterwegs, um sie zu lösen.
mehr »

„Recoup! Filmfinanzierung – Filmverwertung“

„Eventuell muss man sich eingestehen, dass wir vielleicht nicht zu wenige deutsche Kinofilme herstellen, sondern dass es deren zu viele gibt, zumindest zu viele Mittelmäßige, Uninspirierte, am Publikum vorbei Produzierte.“
mehr »