Tarifeinigung bei Zeit Online erzielt

Foto: Christian von Polentz

Angestellte und Redakteur*innen von „Zeit Online“ werden künftig fast vollständig die gleichen Arbeitsbedingungen haben wie Verlag und Redaktion der „Zeit“. Darauf einigten sich nunmehr die Tarifparteien. Die Verhandlungen zwischen der Deutsche Journalistinnen- und Journalistenunion (dju) in ver.di, dem DJV Berlin/JVBB sowie auf der Arbeitgebervertreterseite der Zeit Digital GmbH und Zeit Online GmbH hätten in einem offenen und konstruktiven Dialog stattgefunden, heißt es in der Tarifinformation von ver.di.

Über einen Zeitraum von insgesamt fünf Jahren, beginnend mit dem 1. April 2022, werden Gehälter und Nebenleistungen der tariflichen Mitarbeitenden weiter angeglichen und vor allem deren Arbeitszeit nach und nach dem Niveau von Print angepasst. Dies war ein Kernpunkt der Beschäftigtenforderung von Zeit Online. Sie bekommen nun bis 2026 eine Absenkung der bisherigen Arbeitszeit von 40-Wochenstunden auf die tariflichen 36-Wochenstunden für Redakteurinnen und Redakteure bzw. 35-Wochenstunden für Angestellte.

2016 hatte ein Haustarifvertrag, die bei Print geltenden Zeitschriften-Tarifverträge in vielen Teilen bereits anerkannt. Damit wurden schrittweise Erhöhungen der Gehälter und eine bessere soziale Absicherung bei Zeit Online ermöglicht. Die Einzelheiten der am 11. März 2022 erzielten Einigung werden aktuell textlich formuliert in einen neuen Haustarifvertrag übertragen. Die Tarifkommission muss dem Ergebnis noch zustimmen.

Zur ausführlichen Tarifinformation: ZEIT ONLINE: Tarifeinigung erzielt! – ver.di (verdi.de)

 

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