Neue dju-Hochschulgruppe an der Uni Münster

An der Universität Münster hat sich eine neue dju-Hochschulgruppe gegründet. Die jungen Leute stellen sich die relevante Frage: „Journalismus – ein Beruf für Ellenbogen?“ Anlass dafür waren nicht zuletzt die jüngsten Ereignisse in Münsters Lokalredaktionen, wo eine komplette Mannschaft über Nacht abgewickelt wurde.

Die Hochschulgruppe der dju (Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union) in Münster setzt sich für eine solidarische Gestaltung des Berufsfeldes ein und bietet interessierten Studierenden ein Forum für gegenseitigen Austausch, berufliche Beratung und inhaltliche Arbeit zu Journalismus und Gewerkschaften. Die Bedingungen, unter denen Studentinnen und Studenten Praktika absolvieren können, will die Gruppe genauso dokumentieren wie die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten von Studenten als freie Mitarbeiter bei den Münsteraner Medien und der Universität. „Kommpost“, das Magazin der Fachschaft des Instituts für Kommunikationswissenschaft, und das Campusradio „Radio Q“ haben ausführlich über die Gründung der dju-Hochschulgruppe berichtet. Die dju-HSG, die eng mit dem Vorsitzenden der dju- Münsterland und Bundesvorstandsmitglied, Dr. Frank Biermann, zusammenarbeitet, trifft sich immer am letzten Montag eines Monats um 20 Uhr in der Frauenstraße 24. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen. Mehr Infos gibt es auf den Seiten für Junge Journalisten in der dju, auch über www.dju-campus.de zu erreichen, und im Internet-Auftritt der Gewerkschaftlichen Hochschulgruppen der Uni Münster.www.ghg-muenster.de. Die Präsenz der dju-Hochschulgruppe auf der Regionalseite www.dju-muensterland.de soll ausgebaut werden. E-Mail für den direkten Kontakt mit den Organisatoren: dju-hsg.muenster@gmx.de.

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Mit am Tisch sitzen und selber bestellen

„Wir brauchen Teilhabe, nicht nur Teilnahme – das ist mehr, als nur dabei zu sein!“ Dieses Fazit zog Anna Koktsidou, SWR-Beauftragte für Vielfalt und Integration aus den Diskussionen beim jüngsten Medienforum Migration Mitte der Woche. In den konstruktiven Gesprächsrunden ging es um Identitätsfragen, Rassismus, ausgrenzende Sprache, Karrierechancen, Vorbilder, Diversitätsquoten und die Rolle der Medien für das „Wir“ der Einwanderungsgesellschaft.
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VG Wort: Ausschüttung im Juli gesichert

Die Hauptausschüttung für 2020 der Verwertungsgesellschaft Wort ist gesichert. Denn eine Mehrheit von rund 74 Prozent der Mitglieder hat schriftlich per Brief dem Jahresabschluss zugestimmt. Im Jahr 2020 hat die VG Wort 209,94 Millionen Euro aus Urheberrechten eingenommen. Im Vorjahr waren es 156,12 Millionen Euro. Das liegt an einer Nachzahlung für audiovisuelle Kopiergeräte in Höhe von rund 60 Millionen Euro für die Vorjahre.
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Journalismus auf Reise durch die Schulen

Eine virtuelle „Deutschlandreise“ in mehreren Runden absolvierten die über 60 Diskutanten zur Bestandsaufnahme von „Journalismus macht Schule“: Journalist*innen, Lehrer*innen und Expert*innen für politische Bildung zogen Bilanz der großen Schulaktionswoche zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai 2021. Wie das Ziel, Medienkompetenz bei Jugendlichen zu fördern, auch künftig möglichst breit und dauerhaft erreicht werden könne, war das zweite lebhaft diskutierte Thema.
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Journalist*innen in Erbil festgehalten 

Mehrere Journalist*innen, die mit einer Delegation von Düsseldorf in den Irak unterwegs waren, wurden am 12. Juni in Erbil von irakischen Sicherheitsbehörden festgehalten. Die Deutsche Journalistinnen und Journalisten-Union (dju) in ver.di forderte eine umgehende Intervention durch deutsche Behörden. Nach jüngsten Informationen wurden die Journalist*innen, darunter vier dju-Mitglieder, am Folgetag zwar ausgeflogen, die Gewerkschaft sieht aber weiter Klärungsbedarf.
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