Neue dju-Hochschulgruppe an der Uni Münster

An der Universität Münster hat sich eine neue dju-Hochschulgruppe gegründet. Die jungen Leute stellen sich die relevante Frage: „Journalismus – ein Beruf für Ellenbogen?“ Anlass dafür waren nicht zuletzt die jüngsten Ereignisse in Münsters Lokalredaktionen, wo eine komplette Mannschaft über Nacht abgewickelt wurde.

Die Hochschulgruppe der dju (Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union) in Münster setzt sich für eine solidarische Gestaltung des Berufsfeldes ein und bietet interessierten Studierenden ein Forum für gegenseitigen Austausch, berufliche Beratung und inhaltliche Arbeit zu Journalismus und Gewerkschaften. Die Bedingungen, unter denen Studentinnen und Studenten Praktika absolvieren können, will die Gruppe genauso dokumentieren wie die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten von Studenten als freie Mitarbeiter bei den Münsteraner Medien und der Universität. „Kommpost“, das Magazin der Fachschaft des Instituts für Kommunikationswissenschaft, und das Campusradio „Radio Q“ haben ausführlich über die Gründung der dju-Hochschulgruppe berichtet. Die dju-HSG, die eng mit dem Vorsitzenden der dju- Münsterland und Bundesvorstandsmitglied, Dr. Frank Biermann, zusammenarbeitet, trifft sich immer am letzten Montag eines Monats um 20 Uhr in der Frauenstraße 24. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen. Mehr Infos gibt es auf den Seiten für Junge Journalisten in der dju, auch über www.dju-campus.de zu erreichen, und im Internet-Auftritt der Gewerkschaftlichen Hochschulgruppen der Uni Münster.www.ghg-muenster.de. Die Präsenz der dju-Hochschulgruppe auf der Regionalseite www.dju-muensterland.de soll ausgebaut werden. E-Mail für den direkten Kontakt mit den Organisatoren: dju-hsg.muenster@gmx.de.

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Wolfsburg: Fotograf freigesprochen

Das Amtsgericht Wolfsburg sprach den Journalisten Pay Numrich vom Vorwurf frei, an der Blockade eines VW-Autozuges beteiligt gewesen zu sein. Im August 2019 hatten zahlreiche Aktivist*innen einen Zug mittels Ankett- und Kletteraktionen blockiert, um auf die Umweltzerstörung durch weitere Autoproduktion aufmerksam zu machen. Eine Polizistin hatte den angeklagten Journalisten als einen der Akteure vor Ort identifiziert. Das Gericht erließ einen Strafbefehl, dem widersprach Numrich. Es kam zur Verhandlung.
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Aufklären statt Anheizen

Konflikte und Aggressionen nehmen im Internet immer mehr Raum ein und „entzünden sich im Austausch von Standpunkten und Meinungen“, beschreibt der Journalistinnenbund (JB) die Veränderung der Diskurskultur seit der Verbreitung sozialer Medien. Die 34. Jahrestagung des JB lud vom 17. bis 19. September 2021 dazu ein, sich dem Thema „Aufklären statt Anheizen – konfliktsensitiv berichten“ zu widmen und an dem vielseitigen Programm in Essen oder per Livestream teilzunehmen.
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Gewappnet mit neuen Ideen zur Vernetzung

Gute Stimmung und intensive Gespräche prägten den NRW-Selbstständigentag mit etwa 60 Teilnehmenden am vergangenen Wochenende. Alles drehte sich um Solidarität, die auch für die persönliche Krisenbewältigung wichtig ist; um Vernetzung, die in Kleinstgruppen vor Ort, etwa „in der Raucherecke“ anfängt und darum, dass Selbstständige „keine Aliens“ sind, wenn es um soziale Absicherung geht.
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Neue Publik-Chefin

Maria Kniesburges war seit 2007 Chefredakteurin der ver.di publik und der ver.di news. 14 Jahre lang prägte sie die ver.di-Medienlandschaft. Jetzt ist sie in den Ruhestand gegangen. Ihre Nachfolgerin Petra Welzel ist seit dem 1. September im Amt. Die Kunsthistorikerin und Journalistin hat mehr als 30 Jahre journalistische Erfahrung. Seit ver.di-Gründung ist sie Chefin vom Dienst der ver.di publik, mittlerweile auch für verdi.de und verdi.tv. Sie hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich die ver.di-Medien weiterentwickelt haben und den Herausforderungen der Gegenwart mit ihren zahlreichen Kommunikationskanälen gerecht werden. Denn die Ansprüche an Kommunikation haben sich seit der…
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