Umfrage: Crowdwork und internetbasierte Aufträge

Selbstständiges Arbeiten ist heute in vielerlei Weise auf das Internet angewiesen. Viele Selbstständige haben eigene Webseiten, sie suchen Aufträge im Netz oder tauschen sich online mit Kolleginnen und Kollegen aus. Zunehmend werden Aufträge sogar vollständig über Internet-Plattformen abgewickelt (Stichwort: Crowdwork). Clickworker, Textbroker, 99designs sind Beispiele für solche Plattformen, auf denen weltweit immer mehr Menschen nach Aufträgen suchen. ver.di führt gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (Prof. Dr. Hans Pongratz) in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt „Herausforderung Cloud und Crowd” (http://cloud-und-crowd.de/) eine Umfrage zu internetbasierten Aufträgen und Crowdwork im Organisationsbereich von ver.di durch.

Die Umfrage richtet sich erstens an ver.di-Mitglieder. Wir wollen wissen, welche Erfahrungen sie machen, wenn sie im Internet nach Aufträgen suchen – ob nun regelmäßig oder auch als ein gelegentlicher Zuverdienst. Zweitens wenden wir uns mit einem eigenen Fragebogen an Gewerkschaftssekretär/innen sowie Betriebs- und Personalrät/innen. Wir wollen herausfinden, in welchen Unternehmen Crowdwork stattfindet, wie Betriebs- und Personalräte damit umgehen und wie ver.di auf diese neue Arbeitsform reagieren soll.

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Offene Kritik führt hinter Gitter

„Die Lage der Journalistinnen und Journalisten in der Türkei ist düster“, sagte Mustafa Kuleli, Generalsekretär der türkischen Journalistengewerkschaft TGS, am 4. Mai bei der Veranstaltung „Journalismus ist kein Verbrechen“ im Stuttgarter ver.di-Haus. Es ist die erste Station seiner Reise in fünf deutsche Städte auf Einladung der dju in ver.di.
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Miteinander aktiv

Wer an seinem Arbeitsplatz mitreden, mitgestalten und mitbestimmen möchte, sollte zur Betriebsratswahl gehen. Von März bis Mai, wird derzeit – wie alle vier Jahre – gewählt. Selbst Kandidatin oder Kandidat sein, ist die eine Möglichkeit, darüber hinaus mit entscheiden, in wessen Hände die Vertretung der Beschäftigten-Interessen gelegt wird, die andere. Aufgaben und Probleme gibt es zu Hauf. In der Ostsee-Zeitung und im Haller Kreisblatt sind tatkräftige Betriebsräte (BR) unterwegs, um sie zu lösen.
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Tarifverhandlungen für ZDF-Freie in Sicht

Sie sind angetreten, um 100 statusklagewillige Kolleg_innen zu finden und 333 neue Mitstreiter_innen der sogenannten Drittkreisfreien im ZDF zu organisieren. Nun hat das ver.di-Team der Kampagne #ZDFcountdown sein Ziel erreicht. Der Sender soll in den nächsten Tagen zu Tarifverhandlungen aufgefordert werden, die Forderungen der Freien wurden heute öffentlichkeitswirksam dem ZDF-Fernsehrat übergeben.
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Eintausend alternative Medien?

Gut 40 Jahre ist es her, als in München mit dem Blatt die Mutter aller Stadtzeitungen und der Prototyp der alternativen Presse erschien. Derzeit erinnert in der Landeshauptstadt eine Ausstellung über die 1970er Jahre an diese Publikation. Und es ist ein gutes Jahr her, dass eine neue Auflage des „Handbuch Alternativmedien“ erschien, herausgegeben von Bernd Hüttner, Christiane Leidinger und Gottfried Oy. Ein verdienstvolles und zugleich gewagtes Unternehmen: Rund 1000 „alternative“ Medien listet das Buch auf, davon 472 Printmedien in Deutschland, 89 in Österreich und 104 in der Schweiz, hinzu kommen 220 unabhängige Verlage, Archive und Freie Radios. Damit liegt eine…
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