Neue dju-Hochschulgruppe an der Uni Münster

An der Universität Münster hat sich eine neue dju-Hochschulgruppe gegründet. Die jungen Leute stellen sich die relevante Frage: „Journalismus – ein Beruf für Ellenbogen?“ Anlass dafür waren nicht zuletzt die jüngsten Ereignisse in Münsters Lokalredaktionen, wo eine komplette Mannschaft über Nacht abgewickelt wurde.

Die Hochschulgruppe der dju (Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union) in Münster setzt sich für eine solidarische Gestaltung des Berufsfeldes ein und bietet interessierten Studierenden ein Forum für gegenseitigen Austausch, berufliche Beratung und inhaltliche Arbeit zu Journalismus und Gewerkschaften. Die Bedingungen, unter denen Studentinnen und Studenten Praktika absolvieren können, will die Gruppe genauso dokumentieren wie die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten von Studenten als freie Mitarbeiter bei den Münsteraner Medien und der Universität. „Kommpost“, das Magazin der Fachschaft des Instituts für Kommunikationswissenschaft, und das Campusradio „Radio Q“ haben ausführlich über die Gründung der dju-Hochschulgruppe berichtet. Die dju-HSG, die eng mit dem Vorsitzenden der dju- Münsterland und Bundesvorstandsmitglied, Dr. Frank Biermann, zusammenarbeitet, trifft sich immer am letzten Montag eines Monats um 20 Uhr in der Frauenstraße 24. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen. Mehr Infos gibt es auf den Seiten für Junge Journalisten in der dju, auch über www.dju-campus.de zu erreichen, und im Internet-Auftritt der Gewerkschaftlichen Hochschulgruppen der Uni Münster.www.ghg-muenster.de. Die Präsenz der dju-Hochschulgruppe auf der Regionalseite www.dju-muensterland.de soll ausgebaut werden. E-Mail für den direkten Kontakt mit den Organisatoren: dju-hsg.muenster@gmx.de.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Paragraph gefährdet Pressefreiheit

Die Staatsanwaltschaft Berlin hatte gegen den Journalisten und Chefredakteur von FragDenStaat, Arne Semsrott Anklage erhoben. Sie wirft ihm vor, drei Dokumente aus einem laufenden Ermittlungsverfahren im Netz veröffentlicht zu haben. Damit soll Semsrott gegen den §353d Nr. 3 Strafgesetzbuch verstoßen haben. Der Bundesgerichtshof wies die Revision von Semsrott nun zurück und bestätigt dessen Verurteilung durch das Landgericht Berlin.
mehr »

The Good, The Bad, The Journ@list 

Unter dem Titel „The Good, The Bad, The Journ@list – zwischen Creator Economy, News Fatigue und berufsethischen Standards” findet am 31. Januar 2026 der 38. Journalismustag der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di in Berlin mit rund 200 teilenehmenden Medienschaffenden aus allen Mediengattungen im ver.di-Haus statt.
mehr »

Meta ignoriert Transparenzvorgaben

Leicht wahrnehmbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar: So müssen etwa Social-Media-Plattformen offenlegen, nach welchen Kriterien sie Inhalte auswählen, anzeigen und sortieren. Auch der Einsatz von Algorithmen muss verständlich erklärt werden. Das schreibt der Medienstaatsvertrag vor. Weil Facebook sich nicht daran hielt, griff die Medienaufsicht ein. Doch gegen die Beanstandung klagt der Meta-Konzern. Vor Gericht geht es um grundsätzliche Rechtsfragen.
mehr »

Arbeit und Ausbeutung im Dokumentarfilm

Am Anfang des Symposiums der Dokumentarfilminitiative dfi im Filmbüro NW stand die Frage nach Begrifflichkeiten: Was gilt als Arbeit, wie prägt sie Leben und Alltag? Wer bestimmt, was produktiv ist? In einem Programm aus Vorträgen, Panels, Screenings und Filmgesprächen wurde unter verschiedenen Schwerpunktsetzungen diskutiert. Parallel ging es darum, wie der Dokumentarfilm Arbeit abbildet, verhandelt und dadurch erst sichtbar macht.
mehr »