Das neue Blättchen im Netz

„Das Blättchen“ ist wieder da. Nicht im roten Mantel und nicht auf Papier gedruckt, aber interessant und streitbar wie eh und je kommt es mit Chefredakteur Wolfgang Sabath online daher. Bereits die dritte Ausgabe erscheint Mitte Februar. Zum Neustart am Jahresanfang wurde mit einer Kostbarkeit aufgewartet. In einem Sonderteil erschien zum ersten Mal in deutscher Sprache das Nachlassverzeichnis von Kurt Tucholsky. Es lohnt nachzulesen. Ende September vergangenen Jahres war zunächst Schluss nach zwölf Jahrgängen seit 1998 mit mehr als dreihundert Ausgaben. Produziert wurde immer am Limit, sowohl generell finanziell als auch die Arbeitskraft der unermüdlichen Macher selbstausbeutend. Auch künftig wird das in der Tradition der Weltbühne stehende Blättchen – Zeitschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft – vor allem von Idealisten honorarfrei gefüllt. „Links ohne Linkslastigkeit; kritisch ohne Dogma“ (ND 18.1.2010) scheint weiter die Devise.
http://das-blaettchen.de/

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