Susanne Stracke-Neumann

Susanne Stracke-Neumann

Freie Journalistin in Berlin. Foto: Karin Wenk

Alle Artikel von Susanne Stracke-Neumann

Schon entdeckt? welt-sichten

„welt-sichten hilft, die Zusammenhänge besser zu verstehen, ob gedruckt als Zeitschrift oder online mit der Internetseite www.welt-sichten.org.“ Wie Chefredakteur Bernd Ludermann erklärt, richtet sich die gemeinnützige Publikation an „Menschen, die sich für Afrika, Asien und Lateinamerika, für Entwicklung, Armut und globale Gerechtigkeit interessieren“. Dabei hat welt-sichten zweierlei zu feiern: Ende Mai wird die Publikation zehn Jahre alt und seit April ist sie auch in Bahnhofsbuchhandlungen zu finden. Deshalb ist die Auflage von 5.000 Exemplare um 3.000 erhöht worden. welt-sichten wird herausgegeben von einer Kooperation sechs kirchlicher Institutionen aus dem…
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Fact Checking, Coding …

Wie die „neuen Gatekeeper Öffentlichkeit strukturie­ren“, wie Journalistinnen und Journalisten damit umgehen sollen oder können, welche Risiken damit verbunden sind, das sind Themen, die im zunehmend digitalen Geschäft der Berichterstattung eine Rolle spielen. Also auch in der Aus- oder Weiterbildung.
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Türkei: Pressefreiheit langfristig ausgehöhlt

Die Türkei nimmt in der Rangliste der Pressefreiheit inzwischen den Platz 157 von 180 ein, erklärte Christian Mihr von „Reporter ohne Grenzen“ bei einer Diskussion zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai in der MedienGalerie in Berlin. Er wies darauf hin, dass es bei allen derzeit massiven Repressionen gegen Journalisten eine Tradition der Presseunterdrückung in der Türkei gebe. 2002 schaffte man in der ältesten Rangliste auch nur den 99. Platz. Wie türkische Kolleg_innen unterstützt werden können, war ein Schwerpunkt der Debatte.
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LiMA will Licht ins Dunkel bringen

„System-Fehler“ ist der Frühjahrskongress der Linken Medienakademie in diesem Jahr überschrieben. Mit der Diskussion „Investigativ in Osteuropa“ begann die Veranstaltung heute am Franz-Mehring-Platz 1. Die LiMA dauert noch bis zum Samstag, der sich besonders dem Thema Freiberuflichkeit widmet. Das Darknet ist Thema einer Diskussion im taz-Café am Freitagabend. Rund 300 Teilnehmer haben sich bereits für die rund 40 Workshops angemeldet. Einige sind ausgebucht, bei anderen sind noch Tickets an der Tageskasse zu haben.
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Zeitungspreis für „Pulse of Europe“

Den Bürgerpreis der Zeitungen haben in diesem Jahr Sabine und Daniel Röder erhalten, die Gründer der Initiative „Pulse of Europe“. Geschockt von der Abstimmung für den Brexit Großbritanniens und der Wahl Donald Trumps haben die beiden Frankfurter Wirtschaftsjuristen eines Abends im November 2016 beschlossen, eine positive Bewegung, eine Bewegung zur Unterstützung eines geeinten Europas zu gründen.
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Starke Medien für eine starke Gesellschaft

Harlem Désir aus Frankreich, internationaler Gast des ver.di-Journalistentags im Januar, ist seit Juli 2017 Be­auftragter für Medienfreiheit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Er sieht eine ganze Reihe von Gefahren für die freie Presse, durch politischen oder ökonomischen Druck sowie direkte Angriffe auf Freiheit und Leben von Journalistinnen und Journalisten. Die Presse und der öffentliche Rundfunk soll­ten ihre bedeutende Rolle für verlässliche Informationen und die Demokratie offensiver herausstellen.
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Beruf Regisseur im Hörfunk: Klaus-Michael Klingsporn

Die große, weite Welt kam zu ihm ans Bett, wenn er als Kind krank war: Dann stand Vaters ­Transistorradio auf dem Nachttisch von Klaus-Michael Klingsporn. Als er neun oder zehn Jahre alt war, kam sie noch beeindruckender näher: Auf einem alten Radiogerät standen die Namen ferner Sender, die nachts über Mittelwelle zu erreichen, wenn auch nicht zu verstehen waren. Voller Neugier nahm er den Apparat auseinander. Das war’s dann erst mal – das Zusammen­bauen hat nicht so gut geklappt.
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Gute Ideen für gutes Volontariat

