Erfolgreicher Tarifabschluss für SR-Freie

Erstmals Sonderzahlung

Die Verhandlungen über die Honorarerhöhungen für die 12a-Freien des Saarländischen Rundfunks (SR) sind am 8. Juli erfolgreich abgeschlossen worden.


„Wir bekommen im Ergebnis genau so viel wie die Festangestellten, und wir haben es auch geschafft eine soziale Komponente in den Abschluss einzubauen“, heißt es in einer Pressemitteilung der ver.di-Verhandlungskommission. Der Abschluss im Einzelnen: Ab 1. September 2009 werden 1,7 Prozent mehr Honorar gezahlt, ab 1. Januar 2010 sind es 2,5 Prozent. Außerdem gibt es erstmals auch für die 12a-ler eine Sonderzahlung in Höhe von 385 Euro mit der diesjährigen November-Abrechnung. Wie bei der Einmalzahlung erhält jeder 12a-ler – unabhängig von seinem individuellen Honorar – die gleiche Summe. Der große Unterschied zur Einmalzahlung liegt aber darin, dass es diese Sonderzahlung unbefristet auch in den nächsten Jahren immer wieder im November geben wird, als Quasi-Weihnachtsgeld. Als Ausgleich für die im Vergleich zu den Festangestellten spätere lineare Erhöhung erhalten die Freien in diesem Dezember eine höhere Einmalzahlung von 500 Euro. Außerdem konnten wir die Geschäftsleitung davon überzeugen, den Berechnungsmodus für das Urlaubsentgelt leicht zugunsten der 12a-ler zu verändern, so dass ab dem 1. Januar 2010 alle Freien etwas mehr Urlaubsgeld bekommen. Insgesamt hat der neue Honorartarifvertrag eine Laufzeit bis zum 30. April 2011.

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Drei freie Tage für Redakteure zusätzlich

Die Tarifkommission der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di hat dem erneuerten Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrag für Tageszeitungen zugestimmt. Danach erhalten Redakteurinnen und Redakteure drei zusätzliche freie Tage bis März 2022. Für Freie wurde erneut ein Ausgleichshonorar in Höhe eines durchschnittlichen Monatshonorars aus 2019 vereinbart. Spätestens im November sollen die Tarifverhandlungen über Tariferhöhungen starten.
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Kieler Nachrichten reduzieren Honorare

Die „Kieler Nachrichten“ wollen ein neues Honorarsystem für ihre freien Mitarbeiter*innen einführen. Danach sollen die Freien künftig nach einem „Baukasten-System“ entlohnt werden. Im Vergleich zu bisherigen Regelungen bedeute das für die Freien generell eine Reduzierung ihrer Honorare, schätzen die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und der DJV Schleswig-Holstein diese kritikwürdigen Pläne ein.
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SZ bezieht Onliner in Tarifbindung ein

Die „Süddeutsche Zeitung“ wird künftig den Flächentarifvertrag im Zuge der Zusammenführung von „SZ Print“ und „SZ Digitale Medien“ (SZDM) auch auf die weit über 100 Beschäftigten der Online-Redaktion ausweiten. ver.di begrüßt die Entscheidung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Das sei „das richtige Signal der Wertschätzung, wenn künftig auch die Onlinerinnen und Onliner von den tariflichen Standards profitieren sollen“, erklärte das für Medien zuständige ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz.
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Auch intern unbequem

„Panorama“ ist nicht das erste, aber das älteste Politikmagazin im deutschen Fernsehen. Und es hatte eine schwere Geburt. Was da am 4. Juni 1961 auf dem Bildschirm in Schwarz-Weiß Premiere feierte, war ein ziemlich unverdaulicher Kessel Buntes aus aktueller Politik, Auslandsreportage und Unterhaltung. Doch schon bald hatte „Panorama“ seine erste Sternstunde.
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