Susanne Stracke-Neumann

Susanne Stracke-Neumann

Freie Journalistin in Berlin. Foto: Karin Wenk

Alle Artikel von Susanne Stracke-Neumann

Die Junge Presse Berlin wird 70

„Wir verstehen uns als Gewerkschaft junger Medienmacher“, formuliert die Junge Presse (JP) Berlin auf ihrer Website. Jetzt feierte sie ihr 70jähriges Bestehen. Gemeinsam wolle man gegen Ungerechtigkeiten wie unbezahlte Praktika, prekäre Arbeitsbedingungen von Nachwuchsjournalist_innen und gegen Zensur ankämpfen. „Gegenseitige Unterstützung statt Ellenbogen“, lautet das Ziel.
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Im Spannungsfeld um das digitale Ich

„Behind the Scenes: Die bewusste Inszenierung der Medien“, hieß das Motto der Jugendmedientage in München. Bereits zum 16. Mal veranstaltete die Jugendpresse Deutschland ihr jährliches Highlight. Beherrschende Themen vieler Diskussionen waren Fake News und Hate Speech.
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Buchtipp: Fotoreporter im Konflikt

„Der israelisch-palästinensische Konflikt ist einer der weltweit am längsten schwelenden Konflikte. Er stellt ein hochkomplexes soziales System dar, in dem viele verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Motiven agieren.“ Diesen Konflikt hat Fotoreporter und Wissenschaftler Felix Koltermann untersucht. Denn, so seine Beobachtung, das „Handeln von Fotojournalisten in Konflikten stellt einen bisher wenig beachteten Teilbereich des Auslands- und Konfliktjournalismus dar.“
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IQ-Forum: „Das Gift der kleinen Lügen“

Polarisierung in der Kommunikation, darunter lassen sich die Themen des neunten Herbstforums der Initiative Qualität im Journalismus zusammenfassen: Ob Fake News, Desinformation, Verschwörungstheorien oder Hasskommentare, die Auseinandersetzungen im Internet werden härter. IQ suchte gestern nach Antworten.
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Ausbildung jenseits des Rampenlichts

Vor der Kamera und auf der Bühne, da stehen die Protagonisten, die das Publikum kennt. Doch damit die Sendung, die Aufführung, das Rockkonzert ein Erfolg wird, braucht es viele Fachkräfte im Hintergrund. Ihre Ausbildungs­wege gehören nicht zu den meist gewählten bei den jungen Leuten. Doch gibt es für künftige Azubis und Studierende eine interessante Welt abseits der bekannten Pfade zu entdecken.
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Buchtipp: Totschweigen und Skandalisieren

„Deutschland hat eines der weltweit besten Mediensysteme“, so beginnt Hans Mathias Kepplinger sein neues Buch mit dem dagegen recht dramatisch klingenden Titel   „Totschweigen und Skandalisieren – Was Journalisten über ihre eigenen Fehler denken“. Seine Studie beruht auf einer Befragung von Redakteurinnen und Redakteuren im vergangenen Jahr.
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Weltweite Initiative soll Vertrauen fördern

„Nachrichtenkompetenz geht uns alle an“ ist das Schlagwort. Wenn Staatschefs missliebige Realitäten durch alternative Fakten zu ersetzen suchen, wenn eine lautstarke Minderheit den „Mainstream-Medien“ jede Glaubwürdigkeit abspricht, damit Nutzer_innen verunsichert und Journalist_innen zu Zielscheiben macht, dann ist es Zeit für eine weltumspannende Bewegung: die News Integrity Initiative (NII).
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Schon entdeckt? Rubikon

Es ist eine neue Internet-Adresse für „kritischen Journalismus“: „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“. Jens Wernicke, Chefredakteur und Geschäftsführer der neuen Publikation, erklärte gegenüber M, man wolle „Milieu-übergreifend“ und „unabhängig von Lobbys und dem großen Geld, allein durch private Spenden finanziert“ über „Medienmanipulationen“ aufklären und für den Frieden arbeiten.
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Beste Schülerzeitungen ausgezeichnet

