Till Schmidt

Berufsbild Dadfluencer: „Papa ohne Plan“

Auf Social Media lässt sich ein neuer Trend beobachten: Väter setzen sich in ihren Accounts öffentlich, selbstkritisch und selbstbewusst mit ihrer Vater-Rolle, ihren Unsicherheiten und ihren biographischen Prägungen als Mann und Sohn auseinander. Das ist ein relativ neues Phänomen. Wir sprachen mit dem Dadfluencer Felix Schenk.
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Mentoring für mehr Vielfalt

Junge Journalist*innen mit Einwanderungsgeschichte stehen noch immer vor vielen großen und kleinen Hürden, die ihnen den Berufseinstieg in den Journalismus erschweren, und für manche sogar unmöglich machen. Genau hier setzt Mentoring@NRW an. Seit 2020 begleitet, vernetzt und fördert das Programm der „Neuen deutschen Medienmacher*innen“ junge Journalist*innen in Nordrhein-Westfalen am Beginn ihrer Karriere.
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Propaganda: Die Macht der Beeinflussung

Das kommunikative Verwirrspiel von Populisten ist weltweit in vollem Gange. Sie sehen sich als alleinige Vertreter des „Volkswillens“ und versuchen, ihre politischen Gegner als verschwörerischen Feind zu diskreditieren, indem sie ihm die hinterlistige Manipulation der gesamten Bevölkerung unterstellen. Mit rationalen Argumenten lässt sich dagegen in der Regel nicht ankommen.
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Buchtipp: Auf einer Wellenlänge

Die vier Mal im Jahr erscheinenden „Maro-Hefte“ sind ein Kleinod auf dem deutschen Büchermarkt. Die bibliophil gestalteten Essays behandeln eine Vielzahl ausgesuchter Themen: das Prinzip von Lohnarbeit, das Alleine-Ausgehen als Frau oder den deutschen Völkermord in Namibia. Das aktuelle Heft widmet sich dem Wirken von Amin al-Husseini.
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Undercover unter Nazis

Angelique Geray arbeitet als Investigativjournalistin für RTL und den stern. Für eine Fernseh-Dokumentation schleuste sie sich in die Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“ ein. Durch einen Hinweis von ihr wurden die Behörden auf die Gruppe und ihre Anschlagspläne auf eine Flüchtlingsunterkunft aufmerksam. Zu ihren Erfahrungen und Beobachtungen während der Recherche hat Geray das Buch „Undercover unter Nazis“ veröffentlicht.
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Francis Farrell: Reports from the war

  Journalist Francis Farrell has been reporting from the front lines of Russia’s war of aggression against Ukraine for over four years as a war correspondent for The Kyiv Independent. The English-language online newspaper was founded in late 2021. In 2023, Farrell received the Bayeux Calvados-Normandy Award for War Correspondents in the Young Reporter category for his coverage of the battle for Bakhmut in eastern Ukraine.
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Francis Farrell: Berichten vom Krieg

Der Journalist Francis Farrell berichtet seit über vier Jahren als Kriegsreporter für The Kyiv Independent von der Front des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Die englischsprachige Online-Zeitung wurde Ende 2021 gegründet. 2023 erhielt Farrell den Bayeux Calvados-Normandy Award for War Correspondents in der Kategorie Young Reporter für seine Berichterstattung des Kampfes um Bachmut im Osten der Ukraine.
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Schon entdeckt? Mare

Die Verlagswelt in Deutschland ist zum Teil stark von einzelnen Persönlichkeiten geprägt. Der Berenberg Verlag hat kürzlich nach über zwanzig Jahren seine Geschäftstätigkeit eingestellt. Der Christoph Links Verlag ist inzwischen Teil des Aufbau Verlags, und der Weidle Verlag wird als ein Imprint des Wallstein Verlags weitergeführt. Bei mare geht man nun einen anderen, bislang eher seltenen Weg: Seit Anfang dieses Jahres ist der Hamburger Verlag eine Genossenschaft.
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„Desinformation gefährdet Leben“

Politische Kommunikation studierte Johannes Hillje an der London School of Economics, Politikwissenschaften an der Universität Mainz. Er arbeitet als Politik- und Kommunikationsberater und ist Autor. In seinem Buch „Mehr Emotionen wagen“ beschreibt er, wie Gefühle die politische Landschaft beeinflussen. Wir sprachen mit ihm über emotionale Wahlkämpfe, journalistische Strategien und den Umgang mit Antidemokraten.
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Hyperreaktivität: Die Macht der Memes

Online-Kommunikation ist geprägt von Überreizung, Missverständnissen und gegenseitigem Misstrauen. Mit der Kulturwissenschaftlerin Annekatrin Kohout haben wir über ihre Bestandsaufnahme der digitalen Gegenwart und die Erregungsdynamik der sozialen Medien gesprochen.
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Austria First: Der rechte Dudelfunk

Dass die rechte österreichische FPÖ irgendwann einen eigenen Radiosender gründen würde, hatte die Partei schon angekündigt. „Austria First“ ist seit Januar dieses Jahres on air. Der Sender versteht sich als niedrigschwelliges Medienangebot, das seine breite Hörer*innenschaft mit Musik und inhaltlichen Formaten über den ganzen Tag hinweg begleitet.
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Als deutsche Reporterin im Iran

Die ZDF-Korrespondentin Phoebe Gaa ist zuständig für die Berichterstattung aus der Türkei und dem Iran. Sie ist eine der wenigen westlichen Journalisten, die im Iran vor Ort ist. Mit M sprach sie über die Proteste im Iran und wie sie darüber berichtet.
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Ein Plädoyer fürs Zuhören

Zuhören, Gehörtwerden, den Dialog auf Augenhöhe führen – das sind Schlagworte unserer Zeit, Leerformeln der politischen Rhetorik. Mit dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen sprachen wir über journalistisches Zuhören, BigTech und den Sofortismus der Sozialen Medien.
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Faktenbasiert, aufklärend, machtkritisch

Der Journalist Georg Restle ist seit 2012 Leiter und Moderator des Politmagazins Monitor in der ARD. Der studierte Jurist tritt für einen „werteorientierten Journalismus“ ein. Mit M sprach er über Fakenews, Fehlerkultur und journalistische Resilienz.
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Verschwörungstheorien und was sie anrichten

Verschwörungstheorien sind ein Signum unserer Zeit. Besonders in den Sozialen Medien sind sie allgegenwärtig und verbreiten sich oft schnell. Michael Butter ist einer der renommiertesten Experten für das Thema. Er  präsentiert die Ergebnisse seiner jahrelangen Forschung. Wir sprachen mit Ihm über Gefahren von Verschwörungserzählungen und das journalistische Gegengift.
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Das Gefühl, nicht genug zu tun

Wie verändert der Krieg die Bilder? Wie verändert er das Sehen? Wie verändert er diejenigen, die ihm standhalten oder die ihm zuschauen? Mit ihren Fotokolumnen über die Ukraine, die zwischen Februar 2022 und Herbst 2024 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschienen sind, hat Katja Petrowskaja absichtslos eine Chronik des Krieges geschrieben. Mit M sprach sie über ihre Arbeit.
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