Tarifabschluss für Buchverlage in Hessen

Die Tarifvertragsparteien im hessischen Groß- und Außenhandel / Verlage haben in der dritten Runde am 21. Juni einen neuen Tarifvertrag abgeschlossen.

Danach steigen die Löhne und Gehälter der rund 120.000 Beschäftigten zum 1. Juli 2013 um drei Prozent und zum 1. Mai 2014 um weitere 2,1 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen werden rückwirkend zum 1. Mai 2013 um 27 Euro und ab 1. Mai 2014 um weitere 19 Euro in allen Ausbildungsjahren erhöht. Im April 2014 wird eine Einmalzahlung in Höhe von 90 Euro fällig. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2015. ver.di-Verhandlungsführer Bernhard Schiederig: „Der Tarifabschluss ist ein Kompromiss, der sich durchaus sehen lassen kann. Er verhilft den Beschäftigten zu einer Reallohnsteigerung. Ohne die Aktivitäten und Streiks wäre ein solches Ergebnis nicht möglich gewesen.“

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Soforthilfe für Soloselbstständige

Unbürokratische Hilfen für kleine Unternehmen und Soloselbstständige: Wer wegen der jetzt beschlossenen, neuerlichen Corona-Beschränkungen in der Kultur- und Veranstaltungsbranche Umsatzverluste erleidet, bekommt 75 Prozent der Einnahmeausfälle vom Bund ersetzt. Das bekräftigten die zuständigen Bundesminister und informierten am 29. Oktober zum Procedere.
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Tarifabschluss bei der Deutschen Welle

Nach einer monatelangen Hängepartie mit zähen Verhandlungen konnte in der Tarifauseinandersetzung bei der Deutschen Welle (DW) am Abend des 7. Oktober ein Abschluss über insgesamt 6,2 Prozent mehr Geld für 33 Monate erzielt werden. Nachdem die Verhandlungen in der fünften Runde gescheitert waren, kam es an den Standorten der DW in Bonn und Berlin zu Warnstreiks. Sie bewirkten offenbar, dass die Verhandlungen wiederaufgenommen wurden und nun zügig zu einem Ergebnis führten.
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Zeitungsbote gewinnt in zweiter Instanz

In den meisten Branchen ist es eine Selbstverständlichkeit: Wer nachts arbeitet, bekommt auch Nachtzuschläge. Oft ist das in Tarifverträgen geregelt. Eine Branche versucht - trotz klarer rechtlicher Vorgaben - sich drumherum zu mogeln und wortreich Sonderregelungen für sich zu reklamieren: Zeitungsverlage wie der Aschendorff Verlag (Westfälische Nachrichten) in Münster. Das lassen sich nicht alle Zeitungsboten gefallen. Einer klagte jetzt erfolgreich auf Nachzahlung.
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Weiterer Warnstreik bei Deutscher Welle 

Erneut kam es bei der Deutschen Welle zu einem Warnstreik, der zu Sendeausfällen im News-Bereich führte. Jeweils bis zu 100 Kolleg*innen waren an den Standorten Köln und Bonn beteiligt. Der Etat der Deutschen Welle steigt auch in 2022 garantiert, dennoch gibt es bisher kein konkretes Angebot der Intendanz der Deutschen Welle in der laufenden Tarifauseinandersetzung. Mittlerweile zeichnet sich ab, dass Anfang Oktober weiterverhandelt wird.
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