Tariferhöhung bei der Deutschen Welle

Die Beschäftigten der Deutschen Welle werden zum 1.  Juli mehr Geld erhalten. Nach drei intensiven Verhandlungsrunden einigten sich Gewerkschaften und Geschäftsleitung auf einen Abschluss des Tarifvertrages. Nach Einschätzung der ver.di-Verhandlungskommission ist dieser vergleichbar mit den im vorigen Jahr erzielten Ergebnissen der ARD-Anstalten.

Danach werden bei der Deutschen Welle die Gehälter für die rund 1.500 festangestellten und die freien Mitarbeiter_innen, die auf 1.270 Vollzeitstellen arbeiten, zum 1. Juli 2018 um 2 Prozent und zum 1. Januar 2019 um weitere um 2,5 Prozent erhöht. Für die Freien wird sich dieses Mehr im Geldbeutel besonders deutlich niederschlagen, weil die Erhöhung nicht nur auf die tariflich vereinbarten Mindesthonorare angewendet wird, sondern generell auf jedes derzeit real gezahlte Honorar. Vom Tarifabschluss profitieren werden in entsprechendem Maß auch Volontär_innen und Auszubildende bei der Deutschen Welle.  Zum Ausgleich für die sechs Leermonate (Januar 2018 bis Juni 2018) gibt es für Feste im ersten Quartal 2019 eine Einmalzahlung in Höhe von 650 Euro. Die  einmalige Ausgleichszahlung für Volos und Azubis beträgt 100 Euro.

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In Schwung bleiben dank „Radio Ginseng“

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Wien: Viele Austritte beim Regieverband

Beim Verband Filmregie Österreich herrscht dicke Luft. Von der Interessenvertretung der Regisseurinnen und Regisseure hat sich eine Gruppe Filmschaffender im Streit getrennt. Erst im April dieses Jahres hatte das Österreichischen Filminstitut (ÖFI) gendergerechte Maßnahmen bei der Vergabe von Fördermittel beschlossen worden. Nun führt diese neue Quotenregelung zu Ärger. 42 Regisseurinnen und Regisseure sind aus dem Verband Filmregie Österreich ausgetreten. Vor allem Frauen.
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Medienwirtschaft erholt sich langsam

Den statistischen Indizien nach erholt sich die Medienwirtschaft von den Pandemiefolgen. Die längerfristigen Trends bleiben allerdings ungebrochen: Die Auflagen der gedruckten Periodika schrumpfen, Video- und Audiostreaming verändern die Marktanteile zu ihren Gunsten und erzeugen offenbar auch andere Nutzungsgewohnheiten. Die Buchbranche hält sich stabil, wobei sich die Gewichte vom Laden- zum Onlineverkauf verschieben. Auch bei den Kinos sprießen neue Hoffnungen.
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Ein breites Bündnis wesentlicher Branchenvertreter*innen des deutschen Film-, TV- und VoD-Marktes hat sich entschlossen, einen großen Teil ihrer Inhalte zukünftig klima- und ressourcenschonend herzustellen. Damit sollen in relevantem Maße CO2-Emmissionen vermieden werden. Im Arbeitskreis „Green Shooting“ wurden hierzu erstmals einheitliche ökologische Mindeststandards für nachhaltige Produktionen entwickelt und sich in einer Nachhaltigkeitsinitiative ab 1. Januar 2022 zu deren Einhaltung verpflichtet.
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