Susanne Stracke-Neumann

Freie Journalistin in Berlin. Foto: Karin Wenk

Alle Artikel von Susanne Stracke-Neumann

Qualität versus generative KI?

Nach zwei Jahren Pause wegen der Pandemie trafen sich die Initiativen für Qualität im Journalismus aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wieder in Wien. Nach einem internen Austausch über Rechtspopulismus, Presseanfeindungen und Nachwuchsgewinnung ging es im öffentlichen Teil der Veranstaltung beim Gastgeber APA, der österreichischen Nachrichtenagentur, um Propaganda, Künstliche Intelligenz und Medienethik.
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Zuhören gegen Medienverachtung

„Zuhören“ ist für Jens Lönneker von der Kölner Marktforschungsagentur „Rheingold“ das Rezept, um das Vertrauen der Menschen mit Aversionen gegen Medien zurückzugewinnen. „Mit welchen personellen Ressourcen“, war die Frage von Redaktionsverantwortlichen im Webinar  zu seiner Studie „Medien zwischen Achtung und Ächtung - Eine Untersuchung zur Kluft zwischen Medienakzeptanz und Medienaversion in Ost- und Westdeutschland“.
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Wie KI Schule macht

Seit vor einem Jahr aus der Initiative „Journalismus macht Schule“ (JmS) ein Verein geworden ist, ist die Zahl der rund 35 Mitglieder stabil geblieben. Es zählen juristische Einheiten dazu wie der SWR, Correctiv, „Lie Detectors“ oder Landesbildungszentralen und Landesmedienanstalten. JmS erreicht dadurch mehr Menschen als man erwarten könnte. „Unser Impact wird größer“, erklärt der Vorsitzende Jörg Sadrozinski anlässlich des zweiten Netzwerktreffens Mitte Oktober in Stuttgart. Thema des Treffens war Künstliche Intelligenz (KI) und ihr Einfluss auf die deutsche Bildungslandschaft.
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Die Verantwortung bleibt beim Menschen

Um die KI als nützliche Dienerin im Journalismus – oder im journalistischen Vortrag, wie hier bei der #krassmedial-Sommerakademie – vorzuführen, hat Sarah Luisa Thiele schnell mal „Katja“ erfunden, oder besser gesagt, generiert. Katja erklärt dem Publikum am Wannsee mit nüchterner, aber nicht kalter Stimme, welche tollen Möglichkeiten KI im Journalismus biete.
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Ein Puzzle offener Daten

Wie der Geheimdienst“ war der Workshop von Max Bernhard von „Correctiv“ überschrieben. Dabei ging es doch „nur“ ums Recherchieren in öffentlich zugänglichen Quellen, „Open Source Intelligence“, kurz „OSINT“. Dass auch offen und legal nutzbare Daten Mächtige und Übelwollende ins Schwitzen bringen können, das zeigen Communitys wie „Correctiv“ oder „Bellingcat“ immer wieder.
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Urheberrechte schützen

Künstliche Intelligenz hat für den Fachanwalt für IT- und Urheberrecht, Jasper Prigge, ein großes wirtschaftliches Potenzial, zum Beispiel bei der Bebilderung von Texten. Suchte man bisher in Datenbanken nach passenden Symbolbildern, kann man sie nun mit ChatGPT und anderen KI-Tools mit dem richtigen „Prompt“ selbst generieren, wie er bei #krassmedial im Vortrag „Das war doch meine Idee!“ vorführte.
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Netzwerke, Kooperationen

Wie man mit Netzwerken und Kooperationen Journalist*innen unterstützen kann, um gegen Attacken bei Demonstrationen, vor der Wohnung oder im Internet besser gewappnet zu sein, berichtete Renate Gensch, dju-Vorsitzende Berlin-Brandenburg.
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Wie berichten über Rechtspopulisten?

