Umfrage: Crowdwork und internetbasierte Aufträge

Selbstständiges Arbeiten ist heute in vielerlei Weise auf das Internet angewiesen. Viele Selbstständige haben eigene Webseiten, sie suchen Aufträge im Netz oder tauschen sich online mit Kolleginnen und Kollegen aus. Zunehmend werden Aufträge sogar vollständig über Internet-Plattformen abgewickelt (Stichwort: Crowdwork). Clickworker, Textbroker, 99designs sind Beispiele für solche Plattformen, auf denen weltweit immer mehr Menschen nach Aufträgen suchen. ver.di führt gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (Prof. Dr. Hans Pongratz) in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt „Herausforderung Cloud und Crowd” (http://cloud-und-crowd.de/) eine Umfrage zu internetbasierten Aufträgen und Crowdwork im Organisationsbereich von ver.di durch.

Die Umfrage richtet sich erstens an ver.di-Mitglieder. Wir wollen wissen, welche Erfahrungen sie machen, wenn sie im Internet nach Aufträgen suchen – ob nun regelmäßig oder auch als ein gelegentlicher Zuverdienst. Zweitens wenden wir uns mit einem eigenen Fragebogen an Gewerkschaftssekretär/innen sowie Betriebs- und Personalrät/innen. Wir wollen herausfinden, in welchen Unternehmen Crowdwork stattfindet, wie Betriebs- und Personalräte damit umgehen und wie ver.di auf diese neue Arbeitsform reagieren soll.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Demo für eine starke Welle

Unter dem Motto: „Deutsche Welle stärken! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit!“ demonstrierte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zusammen mit einem gewerkschaftlichen Aktionsbündnis heute in Berlin. Grund sind die drohenden Entlassungen von Beschäftigten der Deutschen Welle.
mehr »

Studie zeigt Kontinuität rechter Gewalt

Im Jahr 2025 wurden vom Europäischen Zentrum für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF) insgesamt mindestens 34 Fälle physischer Angriffe auf Journalist*innen verifiziert. Nach einem Höchststand von 98 Fällen im Jahr 2024 liegt die Zahl für 2025 erstmals wieder unter dem Niveau von vor der im Jahr 2020 begonnenen Corona-Pandemie.
mehr »

Haltestelle verpasst

Der digitale Omnibus der EU droht Grundrechte zu verwässern. Er enthalte eine Reihe technischer Änderungen an digitalen Rechtsvorschriften, die ausgewählt worden seien, um „Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und Bürgern gleichermaßen Soforthilfe zu bieten und die Wettbewerbsfähigkeit zu fördern,“ schrieb die EU- Kommission im Dezember vergangenen Jahres.
mehr »

Serien gegen Diktatur und Faschismus

Die Series Mania in Lille ist wohl eines der wichtigsten Serienfestivals weltweit. In diesem Jahr fiel auf: Viele der der neuesten Produktionen befassten sich mit den Themen Totalitarismus und Unterdrückung – vermutlich auch eine Reaktion auf das, was viele Menschen im Moment bewegt.
mehr »