Tariferhöhung für Verlagsangestellte in Niedersachen und Bremen

In der Tarifverhandlung für die Angestellten in Zeitungsverlagen in Niedersachsen und Bremen am 12. September konnte ein vorläufiger Tarifabschluss erzielt werden.

Danach werden die Gehälter und Ausbildungsvergütungen ab 1. Oktober 2014 um jeweils 2 Prozent erhöht und ab 1. Oktober 2015 nochmals um jeweils 1 Prozent. Ab 1. Mai 2016 gibt es eine weitere Steigerung um jeweils 0,8 Prozent. Der Tarifvertrag kann zum 31. Oktober 2016 gekündigt werden. Der Manteltarifvertrag bleibt weiterhin nur in der Nachwirkung. Als Erfolg wertet die ver.di-Tarifkommission, dass es gelungen ist, auch für die Verlagsangestellten in den Zeitungsbetrieben einen Gehaltszuwachs zu erzielen. Dass der Abschluss ohne formelle Inkraftsetzung des Manteltarifvertrages, in dieser Höhe und mit dieser Laufzeit akzeptiert werden musste, ist keinem Mitglied der ver.di-Tarifkommission leicht gefallen. Ohne diese Zugeständnisse wäre aber auch in weiteren Verhandlungen kein Tarifabschluss möglich gewesen!

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Tariflicher Zuschlag bleibt obendrauf

Onlinezuschläge können laut tarifvertraglichen Regelungen beim Bayerischen Rundfunk nicht in Tagessätze für die Honorierung von TV-und Hörfunkbeiträge eingepreist werden, sondern sind zusätzlich zu zahlen. Das besagte ein Urteil des Arbeitsgerichts München Ende März. Der Bayerische Rundfunk ging dagegen in Berufung, allerdings ohne Erfolg. Die gesonderte Online-Vergütung sei rechtens, befand nun auch das Landesarbeitsgericht.
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ver.di fordert Tarifbindung bei G+J

Im Zuge der Fusion mit dem Fernsehsender RTL beabsichtigt das Verlagshaus Gruner+Jahr (G+J) aus dem Arbeitgeberverband auszuscheiden und die bisherige Tarifbindung komplett aufzugeben. Damit würde den Beschäftigten eine jahrelange Stagnation ihrer Gehälter drohen. Den Erhalt und den Ausbau von Tarifverträgen bei G +J forderten nun die Beschäftigten des Verlagshauses mit einer Flugblattaktion in Hamburg. Ver.di warnt vor einer Tarifflucht.
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Arbeitskämpfe in den Kliniken im Fokus

In der vergangenen Woche gab es in der Hauptstadt mehrtägige Warnstreiks bei der Charité, Vivantes und ihren Tochterunternehmen. Die Krankenhausbeschäftigten fordern erträgliche Personalschlüssel und den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes für alle. Die Beschäftigten brauchen Solidarität aus der Bevölkerung und innerhalb der Gewerkschaft. Die ver.di-MedienGalerie in Berlin eröffnet jetzt zur Unterstützung des Arbeitskampfes eine Ausstellung.
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Drei freie Tage für Redakteure zusätzlich

Die Tarifkommission der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di hat dem erneuerten Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrag für Tageszeitungen zugestimmt. Danach erhalten Redakteurinnen und Redakteure drei zusätzliche freie Tage bis März 2022. Für Freie wurde erneut ein Ausgleichshonorar in Höhe eines durchschnittlichen Monatshonorars aus 2019 vereinbart. Spätestens im November sollen die Tarifverhandlungen über Tariferhöhungen starten.
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