Tarifverhandlung Kino ergebnislos

Arbeitgebervertreter ohne besseres Angebot

Die Verhandlungen für die etwa 6.000 Kinobeschäftigten, zwischen dem Arbeitgeberverband HDF-Kino und ver.di wurden in der dritten Runde am 10. Juni nach vier Stunden ergebnislos beendet. Ein neuer Termin war bis Redaktionsschluss noch nicht vereinbart.

Obwohl die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde eine Verbesserung ihres Angebots bestehend aus einem Sockelbetrag von 0,25€ ab dem 01.07.2011 und einer Erhöhung um 2,6% ab dem 01.07.2012 signalisiert hatten, wurde kein neues Angebot vorgelegt. Die Forderungen von ver.di wurden weitgehend abgelehnt. Die ver.di-Verhandlungskommission hat den eigenen Kompromissvorschlag aus der letzten Runde noch einmal bekräftigt. Danach muss ein Abschluss mindestens einen Sockelbetrag von 0,45€ ab sofort und eine lineare Erhöhung von 4,5% ab Mitte nächsten Jahres betragen. Zusätzlich muss die geringere Erhöhungswirkung für die Vorführer durch eine Sonderzahlung ausgeglichen werden. Die Einführung der zusätzlichen Berufsjahresstufen kann im Juni 2012 geschehen.

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Tariflicher Zuschlag gehört obendrauf

Onlinezuschläge können laut tarifvertraglichen Regelungen beim Bayerischen Rundfunk nicht in Tagessätze für die Honorierung von TV-und Hörfunkbeiträge eingepreist werden, sondern sind zusätzlich zu zahlen. Das besagt ein Urteil des Arbeitsgerichts München, mit dem ein arbeitnehmerähnlicher Freier vom Sender jetzt mit ver.di-Rechtsschutz eine Nachzahlung für zwei Jahre erstritt.
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VG Wort: Ausschüttung Anfang Juli 2021

209,94 Millionen Euro hat die Verwertungsgesellschaft Wort 2020 aus Urheberrechten eingenommen. Im Vorjahr waren es 156,12 Millionen Euro. Das liegt an einer Nachzahlung in Höhe von rund 60 Millionen Euro für die Vorjahre, gab Rainer Just, geschäftsführender Vorstand, auf einer rein virtuellen Mitgliederversammlung der VG Wort am 20. März 2021 bekannt. „Die Hauptausschüttung für 2020 findet Anfang Juli 2021 statt“, sagte Just.
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Die dju – ein Angebot zur Mitgestaltung

Mit dem neuen Jahrtausend kam auch für die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di einiges an Neuem. Noch bevor sie ihren 50. Geburtstag feierte, knackte sie im Jahr 2000 die 20.000-Mitglieder-Marke. 2001 kam ver.di und die dju feierte ihr halbes Jahrhundert im Retro-Look im Kölner Gürzenich. Zur 60-Jahr-Feier waren die Kolleginnen und Kollegen von Rundfunk, Fernsehen und audiovisuellen Medien in der neuen Fachgruppe Medien mit dabei. Und nun, zum 70. Geburtstag, steht der dju in ver.di wieder etwas Neues ins Haus: Ein Feiertag in Pandemiezeiten.
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Aus für Freelancer in Presse und Kultur

Clasificador Nacional de Actividades Económicas (CNAE), Register für ökonomische Aktivitäten, heißt die Liste mit 2110 Tätigkeiten, die in Kuba seit dem 5. Februar für die freiberufliche Arbeit erlaubt sind. Eine Reform mit revolutionärem Potenzial, denn bislang durften nur 127 Berufe selbständig ausgeübt werden. Auf der vier Tage später erschienenen Verbotsliste sind jedoch jedwede freiberufliche Presse-Arbeit sowie etliche Berufe in der unabhängigen Kunstszene der Insel aufgeführt.
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