Neue dju-Hochschulgruppe an der Uni Münster

An der Universität Münster hat sich eine neue dju-Hochschulgruppe gegründet. Die jungen Leute stellen sich die relevante Frage: „Journalismus – ein Beruf für Ellenbogen?“ Anlass dafür waren nicht zuletzt die jüngsten Ereignisse in Münsters Lokalredaktionen, wo eine komplette Mannschaft über Nacht abgewickelt wurde.

Die Hochschulgruppe der dju (Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union) in Münster setzt sich für eine solidarische Gestaltung des Berufsfeldes ein und bietet interessierten Studierenden ein Forum für gegenseitigen Austausch, berufliche Beratung und inhaltliche Arbeit zu Journalismus und Gewerkschaften. Die Bedingungen, unter denen Studentinnen und Studenten Praktika absolvieren können, will die Gruppe genauso dokumentieren wie die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten von Studenten als freie Mitarbeiter bei den Münsteraner Medien und der Universität. „Kommpost“, das Magazin der Fachschaft des Instituts für Kommunikationswissenschaft, und das Campusradio „Radio Q“ haben ausführlich über die Gründung der dju-Hochschulgruppe berichtet. Die dju-HSG, die eng mit dem Vorsitzenden der dju- Münsterland und Bundesvorstandsmitglied, Dr. Frank Biermann, zusammenarbeitet, trifft sich immer am letzten Montag eines Monats um 20 Uhr in der Frauenstraße 24. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen. Mehr Infos gibt es auf den Seiten für Junge Journalisten in der dju, auch über www.dju-campus.de zu erreichen, und im Internet-Auftritt der Gewerkschaftlichen Hochschulgruppen der Uni Münster.www.ghg-muenster.de. Die Präsenz der dju-Hochschulgruppe auf der Regionalseite www.dju-muensterland.de soll ausgebaut werden. E-Mail für den direkten Kontakt mit den Organisatoren: dju-hsg.muenster@gmx.de.

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Neue Verhaltensregeln für Medien und Polizei

Der Deutsche Presserat hat der Innenministerkonferenz einen Vorschlag über zeitgemäße gemeinsame Verhaltensgrundsätze für Polizei und Medien vorgelegt. Es sei höchste Zeit, dass Journalistinnen und Journalisten bei Demonstrationen und Großveranstaltungen besser geschützt werden und ungehindert arbeiten können, erklärte Sascha Borowski, Sprecher des Deutschen Presserats, zur aktuellen Vorlage.
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Gegen Trojaner-Einsatz bei Verfassungsschutz

Der Hamburger Verfassungsschutz und die Polizei verfügen seit April 2020 über scharfe Überwachungsinstrumente: Der Verfassungsschutz darf mit Trojanern verschlüsselte Kommunikation ausforschen, die Polizei mittels Algorithmen Personenprofile erstellen. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF), die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und weitere NGOs erheben heute Verfassungsbeschwerde gegen die Gesetzesänderungen, wird in einer gemeinsamen Pressemitteilung informiert.
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Weibliche Allianzen für die Medienmacht

Mit „Lobkartellen“ gegen frauenfeindliche Stimmung in Redaktionen anzugehen, riet Anne Fromm, Medienredakteurin der taz, als praktische Möglichkeit, sich gegen eingespielte Männer-Netzwerke zur Wehr zu setzen. Fromm war zusammen mit Edith Heitkämper, Vorsitzende des Vereins „Pro Quote Medien“,  beim zweiten digitalen Medien-Meeting der dju in ver.di als Expertin eingeladen, um über mehr Führungsfrauen in den Medien zu diskutieren.
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Die Frage des richtigen Formats

Haben die Medien während der aktuellen Pandemie zur Aufklärung und Information beigetragen oder haben Sie eher Verwirrung gestiftet? Teils, teils, urteilt der Berliner Virologe Christian Drosten. Über seine Erfahrungen berichtete er auf der Konferenz „Formate des Politischen 2020“. Die vom Deutschlandfunk, der Deutschen Welle und der Bundespressekonferenz veranstaltete Diskussion fand in diesem Jahr nur in digitaler Form statt.
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