Tariferhöhung für Kinobeschäftigte

Verhandlungen mit HDF-Kino erfolgreich beendet

Die Verhandlungen für die Kinobeschäftigten, zwischen dem Arbeitgeberverband HDF-Kino und ver.di, wurden in der vierten Runde erfolgreich beendet. Es konnten Tariferhöhungen in vier Stufen erreicht werden, die pro Jahr durchschnittlich um die 3 Prozent bis Ende 2014 betragen.

Diese werden durch aufeinander aufbauende Erhöhungen durch Festbeträge und prozentuale Steigerungen erreicht. Dazu kommen im Oktober 2011 eine Einmalzahlung sowie ab 2013 höhere Zulagen und eine auf 745 € erhöhte Jahressonderleistung. Die Entgelte erhöhen sich in der OrtsklasseS am 1. Oktober 2011 und am 1. Oktober 2012 um je 0,25 € je Stunde. Jeweils am 1. Juli 2013 und am 1. Juli 2014 gibt es 2 Prozent dazu. In der Ortsklasse B gelten die gleichen Daten, zunächst wird um 0,20 € und dann um 0,18 € erhöht. Und dann gibt es ebenfalls jeweils 2 Prozent. Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2014. Die Widerspruchsfrist läuft bis zum 16. September 2011.
Nachdem die dritte Verhandlungsrunde zwischen ver.di und HDF-Kino am 10. Juni ergebnislos endete, hatte UCI-Kinowelt den Austritt aus der tarifgebundenen Verbandsmitgliedschaft erklärt. Bereits am 28. Juni war mit UCI-Kinowelt ein Haustarifvertrag abgeschlossen worden.

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Tarifrunde bei den Privatradios gestartet

Für die rund 1.000 Beschäftigten in Privatradios, die im Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) zusammengeschlossen sind, haben die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Journalistenverband (DJV) am 12. Oktober 2021 Tarifverhandlungen gestartet. ver.di fordert für die redaktionellen, technischen und kaufmännischen Beschäftigten einen Festbetrag in Höhe von 175 Euro, für Volontär*innen von 100 Euro und für Auszubildende von 50 Euro für eine Laufzeit über die kommenden zwölf Monate. Die Arbeitgebervertreter haben ihrerseits kein konkretes Angebot gemacht.
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RBB-Freie in Aktion: „Bloß nicht geizen“

„#Wirsindnichtda“ heißt die Aktion der RBB-Freien in der Woche vor der Bundestagswahl, zu der sich bereits über 360 Kolleg*innen eingetragen haben. Zum Auftakt gab es eine Demonstration vor dem RBB-Fernsehzentrum in der Masurenallee wie schon am 1. Mai zur Aktion „#FreiimMai“. Nach wie vor geht es vor allem um Beschäftigungs- und Honorarsicherung für die vielen freien Mitarbeiter*innen, ohne die ein gutes Programm beim RBB nicht möglich ist.
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Neue Publik-Chefin

Maria Kniesburges war seit 2007 Chefredakteurin der ver.di publik und der ver.di news. 14 Jahre lang prägte sie die ver.di-Medienlandschaft. Jetzt ist sie in den Ruhestand gegangen. Ihre Nachfolgerin Petra Welzel ist seit dem 1. September im Amt. Die Kunsthistorikerin und Journalistin hat mehr als 30 Jahre journalistische Erfahrung. Seit ver.di-Gründung ist sie Chefin vom Dienst der ver.di publik, mittlerweile auch für verdi.de und verdi.tv. Sie hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich die ver.di-Medien weiterentwickelt haben und den Herausforderungen der Gegenwart mit ihren zahlreichen Kommunikationskanälen gerecht werden. Denn die Ansprüche an Kommunikation haben sich seit der…
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Abschied von Fritz Wolf

Wir trauern um unseren Autoren Fritz Wolf. Er starb am 29. August im Alter von 74 Jahren nach schwerer Krankheit. Sein Thema war der Dokumentarfilm. Kritisch benannte Wolf immer wieder die mangelnde Wertschätzung dieses Filmgenres, die sich unter anderem in zu wenig und zu späten Sendezeiten im Fernsehen sowie in nicht ausreichender Förderung manifestierte. Mit so manchem Filmtipp in M verschaffte er einer Doku mehr Aufmerksamkeit, regte an, sie zu schauen. Fritz Wolf war auch Autor für epd medien, verfasste verschiedene Studien und war viele Jahre aktiv in Gremien des Grimme-Preises. Wir werden ihn vermissen.    
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