Fünf Prozent gefordert

Tarifrunde Zeitschriften: Voreinigung für neue Gehaltsstruktur

In der Tarifrunde für die etwa 8.000 Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften gab es nach dem ersten Termin am 9. Juni eine Voreinigung. Die dju in ver.di und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger einigten sich auf eine Änderung der Gehaltsstaffel. Sie führt zu Beginn des Berufslebens zu höheren Einstiegsgehältern, allerdings langfristig zu einer Einkommensabsenkung, durch die Streichung der bisherigen letzten Berufsjahresstufe nach 14 Jahren. Die neue Staffel tritt erst mit einer Einigung in der Gehaltsrunde in Kraft. Die Gehaltsverhandlung blieb ohne Ergebnis. Die dju fordert angesichts einer anziehenden Zeitschriftenkonjunktur fünf Prozent mehr Gehalt, nachdem beim letzten Tarifabschluss eine Erhöhung um 1,3 Prozent in einer Laufzeit von 24 Monaten vereinbart worden war. „Der Einsatz der Zeitschriftenredakteure in den vergangenen Jahren muss endlich durch eine anständige Gehaltserhöhung belohnt werden,“ erklärte Matthias von Fintel von ver.di. Die Verhandlungen werden am 5. Juli in Berlin fortgesetzt.

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