Kinopolis: Tarifkommission setzt Tarifvertrag durch

Am 8. September 2014 fand die zweite Runde der Haustarifverhandlungen zwischen ver.di und Kinopolis Koblenz statt. Im Ergebnis wurden ein Mantel- und Entgelttarifvertrag durchgesetzt.

Im Wesentlichen konnten die Regelungen, die für das Kinopolis Darmstadt gelten auf das Kinopolis in Koblenz übertragen werden. Mit dem Manteltarifvertrag wurden auch für die Koblenzer feste und verbindliche Regelungen unter anderem zur Arbeitszeit und zum Urlaub vereinbart. Die Entgelte liegen auf dem Niveau anderer tarifierter Kinopolis Häuser und betragen im Durchschnitt innerhalb der Laufzeit des Tarifvertrages eine Steigerung von über 12 Prozent.
Ab 2014 haben die Beschäftigten Anspruch auf eine Jahressonderzahlung, die mit dem Novemberentgelt ausgezahlt wird: 700 Euro ab 2014 und 720 Euro ab 2015. Als Ausgleich für bisher entgangene Entgeltsteigerungen gibt es im Oktober 2014 eine tarifliche Einmalzahlung in Höhe von 550 Euro. Der Tarifvertrag tritt zum 1. Oktober 2014 in Kraft und kann erstmals zum 31. Oktober 2016 gekündigt werden.

Mehr Infos zu den Abschlüssen im Kinobereich

nach oben

weiterlesen

Neuer Tarifvertrag für Filmschaffende

Nach fünfmonatigen Verhandlungen gibt es einen Tarifabschluss für die rund 25.000 Filmschaffenden in Deutschland, der ab September gilt. Die ver.di FilmUnion erreichte gemeinsam mit der Schauspielgewerkschaft BFFS in Verhandlungen mit der Produzentenallianz Verbesserungen bei Arbeitszeiten, Freizeitphasen während der Dreharbeiten, Zuschlägen am Wochenende und bessere Bedingungen für Arbeitsverträge von Schauspieler*innen. Außerdem soll ab September über die Erhöhung der Gagen verhandelt werden.
mehr »

RBB-Freie: „Ohne uns wird‘s langweilig“

Am Tag der Arbeit demonstrierten mehr als 300 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Berliner Masurenallee vor dem Sendezentrum des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Denn sie wollen ihre Arbeit behalten, sie wollen Bestandsschutz, faire Honorare und Respekt für ihren qualifizierten Beitrag zum Programm der Zwei-Länder-Anstalt, die mal wieder den Rotstift ansetzt. Ganze Sendeformate sollen wegfallen. 75 Freien der Sendung „ZiBB“ wurde bereits das Ende ihrer Mitarbeit angekündigt.
mehr »

Bei Papier und Pappe 3,9 Prozent mehr Geld

Nach zähem Ringen wurde am 25. April in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie ein Tarifergebnis erzielt. Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen steigen in zwei Stufen um insgesamt 3,9 Prozent. Dieses Ergebnis konnte, so ver.di, gegenüber den Arbeitgebern vom Hauptverband Papier und Kunststoffverarbeitung (HPV) nur durch die gute Warnstreikbeteiligung durchgesetzt werden.
mehr »

Freie raus aus dem Schleudersitz!

Das Timing war perfekt: Das Ende des Freienkongresses fiel taggenau mit der Verabschiedung des novellierten Bundespersonalvertretungsgesetzes zusammen, die vom ARD-Freienrat als „Meilenstein“ für die Interessenvertretung gesehen wird. Der Kongress tagte coronabedingt nicht in Saarbrücken, sondern vom 20. bis 22. April 2021 im Netz. Drei gut besuchte Veranstaltungen zu den Themen Rundfunkfreiheit, Arbeitsrecht und Mitbestimmung boten Stoff zu Diskussion und Möglichkeiten zur Vernetzung für alle Freien im öffentlich-rechtlichen Rundfunk über Sendergrenzen hinweg.
mehr »