Manteltarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften

Ring frei zur sechsten Runde: Jetzt geht es auch um die Lohnfortzahlung bei Krankheit

Die Verhandlungen über einen neuen Manteltarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften werden am 3. Dezember 1996 in Hamburg fortgesetzt.

Auch in der nunmehr sechsten Runde gibt es aus Sicht der IG Medien wenig Hoffnung auf eine schnelle Einigung. Alle Forderungen der IG Medien nach mehr Zeitsouveränität, tarifvertraglichen Ansprüchen auf journalistische Weiterbildung und Regelungen zur Frauengleichstellung, wurden bisher vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zurückgewiesen. Lediglich auf der Basis unverbindlicher Empfehlungen könne man sich eine Einigung vorstellen, hieß es zuletzt.Auf der anderen Seite sind die Arbeitgeber bisher nicht von ihren Vorstellungen abgerückt, im Tarifvertrag durchgängig Verschlechterungen zu Lasten der Beschäftigten durchzusetzen. Kündigungsfristen sollen verkürzt, bei der Jahresleistung (Weihnachtsgeld) eine Höchstgrenze eingeführt, die Anstellungsverträge nicht mehr auf ein bestimmtes Objekt, sondern grundsätzlich auf alle Objekte eines Unternehmens ausgestellt werden. Die Nutzung von Beiträgen der Redakteurinnen und Redakteure in anderen Medien, bisher vergütungspflichtig, soll alleine den Verlagen zugute kommen.Verschärft wird die Verhandlungssituation noch durch die Ankündigung des Zeitschriftenverlegerverbandes, in Hamburg auch die Regelung der Gehaltsfortzahlung bei Krankheit in die Verhandlungen einzubringen.

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Tarifeinigung für den Privatfunk erreicht

Für die im Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) vertretenen Radio- und Redaktionsunternehmen hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in der vierten Tarifrunde in Verhandlungsgemeinschaft mit dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) ein Ergebnis über Tarifsteigerungen in zwei Stufen erzielt. Ab April 2022 erfolgt eine monatliche Gehaltssteigerung um 125 Euro in den mittleren Tarifgruppen der Radiosender (TG 3 bis TG 5), die vor allem für Berufseinsteiger*innen, aber auch die Mehrzahl der langjährigen Beschäftigten wirksam wird.
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Die Deutsche Welle (DW) hat es bis zum bitteren Ende getrieben: Drei Urteile des Arbeitsgerichts Bonn wollte sie nicht akzeptieren. Nun musste die Rundfunkanstalt letztinstanzlich in Köln eine komplette Niederlage einstecken. Gestritten wurde um den Zuschuss der DW zur Altersversorgung und die tariflichen Leistungen Urlaubsentgelt und Fortzahlungsentgelt nach dem „Bestandsschutz“. Von den Urteilen könnten nun auch andere freie Mitarbeiter*innen profitieren, denen die DW solche Leistungen bislang vorenthält.
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Ohne Bewegung und Arbeitgeberangebot endete am 26. November die erste Verhandlung über Gehalter und Honorare für die Tageszeitungsjournalist*innen. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di hatte für die etwa 12.000 Zeitungsredakeurinnen und -redakteure eine Vergütungserhöhung um 200 Euro sowie zusätzlich die Zahlung von 500 Euro Corona-Prämie gefordert. Die Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger wurden auf den 14. Dezember vertagt.
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ver.di-Forderungen für Tarife bei Zeitungen

Die ver.di-Tarifkommission hat Forderungen zur Gehaltsrunde für die Tageszeitungsredaktionen beschlossen. Die Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di fordert zu den bevorstehenden Verhandlungen für die etwa 12.000 Zeitungsredakeurinnen und -redakteure eine Vergütungserhöhung um einen Festbetrag von 200 Euro sowie zusätzlich die Zahlung von 500 Euro Corona-Prämie zum Ausgleich anhaltender Belastungen. Für die 120.000 Beschäftigten der Druckindustrie fordert ver.di fünf Prozent mehr Druck und  Gehalt (Akt. 17.11.21)
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