Susanne Stracke-Neumann

Susanne Stracke-Neumann

Freie Journalistin in Berlin. Foto: Karin Wenk

Alle Artikel von Susanne Stracke-Neumann

Weltweite Initiative soll Vertrauen fördern

„Nachrichtenkompetenz geht uns alle an“ ist das Schlagwort. Wenn Staatschefs missliebige Realitäten durch alternative Fakten zu ersetzen suchen, wenn eine lautstarke Minderheit den „Mainstream-Medien“ jede Glaubwürdigkeit abspricht, damit Nutzer_innen verunsichert und Journalist_innen zu Zielscheiben macht, dann ist es Zeit für eine weltumspannende Bewegung: die News Integrity Initiative (NII).
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Schon entdeckt? Rubikon

Es ist eine neue Internet-Adresse für „kritischen Journalismus“: „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“. Jens Wernicke, Chefredakteur und Geschäftsführer der neuen Publikation, erklärte gegenüber M, man wolle „Milieu-übergreifend“ und „unabhängig von Lobbys und dem großen Geld, allein durch private Spenden finanziert“ über „Medienmanipulationen“ aufklären und für den Frieden arbeiten.
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Beste Schülerzeitungen ausgezeichnet

Die Sieger des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder und der Jugendpresse Deutschland, insgesamt 35 Schülerredaktionen, haben im Bundesrat ihre Urkunden erhalten. Verliehen wurden Preise in sechs Schulkategorien und neun Sonderpreise, überreicht von der Schirmherrin des Wettbewerbs und amtierenden Bundesratspräsidentin, Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz.
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Aufnahmestopp

Der jahrelange Streit am Leipziger Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft um den Studiengang Journalistik hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Im Wintersemester 2017/18 können sich keine Erstsemester einschreiben. Der Aufnahmestopp soll zunächst für mindestens ein Jahr gelten. Dies hat der Fakultätsrat Ende April beschlossen.
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Buchtipp: Sind die Medien noch zu retten?

„Die Medien sind zu retten, wenn sie sich auf ihr Handwerk zurückbesinnen“, schreiben Thilo Baum und Frank Eckert. Journalistische Ausgewogenheit, Genauigkeit und Wahrhaftigkeit sollten hochgehalten werden. Denn diese Tugenden vermissen die Autoren zunehmend vor allem in der Politikberichterstattung.
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„#Polarisierung“ auf der LiMA

Die 17. Linke Medienakademie vom 2. bis 6 April in Berlin hat sich der „#Polarisierung“ gewidmet. Neben zahlreichen, zum Teil schon im Vorverkauf ausgebuchten, Kursen zur Medienarbeit griffen vor allem die Abendveranstaltungen konfrontative Themen auf. Beispiele waren die etablierten und die sozialen oder kommunalen Medien in Südamerika sowie die mögliche Meinungsmanipulation durch Social Bots.
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Madsack gründet Journalistenschule

Und noch ein Medienkonzern mit eigener Journalistenschule: Der Madsack Medien Campus will ab Herbst 2017 20 Volontärinnen und Volontäre für die 15 regionalen Zeitungen des Konzerns ausbilden. Die Bewerbungsphase läuft bis Ende Mai 2017. Die Ausbildung dauert zwei Jahre, Kooperationspartner ist die Akademie für Publizistik in Hamburg.
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Ein Exemplar der vor kurzem als UNESCO-Weltdokumentenerbe eingestuften „Goldenen Bulle“ findet sich im Archivportal D der Deutschen Digitalen Bibliothek (Vorlage: Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 51 U 598).

Das kollektive Gedächtnis digital

Die Deutsche Digitale Bibliothek, gegründet 2009 mit Unterstützung des damaligen Kulturstaatsministers Bernd Neumann, hat die Acht-Millionen-Marke für Digitalisate übersprungen. Insgesamt bietet die DDB inzwischen einen Überblick über 20,6 Millionen Objekte von über 4300 registrierten Partnern. 329 Institutionen liefern der Digital-Bibliothek bereits Daten zu. Zu bewundern sind als Digitalisate Handschriften, Urkunden, Frühdrucke, Landkarten, Noten, Kunstwerke.
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Nordbayerischer Kurier: Verhandlungen geplatzt

Die Sozialplanverhandlungen beim Nordbayerischen Kurier in Bayreuth sind geplatzt. Geschäftsführer Bodo Kurz hatte am Samstag (25.03.17) in einem Offenen Brief an die Leser_innen die Schuld für die sich seit Dezember 2016 hinziehenden Auseinandersetzungen dem Betriebsrat zugeschoben. Der Betriebsrat hat am Montag gekontert und erklärt, dass man sich nun in der Einigungsstelle des Arbeitsgerichts Bamberg wiedersehe.
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Teamarbeit mit Zahlen