„Die Berichterstattung über die AfD kommt häufig von der AfD selbst“, sagte Konrad Göke vom Magazin „Politik & Kommunikation“ beim Mediensalon zum Thema „Zehn Jahre mit der AfD – Wie berichten über Rechtspopulisten?“ Marcus Bensmann von Correctiv ergänzte: „Die AfD ist die einzige Partei, die die sozialen Medien verstanden hat und schon früh Bots und viel Geld eingesetzt hat.“ Deshalb, so Göke, sollten Faktenchecks die Messenger-Dienste stärker einbeziehen.
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Schülerzeitungen als Teil der Demokratie

Der Schülerzeitungswettbewerb Brandenburg war im Nach-Corona-Jahr 2022/2023 durch eine ungewöhnlich niedrige Zahl an Einsendungen geprägt: Nur 17 Schülerzeitungen erreichten das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, das den Wettbewerb mit dem Brandenburger Landtag und in Kooperation mit der Deutschen Journalistinnen und -Journalisten-Union (dju) in ver.di organisiert. 
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Buchtipp: Detektive auf medialer Zeitreise

Bastian Schlange, der seit 2014 bei Correctiv als Faktenchecker gearbeitet hat und jetzt im Correctiv-Verlag tätig ist, nimmt uns mit dem „einzig wahren Faktencheckbuch“ mit auf eine Reise durch eine mediale Vergangenheit, die mit der Kandidatur Donald Trumps für das US-Präsidentenamt ihren ersten abstrusen Höhepunkt hat und mit Brexit, Corona, Klimaleugnern, AfD-Aufstieg und Ukraine-Krieg ihre weiteren Stationen bis heute.
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Beruf: Virtuelle Realitäten gestalten

In knapp vier Wochen geht es los: Dann startet ein neuer Medienberuf mit der dualen Ausbildung: Gestalter*in für immersive Medien. Das Interesse bei den rund 15 Informationsveranstaltungen für die künftigen Ausbildungsbetriebe war groß, berichtet Thomas Hagenhofer vom Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA) in Kassel. Da die Ausbildungsverordnung allerdings erst Mitte April im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde, rechnet Hagenhofer erst im kommenden Jahr mit einer größeren Zahl an Bewerbungen.
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Qualität wichtiger als das Label

Nur einen „ausgeruhten“ Artikel pro Tag veröffentlicht das seit 2016 erscheinende Online-Magazin „Perspective Daily“, erklärte Redakteur Chris Vielhaus beim 35. Journalismustag in seinem Workshop. Ruhe müssen auch die Leser*innen von „Perspective Daily“ mitbringen, denn die Artikel sind lang. Sie werden langfristig mit ausführlicher Recherche geplant.
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Nur Schlagwort oder wichtige Klammer?

Ist „Purpose“ für Unternehmen die „Klammer, die alles zusammenhält“, wie Dr. Michael Johann von der Uni Leipzig meint, oder ist es nur ein „Buzzword“, das schnell „floskelhaft“ wirken kann, wie Katja Michel von der Zeitschrift „Capital“ sagte? Hilft „Purpose“, die Betonung eines gesellschaftlichen Mehrwerts, den ein Unternehmen bietet, mediale Aufmerksamkeit zu erregen? Darüber gingen die Meinungen auseinander beim Berliner Mediensalon.
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Peter Freitag: „Gesinnungskölner“ mit Liebe zum Landleben

Ob Tageszeitung oder Boulevard, Hörfunk oder Fernsehen, Peter Freitag hat schon alles gemacht, als Fester, Freier und als Pauschalist. In die Gewerkschaft einzutreten, war für ihn keine Frage. Schon drei Monate, nachdem er als Student begonnen hatte, frei für den WDR und den „Kölner Stadtanzeiger“ zur arbeiten, war er Mitglied der damals noch recht neuen IG Medien.
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INA: Vergessene Dramen im Meer

Die Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) hat wieder ihre „Top Ten der Vergessenen Nachrichten“ präsentiert: Die ersten beiden Plätze haben dabei Themen mit Meeresbezug belegt. Erstens die Verdunkelung der Meere in Küstennähe, welche die Nahrungskette und damit einen großen Teil der Menschheit bedroht. Und zweitens die von ihren Eignern als unrentabel aufgegebenen Schiffe, die samt Besatzung sich selbst überlassen werden und zur Verschmutzung des Meeres beitragen.
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Presserat erhielt weniger Beschwerden

Trotz eines Jahres mit Krisen wie Corona und dem Krieg gegen die Ukraine ist die Zahl der Beschwerden an den Presserat zurückgegangen: 1733 Eingaben gab es 2022. Im Vorjahr waren es noch 2556 gewesen. Mit 413 Eingaben befassten sich die Ausschüsse, bei der Hälfte der Fälle ging es um die Sorgfaltspflicht. 47 Rügen wurden letztlich ausgesprochen. Mit 14 Rügen lagen die „Bild“-Medien wieder ganz vorn.
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