Die Novellierung des Ausbildungstarifvertrags für Tageszeitungen hat die Diskussion um das gute Volontariat wieder in die Branchenöffentlichkeit gebracht. Das zeigte sich beim ersten bundesweiten „Netzwerktreffen für Volontärsausbilder_innen“ am 6. März in Hannover, zu dem die Journalistengewerkschaften dju in ver.di und DJV sowie der Verlegerverband BDZV eingeladen hatten. Rund 80 Teilnehmer_innen waren der Offerte zum Gedankenaustausch gefolgt.
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Presserat: Zahl der Beschwerden gesunken

1788 Leser_innen haben sich 2017 beim Deutschen Presserat über Veröffentlichungen in Printmedien oder ihren Online-Auftritten beschwert. Insgesamt sprach der Presserat 21 öffentliche Rügen, 58 Missbilligungen und 153 Hinweise aus, hieß es zur Jahresbilanz heute im ARD- Hauptstadtstudio. 2017 zudem ein wichtiges Thema: Die Diskussion über die Richtlinie gegen Diskriminierung, die überarbeitet wurde.
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Schon entdeckt? „Journalistik“ pur

Eine neue Fachzeitschrift will eine Lücke in der deutschsprachigen Wissenschaft der Journalistik schließen. Dabei ist der Name Journalistik ebenso klar und einfach gewählt wie das Layout. Journalistik will den Autor_innen und Leser_innen eine Publikation bieten, bei der allein die Journalismusforschung dominiert. Die soll sich den Platz nicht mit anderen kommunikations- und medienwissenschaftlichen Fragestellungen teilen müssen.
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Die Junge Presse Berlin wird 70

„Wir verstehen uns als Gewerkschaft junger Medienmacher“, formuliert die Junge Presse (JP) Berlin auf ihrer Website. Jetzt feierte sie ihr 70jähriges Bestehen. Gemeinsam wolle man gegen Ungerechtigkeiten wie unbezahlte Praktika, prekäre Arbeitsbedingungen von Nachwuchsjournalist_innen und gegen Zensur ankämpfen. „Gegenseitige Unterstützung statt Ellenbogen“, lautet das Ziel.
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Im Spannungsfeld um das digitale Ich

„Behind the Scenes: Die bewusste Inszenierung der Medien“, hieß das Motto der Jugendmedientage in München. Bereits zum 16. Mal veranstaltete die Jugendpresse Deutschland ihr jährliches Highlight. Beherrschende Themen vieler Diskussionen waren Fake News und Hate Speech.
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Buchtipp: Fotoreporter im Konflikt

„Der israelisch-palästinensische Konflikt ist einer der weltweit am längsten schwelenden Konflikte. Er stellt ein hochkomplexes soziales System dar, in dem viele verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Motiven agieren.“ Diesen Konflikt hat Fotoreporter und Wissenschaftler Felix Koltermann untersucht. Denn, so seine Beobachtung, das „Handeln von Fotojournalisten in Konflikten stellt einen bisher wenig beachteten Teilbereich des Auslands- und Konfliktjournalismus dar.“
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IQ-Forum: „Das Gift der kleinen Lügen“

Polarisierung in der Kommunikation, darunter lassen sich die Themen des neunten Herbstforums der Initiative Qualität im Journalismus zusammenfassen: Ob Fake News, Desinformation, Verschwörungstheorien oder Hasskommentare, die Auseinandersetzungen im Internet werden härter. IQ suchte gestern nach Antworten.
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Ausbildung jenseits des Rampenlichts

Vor der Kamera und auf der Bühne, da stehen die Protagonisten, die das Publikum kennt. Doch damit die Sendung, die Aufführung, das Rockkonzert ein Erfolg wird, braucht es viele Fachkräfte im Hintergrund. Ihre Ausbildungs­wege gehören nicht zu den meist gewählten bei den jungen Leuten. Doch gibt es für künftige Azubis und Studierende eine interessante Welt abseits der bekannten Pfade zu entdecken.
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Buchtipp: Totschweigen und Skandalisieren

„Deutschland hat eines der weltweit besten Mediensysteme“, so beginnt Hans Mathias Kepplinger sein neues Buch mit dem dagegen recht dramatisch klingenden Titel   „Totschweigen und Skandalisieren – Was Journalisten über ihre eigenen Fehler denken“. Seine Studie beruht auf einer Befragung von Redakteurinnen und Redakteuren im vergangenen Jahr.
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