Reuters Deutschland: Ergebnis nach fairer Verhandlung

Die Tarifverhandlungen für die rund 120 bei Reuters Deutschland Beschäftigten haben am 13. Februar zu einer Einigung geführt. Das Ergebnis könne sich sehen lassen, sagt ver.di. Die allermeisten Beschäftigten können mit Wirkung ab 1. April 2018 ein Lohnplus von 2,6 Prozent oder mehr erwarten. Wer ein Exceeded oder Far Exceeded erhalten hat, kommt durchschnittlich auf ein Plus von etwa 3,1 Prozent oder 3,7 Prozent. Das sind – bezogen auf das Tarifgehalt – Reallohnerhöhungen um 0,8 bis 1,9 Prozentpunkte.Die Tarifkommission der Gewerkschaften DJV und ver.di erzielte die Einigung mit Chefredakteur Olaf Zapke bereits in der ersten Verhandlungsrunde. Sie wurde als fair und konstruktiv bezeichnet, da die Chefredaktion in mehreren Gesprächsrunden das Angebot mehrmals verbessert hat. Hervorzuheben ist, dass auch ein Dutzend Beschäftigte etwa in Elternzeit/Sabbatical oder mit einem „par­tially met“ nicht nur an der linearen Erhöhung teilhaben: Erstmals werden sie darüber hinaus an den Zulagen beteiligt.         <<

 

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Umfrage: SoloS sollten mehr über Geld reden

7250 Honorardatensätze zeigen: Solo-Selbstständigkeit ist überwiegend „kein faires Geschäftsmodell“. Trotz hoher fachlicher Qualifikation und langjähriger Berufserfahrung würden Kreative nicht leistungsgerecht entlohnt. Zu diesem nicht überraschenden, doch ernüchternden Fazit kam eine Podiumsrunde im Leipziger Haus der Selbstständigen bei der Auswertung einer branchenübergreifenden Honorarumfrage, der sich 54 Gewerkschaften, Berufsverbände und Interessenvertretungen Solo-Selbstständiger anschlossen.
mehr »

„Tagesspiegel“ bekommt Tarifvertrag

Einigung nach langen Verhandlungen: ver.di und der DJV haben heute den Tarifvertrag für den Berliner „Tagesspiegel“ unterschrieben. Damit verpflichtet sich das Medienhaus, ab dem 1. Januar 2023, die Mantel- und Gehaltstarifverträge für Redaktion und Verlag sowie den Tarifvertrag über die Altersversorgung für Redakteur*innen an Tageszeitungen anzuwenden. „Dass der Tagesspiegel sich für einen Tarifvertrag entschieden hat, ist ein wichtiger Schritt für die Arbeitsbedingungen der Medienbranche in Berlin“, sagte der zuständige Gewerkschaftssekretär Jörg Reichel von ver.di.
mehr »

ARD-Streiktag: Mit viel Wut im Bauch

Mit Entschlossenheit und einer gehörigen Portion Wut sind an vielen ARD-Standorten hunderte Beschäftigte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks am 9. November in den Warnstreik getreten. Sie reagierten mit dieser konzertierten Aktion, zu der ver.di aufgerufen hatte, auf die festgefahrenen Tarifverhandlungen in der ARD. Mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus sieben Sendern beteiligten sich. Bei der Deutschen Welle in Bonn und Berlin gab es aktive Mittagspausen vor den Häusern. In vielen Programmen kam es zu Ausfällen, Sendungen aus der Konserve mussten Lücken füllen. 
mehr »

Ver.di ruft ARD-weit zu Warnstreiks auf

Wegen der festgefahrenen Haustarfiverhandlungen ruft ver.di an diesem Mittwoch zu Warnstreiks in den ARD-Sendern auf. Ver.di fordert durchschnittlich Gehalts- und Honorarerhöhungen um sechs Prozent und stärkere Tariferhöhungen besonders für Berufseinsteiger*innen und niedrige bis mittlere Entgelthöhen. Außerdem sollen die Laufzeiten der Tarifabschlüsse auf zwölf Monate begrenzt werden. Das Angebot der Rundfunkanstalten reiche nicht aus.
mehr »