Die Drei vor dem Komma

In der Druckindustrie steht nunmehr eine Drei vor dem Komma im Tarifabschluss, der Anfang Juni zustande kam. 3,0 Prozent Entgelterhöhung ab dem 1. Juli, weitere 2,2 Prozent nach zwölf Monaten und eine Gesamtlaufzeit des Vertrages von zwei Jahren, das sind die Eckpunkte.

Außerdem wurde der Tarifvertrag zur Altersteilzeit in der Druckindustrie unverändert bis Ende 2009 verlängert. Mit einer geforderten „6“ vor dem Komma waren insgesamt 10.000 Beschäftigte aus 117 Betrieben in die Warnstreiks gegangen. Dennoch spricht ver.di von einem „respektablen Abschluss“, schließlich konnten u.a. betriebliche Öffnungsklauseln zu den Lohnbestandteilen abgewehrt werden. Der Abschluss gilt nicht für das Land Brandenburg. Deshalb wird bei der Märkischen Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH Potsdam derzeit nachverhandelt. Trotz fünf Jahren Nullrunde wird hier jedoch von Arbeitgeberseite anstelle einer prozentualen Entgelterhöhung lediglich eine Einmalzahlung von 400 Euro angeboten. Die Verhandlungen werden am 3. Juli fortgesetzt.

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Netflix schüttet erste Zusatzvergütungen aus

Mitwirkende an deutschen Serien-Produktionen von Netflix erhalten auf der Grundlage Gemeinsamer Vergütungsregeln erstmals Zusatzvergütungen. Zudem beteiligt sich das US-amerikanische Medienunternehmen an der Finanzierung der Themis-Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V. Ein Interview mit Rachel C. Schumacher, Senior Counsel, Labour Relations, Netflix, und Bernhard F. Störkmann, Geschäftsführer der Deutschen Schauspielkasse (Deska).
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In den Tarifverhandlungen zwischen der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen und ver.di ist auch am 14. Januar kein Fortschritt erreicht worden. Für die rund 25.000 Filmschaffenden zeichnet sich damit keine baldige Verbesserung der Arbeitszeitbedingungen durch mehr freie Wochenenden, zusammenhängende freie Tage oder Wochenend-Zuschläge ab. Die Produzentenallianz hat in den bisherigen zwei Verhandlungen den beiden Gewerkschaften BFFS und ver.di noch kein Angebot gemacht, will vielmehr im Jahr 2021 keinerlei Veränderung am Tarifvertrag akzeptieren.
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Deutschlandradio kündigt Tarifvertrag

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Basiswissen und Verträge für Fotografen“. Zuge­geben, 109 Euro scheinen ein stolzer Preis zu sein. Die Investition lohnt sich aber für alle, die sich als professionelle Fotograf*innen verstehen. Der Preis wird sicherlich schnell kompensiert. Eine Steuererklärung, Einsparungen bei Sozialversicherungen, vermiedene Kosten für Nachverfolgung von Urheberrechtsverletzungen – es rentiert sich.
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