In eigener Sache

Ein gutes neues Jahr mit «M»

Nachdem diese «M» – das zehnte Magazin in diesem Jahr – die Leserinnen und Leser erreicht hat, wird es eine „Pause“ geben. Die nächste «M» wird erst in der zweiten Hälfte Februar des neuen Jahres in die Briefkästen gelangen.

Gründe dafür gibt es einige. Die „Publik“-Druckerei – einst Union, nunmehr apm mit Namen – zieht von Frankfurt am Main nach Darmstadt um. Die damit verbundene technische Auszeit wirkt sich zwangsläufig auf «M» als „Beilage“ aus.

Gewichtiger ist jedoch: In seiner letzten Sitzung vor dem ver.di-Bundeskongress hatte der Gewerkschaftsrat aus finanziellen Gründen eine Kürzung der Ausgaben von „Publik“ und damit aller Fachbereichsbeilagen auf jeweils 9 für 2003 und 2004 beschlossen. Um eine Berichterstattung über den ersten Ordentlichen Bundeskongress von ver.di in den eigenen Medien aktuell zu ermöglichen, wurde die zehnte Ausgabe doch noch in diesem Jahr produziert. Daraus ergibt sich, dass «M» im kommenden Jahr nur noch acht mal erscheinen wird. Die Ausgaben werden nahezu „gleichmäßig“ über das Jahr verteilt. Parallel dazu suchen wir Möglichkeiten, die Kürzungsspirale von «M» im Boot mit „Publik“ aufzuhalten. Ideen, Vorschläge, Meinungen sind willkommen. ver.di benötigt mit Sicherheit eine gute Zeitung für alle Mitglieder und auch gute Fachbereichspublikationen. Die Bindung zu den Mitgliedern über ihre Zeitung zu unterschätzen, wäre sicher ein Fehler.

Ich bedanke mich bei den Leserinnen und Lesern für die Treue zu «M», bei den Autorinnen und Autoren, Fotografinnen und Fotografen, Grafikerinnen und Grafikern sowie bei der Druckerei und Verlagsgesellschaft W. E. Weinmann für die wunderbare Mitarbeit. Ich wünsche allen eine friedvolle Advents- und Weihnachtszeit. Möge jeder gut ins Jahr 2004 kommen, in dem wir hoffentlich allen gesellschaftspolitischen Widerwärtigkeiten zum Trotz mit «M» gemeinsam streiten und sie als Medium der Medienschaffenden in ver.di weiter profilieren werden.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

The Good, The Bad, The Journ@list 

Unter dem Titel „The Good, The Bad, The Journ@list – zwischen Creator Economy, News Fatigue und berufsethischen Standards” findet am 31. Januar 2026 der 38. Journalismustag der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di in Berlin mit rund 200 teilenehmenden Medienschaffenden aus allen Mediengattungen im ver.di-Haus statt.
mehr »

Krawallschleudern in die Schranken weisen 

In der Kontroverse um Äußerungen des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther fordert ver.di, presseethische Standards zu verteidigen und Digitalplattformen in die Medienregulierung einzubeziehen.  
mehr »

Shorts sind keine Hosen

Ein Video-Clip zeigt, wie die Entsorgungsbetriebe einer großen Ruhrgebietsstadt Sperrmüll aufladen und entsorgen. Ein anderer befasst sich mit einem Fußballspiel des Regionalligisten Rot-Weiss-Essen. Und dann noch ein Clip, indem eine junge Redakteurin ihren Arbeitsalltag bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Funke Mediengruppe) in Bochum beschreibt.
mehr »

Das Netz hat ein SLOP-Problem

Künstliche Intelligenz verändert das Internet wie wir es kannten. KI dient als Beschleuniger von immer neuen Inhalten. Nicht immer entstehen auf diese Weise sinnvolle Inhalte. AI Slop, also digitaler Müll, flutet das Netz. Und KI geht nicht mehr weg. Denn KI-Modelle, finden sich inzwischen an allen möglichen und unmöglichen Stellen des privaten und beruflichen Lebens.
mehr »