Haustarifvertrag für UCI

Bundesregelungen übernommen

Nachdem die dritte Runde der Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem HDF-Kino ergebnislos endete forderte UCI-Kinowelt ver.di zu Haustarifverhandlungen auf. In dieser ersten Verhandlungsrunde am 21. Juni konnte nach 9 Stunden ein Tarifergebnis für die Beschäftigten der UCI-Kinowelt erzielt werden.


Die Regelungen des Bundestarifvertrages zwischen ver.di und HDF-Kino e.V. konnten im Wesentlichen als Haustarifvertrag für die UCI-Kinowelt in Kraft gesetzt werden, der zum 1. Juli 2011 in Kraft tritt.
Die Stundenentgelte steigen ab 1. Juli 2011 um einen Festbetrag von 0,45€ je Stunde und ab dem 01.07.2012 um weitere 4,5%. Darüber hinaus konnte u.a. erreicht werden:
Eine weitere Berufsjahresstufe für Kassiererinnen und Einlasskontrolleure, Platzanweiserinnen sowie Verkäufer (Thekenkraft) nach 5 Jahren mit einer Erhöhung der Stundenentgelte um 0,07€ ab 01.07.2013 (Dessau = Ortsklasse S = 0,05€). Sowie die erstmalige tarifliche Regelung der Entgelte der Assistentinnen und Assistenten der Theaterleitung in 4 Berufsjahresstufen. Weiterhin ist uns die Steigerung der Jahressonderleistung gelungen. 2011:700,00€. 2012:700,00€. 2013: 745,00 €. Eine Einmalzahlung für Vorführer (Juli 2011): bis 3 Jahre Berufstätigkeit 50,00€ ab 3 Jahre Berufstätigkeit 80,00 €, ab 5 Jahre Berufstätigkeit 140,00€.
Der Haustarifvertrag für die UCI-Kinowelt ist erstmals zum 30. September 2014 kündbar.

nach oben

weiterlesen

Drei freie Tage für Redakteure zusätzlich

Die Tarifkommission der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di hat dem erneuerten Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrag für Tageszeitungen zugestimmt. Danach erhalten Redakteurinnen und Redakteure drei zusätzliche freie Tage bis März 2022. Für Freie wurde erneut ein Ausgleichshonorar in Höhe eines durchschnittlichen Monatshonorars aus 2019 vereinbart. Spätestens im November sollen die Tarifverhandlungen über Tariferhöhungen starten.
mehr »

Kieler Nachrichten reduzieren Honorare

Die „Kieler Nachrichten“ wollen ein neues Honorarsystem für ihre freien Mitarbeiter*innen einführen. Danach sollen die Freien künftig nach einem „Baukasten-System“ entlohnt werden. Im Vergleich zu bisherigen Regelungen bedeute das für die Freien generell eine Reduzierung ihrer Honorare, schätzen die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und der DJV Schleswig-Holstein diese kritikwürdigen Pläne ein.
mehr »

SZ bezieht Onliner in Tarifbindung ein

Die „Süddeutsche Zeitung“ wird künftig den Flächentarifvertrag im Zuge der Zusammenführung von „SZ Print“ und „SZ Digitale Medien“ (SZDM) auch auf die weit über 100 Beschäftigten der Online-Redaktion ausweiten. ver.di begrüßt die Entscheidung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Das sei „das richtige Signal der Wertschätzung, wenn künftig auch die Onlinerinnen und Onliner von den tariflichen Standards profitieren sollen“, erklärte das für Medien zuständige ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz.
mehr »

Auch intern unbequem

„Panorama“ ist nicht das erste, aber das älteste Politikmagazin im deutschen Fernsehen. Und es hatte eine schwere Geburt. Was da am 4. Juni 1961 auf dem Bildschirm in Schwarz-Weiß Premiere feierte, war ein ziemlich unverdaulicher Kessel Buntes aus aktueller Politik, Auslandsreportage und Unterhaltung. Doch schon bald hatte „Panorama“ seine erste Sternstunde.
mehr »