Verhandlungen ohne Fortschritte

Die Tarifverhandlungen für die dpa GmbH haben in der zweiten Runde am 16. November in Hamburg keinerlei Fortschritte gebracht.

Die Tarifkommission aus DJV und ver.di machte deutlich, dass die Beschäftigten in der aktuellen Mantel- und Gehaltstarifrunde nichts zu verschenken haben und zu keinerlei Abstrichen bereit sind. Demgegenüber ließ die dpa-Geschäftsführung keinen Zweifel daran, dass sie an ihrem Einsparziel von zwei Millionen Euro jährlich bei den Personalkosten strikt festhalten wolle. Dies könne zum Beispiel über einen Wegfall des Urlaubsgeldes erreicht werden. Nach Rechnung der Gewerkschaften würde dies eine Einkommenskürzung um 5,8 Prozent bedeuten. Die Tarifverhandlungen sollen Mitte Januar fortgesetzt werden.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Der Medienrat macht sich Gedanken

Eine ebenso komplexe wie wichtige Aufgabe hat der neue Medienrat für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten. Das von den Bundesländern geschaffene sechsköpfige Sachverständigengremium soll bewerten, ob die Sender ihren Auftrag insgesamt erfüllen. Dabei geht es beispielsweise um eine ausgewogene und vielfältige Berichterstattung – was in Teilen der Bevölkerung in Zweifel gezogen wird.
mehr »

Lieblingsfeind freie Medien

Autoritäre Akteure setzen demokratische Strukturen, Zivilgesellschaft und freie Medien immer mehr unter Druck. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) diskutieren dazu am Mittwoch (30. September) auf ihrer Medienpolitischen Tagung mit dem Thema: „Lieblingsfeind freie Medien – europäische und deutsche Erfahrungen“.
mehr »

Berufsbild Dadfluencer: „Papa ohne Plan“

Auf Social Media lässt sich ein neuer Trend beobachten: Väter setzen sich in ihren Accounts öffentlich, selbstkritisch und selbstbewusst mit ihrer Vater-Rolle, ihren Unsicherheiten und ihren biographischen Prägungen als Mann und Sohn auseinander. Das ist ein relativ neues Phänomen. Wir sprachen mit dem Dadfluencer Felix Schenk.
mehr »

Mit Abendprogramm und Algorithmus

Die aktuelle ARD/ZDF-Medienstudie zeigt eine Mediennutzung ohne Wachstum. Ältere bleiben beim linearen TV-Programm, Jüngere wechseln zu digitalen Plattformen und KI-Tools. Für Sender und Redaktionen verschärft sich damit ein zeitlicher Wettbewerb, den Reichweitenzahlen allein nicht mehr abbilden.
mehr »