Die Sieger des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder und der Jugendpresse Deutschland, insgesamt 35 Schülerredaktionen, haben im Bundesrat ihre Urkunden erhalten. Verliehen wurden Preise in sechs Schulkategorien und neun Sonderpreise, überreicht von der Schirmherrin des Wettbewerbs und amtierenden Bundesratspräsidentin, Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz.
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Aufnahmestopp

Der jahrelange Streit am Leipziger Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft um den Studiengang Journalistik hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Im Wintersemester 2017/18 können sich keine Erstsemester einschreiben. Der Aufnahmestopp soll zunächst für mindestens ein Jahr gelten. Dies hat der Fakultätsrat Ende April beschlossen.
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Buchtipp: Sind die Medien noch zu retten?

„Die Medien sind zu retten, wenn sie sich auf ihr Handwerk zurückbesinnen“, schreiben Thilo Baum und Frank Eckert. Journalistische Ausgewogenheit, Genauigkeit und Wahrhaftigkeit sollten hochgehalten werden. Denn diese Tugenden vermissen die Autoren zunehmend vor allem in der Politikberichterstattung.
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„#Polarisierung“ auf der LiMA

Die 17. Linke Medienakademie vom 2. bis 6 April in Berlin hat sich der „#Polarisierung“ gewidmet. Neben zahlreichen, zum Teil schon im Vorverkauf ausgebuchten, Kursen zur Medienarbeit griffen vor allem die Abendveranstaltungen konfrontative Themen auf. Beispiele waren die etablierten und die sozialen oder kommunalen Medien in Südamerika sowie die mögliche Meinungsmanipulation durch Social Bots.
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Madsack gründet Journalistenschule

Und noch ein Medienkonzern mit eigener Journalistenschule: Der Madsack Medien Campus will ab Herbst 2017 20 Volontärinnen und Volontäre für die 15 regionalen Zeitungen des Konzerns ausbilden. Die Bewerbungsphase läuft bis Ende Mai 2017. Die Ausbildung dauert zwei Jahre, Kooperationspartner ist die Akademie für Publizistik in Hamburg.
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Ein Exemplar der vor kurzem als UNESCO-Weltdokumentenerbe eingestuften „Goldenen Bulle“ findet sich im Archivportal D der Deutschen Digitalen Bibliothek (Vorlage: Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 51 U 598).

Das kollektive Gedächtnis digital

Die Deutsche Digitale Bibliothek, gegründet 2009 mit Unterstützung des damaligen Kulturstaatsministers Bernd Neumann, hat die Acht-Millionen-Marke für Digitalisate übersprungen. Insgesamt bietet die DDB inzwischen einen Überblick über 20,6 Millionen Objekte von über 4300 registrierten Partnern. 329 Institutionen liefern der Digital-Bibliothek bereits Daten zu. Zu bewundern sind als Digitalisate Handschriften, Urkunden, Frühdrucke, Landkarten, Noten, Kunstwerke.
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Nordbayerischer Kurier: Verhandlungen geplatzt

Die Sozialplanverhandlungen beim Nordbayerischen Kurier in Bayreuth sind geplatzt. Geschäftsführer Bodo Kurz hatte am Samstag (25.03.17) in einem Offenen Brief an die Leser_innen die Schuld für die sich seit Dezember 2016 hinziehenden Auseinandersetzungen dem Betriebsrat zugeschoben. Der Betriebsrat hat am Montag gekontert und erklärt, dass man sich nun in der Einigungsstelle des Arbeitsgerichts Bamberg wiedersehe.
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Teamarbeit mit Zahlen

An der Technischen Universität Dortmund gibt es seit nunmehr drei Jahren den Studienschwerpunkt Datenjournalismus. Professor Holger Wormer beschreibt gegenüber M den Weg dorthin als notwendige Weiterentwicklung der universitären Ausbildung von Wissenschaftsjournalisten. Er ist überzeugt, dass künftig „Grundkenntnisse im Datenjournalismus zum Standard” im journalistischen Beruf gehören werden.
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