Ohne Ergebnis vertagt

BERLIN. Ohne Ergebnis sind die Tarifverhandlungen für die über 7000 Zeitschriftenredakteure am 30. Juni in Berlin vertagt worden. Die Arbeitgeber haben kein Angebot vorgelegt.

ver.di fordert drei Prozent mehr Geld bei einer Tarifvertragslaufzeit von zwölf Monaten ein. „Diese seit langem bekannte Forderung ist angesichts der wirtschaftlichen Situation der Branche und mit Blick auf die ständig steigenden Arbeitsbelastungen durchaus angemessen“, ist ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel überzeugt. Am 17. September werden die Verhandlungen in Hamburg fortgesetzt. Dann erwartet ver.di ein entsprechendes Angebot der Arbeitgeber.

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Tarifrunde Zeitungen ohne Verlegerangebot

Ohne Bewegung und Arbeitgeberangebot endete am 26. November die erste Verhandlung über Gehalter und Honorare für die Tageszeitungsjournalist*innen. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di hatte für die etwa 12.000 Zeitungsredakeurinnen und -redakteure eine Vergütungserhöhung um 200 Euro sowie zusätzlich die Zahlung von 500 Euro Corona-Prämie gefordert. Die Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger wurden auf den 14. Dezember vertagt.
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ver.di-Forderungen für Tarife bei Zeitungen

Die ver.di-Tarifkommission hat Forderungen zur Gehaltsrunde für die Tageszeitungsredaktionen beschlossen. Die Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di fordert zu den bevorstehenden Verhandlungen für die etwa 12.000 Zeitungsredakeurinnen und -redakteure eine Vergütungserhöhung um einen Festbetrag von 200 Euro sowie zusätzlich die Zahlung von 500 Euro Corona-Prämie zum Ausgleich anhaltender Belastungen. Für die 120.000 Beschäftigten der Druckindustrie fordert ver.di fünf Prozent mehr Druck und  Gehalt (Akt. 17.11.21)
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Kein neuer RBB-Tarif für Designer*innen

Zwei Jahre hatte eine ver.di-Delegation mit dem RBB um eine Neufassung des Tarifhonorars Designer/in im Honorarrahmen Programm des Senders verhandelt. Nach zahlreichen Runden unter Einbeziehung von Expert*innen war Ende Oktober ein Tiefpunkt erreicht. Der RBB hatte zuvor seine Vorstellungen nochmals schriftlich zusammengefasst. „Da hatte sich überhaupt nichts bewegt“, konstatierte ver.di-Vertreterin Kathlen Eggerling. Man habe sich seit 2019 eigentlich nur im Kreis gedreht, die Gewerkschaftsseite zog sich enttäuscht aus den Verhandlungen zurück.
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Start der Verhandlung von Gagentarifen

In der ersten Tarifverhandlung zur Gagenerhöhung für die etwa 25.000 Filmschaffenden in deutschen Filmproduktionen am 3. November hat es noch kein Ergebnis gegeben. Die ver.di FilmUnion fordert eine Erhöhung der Wochengagen um 100 Euro ab Januar 2022 und eine Laufzeit bis Ende August 2023. Der Arbeitgeberverband Produzentenallianz hat dagegen zwei Erhöhungen um je 40 Euro und 30 Euro zu Beginn der nächsten beiden Jahre angeboten und eine deutlich längere Laufzeit bis zur Jahresmitte 2024 gefordert.
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