Europäische Journalismus Akademie eröffnet in Wien ihre Pforten

Am Wiener Universitäts-Campus öffnete die Europäische Journalismus Akademie (EJA) ihre Pforten. Das Lehrangebot der EJA richtet sich an Hochschulabsolventen aus ganz Europa, die nicht nur das Handwerk des Journalismus für die verschiedenen Medien – Print, Hörfunk, TV und Online – erlernen wollen, sondern denen auch an der Vermittlung zentraler europäischer Themen wie Kulturgeschichte, Ökonomie, Ökologie, Internationale Politik und Zeitgeschichte gelegen ist.

„Denn“, so der wissenschaftliche Leiter der EJA, Universitätsprofessor Dr. Maximilian Gottschlich: „guter Journalismus ist vor allem eine geistige und kulturelle Leistung. Neben Sachkompetenz und medialer Vermittlungskompetenz bedarf es der notwendigen moralischen und sozialen Kompetenz, da Journalismus und Medien wesentlich zum Wertebewußtsein in der Gesellschaft beitragen.“

Das Ausbildungsangebot integriert in den drei postgradualen Vollzeit-Semestern Theorie und Praxis des Journalismus. Mehr als 50 renommierte Dozenten aus den Bereichen Journalismus,

Wissenschaft und Wirtschaft engagieren sich für eine umfassende Ausbildung der angehenden europäischen Journalisten. Absolventen erwerben mit einem erfolgreichen Abschluss den Master of Advanced Studies.

Das Wintersemester beginnt am 7. Oktober 2002.

EJA Europäische Journalismus Akademie
Alserstrasse 4 / Hof 1
A-1090 Wien
Tel.: +43 / (0) 1 / 40 343 40
Fax: +43 / (0) 1 /40 343 40 44
Email: info@eja.at
www.eja.at

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Beschwerde-Rekord beim Deutschen Presserat

Der Deutsche Presserat hatte im vergangenen Jahr ordentlich zu tun: 2020 sind so viele Beschwerden eingegangen wie noch nie. Das lag nicht zuletzt an Massenbeschwerden zu einzelnen Artikeln, die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wurden. Auch die Zahl der Rügen ist deutlich gestiegen. Insgesamt 53 Mal verhängte die Freiwillige Selbstkontrolle der Presse ihre schärfste Sanktion.
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Gibbet Fisch, oder gibbet kein Fisch?

Der Spruch stammt von meinem Musiker-Kollegen, mit dem ich als Autor in den 90iger Jahren, also in den guten analogen Zeiten, auf Lesereise war. Ein paar Bier, ein Abendessen und das Eintrittsgeld waren immer drin, und selbst wenn am Ende der Lesung der Hut rumging, kam ein nettes Sümmchen zusammen. Zeiten, von denen man heute nur noch träumen kann.
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Hanau: Betroffenen mehr Raum geben

Zum Jahrestag des rassisch motivierten Anschlags in Hanau hatten Interkultureller Mediendialog und dju in ver.di Hessen eingeladen, über Diskursverschiebungen in der Berichterstattung zu diskutieren. Es gebe zwar mehr Sensibilität, aber „in bestimmten Redaktionen ist der Groschen noch nicht gefallen, weil es sie nicht betrifft“, konstatierte Hadija Haruna-Oelker vom Hessischen Rundfunk.  Veränderungen habe es vor allem durch den Druck von Angehörigeninitiativen der neun Opfer gegeben, so Gregor Haschnik von der „Frankfurter Rundschau“.
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Wenn abstrakte Ideen konkret werden

Designer*innen „machen die Welt zu einem schöneren Ort“, heißt es blumig bei der Rheinischen Fachhochschule Köln. „Design heißt, Lösungen für Probleme zu entwickeln“, sagt Professor Klaus Neuburg vom Mediendesign-Studiengang der Ostfalia-Hochschule ganz rational. Und ein Problem hatten seine Studierenden bei der Planung der Jahresausstellung:  Statt die Werke wie üblich in der Hochschule zeigen zu können, wanderte pandemiebedingt alles in eine selbstentwickelte 3-D-Ausstellung mit dem Titel „Prototyp“.
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