An der Technischen Universität Dortmund gibt es seit nunmehr drei Jahren den Studienschwerpunkt Datenjournalismus. Professor Holger Wormer beschreibt gegenüber M den Weg dorthin als notwendige Weiterentwicklung der universitären Ausbildung von Wissenschaftsjournalisten. Er ist überzeugt, dass künftig „Grundkenntnisse im Datenjournalismus zum Standard” im journalistischen Beruf gehören werden.
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Engagement für die Zivilgesellschaft

Der Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani hat in diesem Jahr den Bürgerpreis der deutschen Zeitungen erhalten. Bei der Preisverleihung im Berliner Axel-Springer-Haus hob der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger und Vorstandsvorsitzende von Axel Springer, Mathias Döpfner, die Toleranz, Weltoffenheit und Liberalität des Kölner „Universalgelehrten“ hervor.
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Karikaturen für eine bessere Welt

„Prost Neujahr! Karikaturen für eine bessere Welt“. Unter diesem Titel lockt die Medien-Galerie in Berlin-Kreuzberg zu ihrer neuesten Ausstellung, die Arbeiten von Zeichnern der bundesweiten "Cartoonlobby" zu aktuellen Themen in unterschiedlichen Handschriften präsentiert. 
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Buchtipp: „Datenjournalismus ist gekommen um zu bleiben“

„2016 wird das vorerst beste Jahr für den Datenjournalismus in Deutschland werden.“ Davon zeigte sich Lorenz Matzat auf „datenjournalist.de“ überzeugt. 2016 zumindest hat er, der seit 2009 als Journalist, Blogger und Softwareunternehmer mit Open Data und Datenjournalismus arbeitet, das Jahr genutzt, um in der UVK-Reihe „Praktischer Journalismus“ den Band 101 zum „Datenjournalismus – Methode einer digitalen Welt“ zu verfassen. Das Interesse an dieser journalistischen Arbeitsweise teilen die Journalist_innen in ver.di, deshalb ist Datenjournalismus Thema des 30. Journalistentags am 21. Januar 2017 im Berliner ver.di-Haus: „Hashtag, Hightech, Hackmac“.
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„Media & Me“: Jugendprojekt geht in die zweite Runde

Das Pilotjahr des Medienprojekts „Media & Me: Backstage bei Medienberufen“ für junge Leute in der Grenzregion Saarland, Lothringen (Lorraine) und Luxemburg ist für 14 junge Leute erfolgreich zu Ende gegangen. „Tagesschau“-Chefsprecher und Schirmherr Jan Hofer, der seine Karriere beim Saarländischen Rundfunk begann, überreichte die Zertifikate. Jetzt wird die nächste Runde eingeläutet: Bis zum 16. Januar können sich wieder junge Medienneugierige bewerben, die in mehreren zwei- bis dreitägigen Einheiten Print, Radio, Fernsehen sowie die Medienlandschaften der beteiligten Regionen kennenlernen können. 
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Tarifvertrag für Volontäre novelliert

Nach 26 Jahren gibt es einen aktualisierten Ausbildungstarifvertrag für Volontär_innen an Tageszeitungen. Neu in dem ansonsten weitgehend unveränderten Vertragstext sind die Ausbildungsinhalte im Online-Journalismus, eine Ausbildung in Redaktionsgesellschaften, die Berücksichtigung der Newsdesk-Entwicklung und eine mögliche Verlängerung des Volontariats um einen bis drei Monate für Zusatzqualifikationen.Gedacht ist dabei etwa an Zusatzstationen in in- oder ausländischen Korrespondentenbüros, in Nachrichtenagenturen, Pressestellen oder Startups. Diese Verlängerungsklausel kann bis Ende 2019 jederzeit einzeln gekündigt werden, erklärt ver.di-Tarifsekretär Matthias von Fintel.
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Es war höchste Zeit: Ein neuer Volo-Tarifvertrag

Endlich! Ein neuer Ausbildungstarifvertrag für die Volontärinnen und Volontäre in Tageszeitungen wurde beschlossen. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert wird die Journalistenausbildung wieder an die Echtzeit angepasst. Wer 1990 sein Volontariat begann, erlebte noch den Klebeumbruch, Redaktionen mit mechanischen Schreibmaschinen, Manuskriptpapier und viel Tipp-Ex sowie die Schwarz-Weiß-Fotolabore der Fotografen. Damals gingen Redakteurinnen und Redakteure für den ersten Volo-Vertrag auf die Straße – alt und jung zusammen im damals längsten Journalistenstreik Deutschlands. Dieses Mal wurde von ver.di ausdauernd und deshalb letztlich mit Erfolg am grünen Tisch verhandelt.  
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