Warnstreik bei Nordwest-Zeitung

80 Beschäftigte der Nordwest-Zeitung (NWZ) in Oldenburg sind am 21. März im Konflikt zwischen Belegschaft und Arbeitgeber um einen Haustarif in einen ganztägigen Warnstreik getreten. ver.di und DJV hatten die Redakteure und Verlagsangestellten des Zeitungshauses aufgerufen, die Arbeit niederzulegen.


Die NWZ war 2011 aus der Tarifbindung gegangen, das heißt in eine OT-Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband gewechselt. Seither fordert die Belegschaft einen Haustarif, in dem auch die Integration der mehr als 70 Leiharbeiter geregelt werden soll. Die Streikenden protestieren dagegen, dass die Leiharbeiter und künftig neu Eingestellte nach dem Willen des Arbeitgebers dauerhaft schlechter bezahlt werden sollen als die Stammbelegschaft. ver.di und der DJV lehnen eine solche Zwei-Klassen-Belegschaft ab.
Am 22. März wurde über einen Haustarif weiter verhandelt.

 

nach oben

weiterlesen

In Schwung bleiben dank „Radio Ginseng“

Die Arzneiwurzel gilt als bewährtes Tonikum, das Immunsystem zu stärken, den Stoffwechsel anzuregen, den Körper widerstandsfähiger gegen Stress und andere schädliche Einflüsse zu machen. Vor allem bei reiferen Jahrgängen soll Ginseng die mentale Leistungsfähigkeit stärken, Müdigkeit bekämpfen und Infekten vorbeugen. „Radio machen hält in Schwung – wie Ginseng“, heiß es bei „Radio Ginseng“, das aus dem Brandenburgischen sendet. Auch das Programm will wohltun und zielt vor allem auf geistige Fitness.
mehr »

Wien: Viele Austritte beim Regieverband

Beim Verband Filmregie Österreich herrscht dicke Luft. Von der Interessenvertretung der Regisseurinnen und Regisseure hat sich eine Gruppe Filmschaffender im Streit getrennt. Erst im April dieses Jahres hatte das Österreichischen Filminstitut (ÖFI) gendergerechte Maßnahmen bei der Vergabe von Fördermittel beschlossen worden. Nun führt diese neue Quotenregelung zu Ärger. 42 Regisseurinnen und Regisseure sind aus dem Verband Filmregie Österreich ausgetreten. Vor allem Frauen.
mehr »

Medienwirtschaft erholt sich langsam

Den statistischen Indizien nach erholt sich die Medienwirtschaft von den Pandemiefolgen. Die längerfristigen Trends bleiben allerdings ungebrochen: Die Auflagen der gedruckten Periodika schrumpfen, Video- und Audiostreaming verändern die Marktanteile zu ihren Gunsten und erzeugen offenbar auch andere Nutzungsgewohnheiten. Die Buchbranche hält sich stabil, wobei sich die Gewichte vom Laden- zum Onlineverkauf verschieben. Auch bei den Kinos sprießen neue Hoffnungen.
mehr »

„green motion“ in der Film- und TV-Branche

Ein breites Bündnis wesentlicher Branchenvertreter*innen des deutschen Film-, TV- und VoD-Marktes hat sich entschlossen, einen großen Teil ihrer Inhalte zukünftig klima- und ressourcenschonend herzustellen. Damit sollen in relevantem Maße CO2-Emmissionen vermieden werden. Im Arbeitskreis „Green Shooting“ wurden hierzu erstmals einheitliche ökologische Mindeststandards für nachhaltige Produktionen entwickelt und sich in einer Nachhaltigkeitsinitiative ab 1. Januar 2022 zu deren Einhaltung verpflichtet.
mehr »