Erhöhung der Honorare für Freie an Tageszeitungen

Die Honorare für Text- und Bildbeiträge der arbeitnehmerähnlichen freien Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen werden rückwirkend zum 1. August um 3,3 Prozent erhöht. Darauf einigten sich die IG Medien, der Deutsche Journalisten Verband (DJV) und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger am 31. August 1999 in Bonn. Die Laufzeit beträgt ein Jahr.

Die IG Medien hatte eine Erhöhung von 6,5 Prozent für freie Journalistinnen und Journalisten wie für Redakteurinnen und Redakteure gefordert. Bereits zwei Wochen zuvor war vereinbart worden, die Gehälter für Redakteurinnen und Redakteure um 3,3 Prozent zu erhöhen.

Der Verlegerverband lehnte Verhandlungen über weitere Tarifmaterien wie z.B. Urheberrecht, Ausweitung des Geltungsbereiches auf das Hessen und die neuen Bundesländer ab, signalisierte aber Bereitschaft, über das Urheberrecht zu einem späteren Zeitpunkt zu sprechen.

Zur Vereinfachung werden die Honorarsätze auf volle Pfennigbeträge auf- bzw. abgerundet.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

WDR: Weitere Tarifverhandlungen

Der Tarifstreit beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) erreichte Mitte Juni eine neue Eskalationsstufe. Ein zweitägiger Warnstreik der Gewerkschaften ver.di, DJV und Unisono legte Teile des Programms lahm. Indes hatte der WDR sich in der vorangegangenen Verhandlungsrunde mit der VRFF (Vereinigung der Rundfunk-, Film- und Fernsehschaffenden) auf einen Abschluss geeinigt – ohne die drei Gewerkschaften einzubeziehen. Heute gehen die Verhandlungen mit den Gewerkschaften weiter.
mehr »

Eintracht bei der VG Wort

Wer Mitgliederversammlungen (MV) der Verwertungsgesellschaft VG Wort schon länger verfolgt, musste sich fast die Augen reiben: Bei der jüngsten MV war kein Streit zwischen oder gar unter einzelnen Berufsgruppen zu vermelden. Und bei allen Abstimmungen – deren waren es sehr viele! – wurde kein einziger Vorschlag abgelehnt.
mehr »

Streik in vier großen ARD-Anstalten

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erhöht deutlich den Druck auf mehrere große ARD-Sender in den laufenden Tarifverhandlungen. Bereits seit Mittwochmorgen finden Streiks im WDR und im SWR statt, von Donnerstag (18. Juni 2026) an auch im BR und im NDR.
mehr »

Warnstreik beim SWR

In der Gehaltstarifrunde für die rund 3.500 festangestellten Beschäftigten und über 1.000 freien Mitarbeiter*innen des SWR ruft ver.di am Mittwoch und Donnerstag (17. und 18. Juni) zu einem zweiten Warnstreik auf.
mehr »