Jung geht´s weiter

Die dju fördert den Nachwuchs und setzt dabei neue Akzente

Junge Journalistinnen und Journalisten brauchen einen Ansprechpartner. Bei der derzeitigen miesen Lage am Arbeitsmarkt und den vielfältigen Berufsbildern im Medienbereich fehlt vielen Berufsanfängern eine Orientierung. Die AG Nachwuchs der dju in ver.di hat sich zum Ziel gesetzt, Informationen rund ums Thema „Einstieg in der Journalismus“ zu bündeln und Angebote zur Weiterbildung und Vernetzung zu machen.

Nach dem erfolgreichen Hochschulprojekt der dju, in welchem unter anderem die Hochschulseite www.dju-campus.de als Informationsportal für junge Journalisten entwickelt wurde, wollen die Aktiven nun weitere Projekte in Angriff nehmen. Das funktioniert nur, wenn sich die verschiedenen Gruppen und Organisationen, die mit jungen Medienmachern arbeiten, zusammentun. Die bisher erfolgreiche Kooperation zwischen der Jugendpresse Deutschland wird erweitert durch die Zusammenarbeit mit der medien&co.Jugend des Fachbereichs 8. Weiterhin gibt es Kontakte zum Netzwerk JungeJournalisten.de und connexx-av.

Ein Schwerpunkt bildet in den kommenden Monaten die Vorbereitung der YouthMediaConvention. Geplant ist ein dreitägiger Volontärskongress auf der Fähre von Kiel nach Oslo. Die 150 Teilnehmenden haben die Möglichkeit, über die verschiedenen Inhalte von Volontärsausbildung zu diskutieren. Außerdem werden alternative Ausbildungsangebote für Journalisten vorgestellt.

Hintergrund ist sowohl ein fehlendes Netzwerk für Volontäre als auch die äußerst unterschiedlichen Inhalte der Ausbildung. Die dju möchte für die angehenden Journalisten Unterstützung und Orientierung bieten. Weitere Infos unter

Katrin Hünemörder
AG Nachwuchs

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Wenn Redakteurinnen streiken

Am 10. März blieben bei den Tageszeitungen Taz und nd – der Tag einige Seiten weiß. In beiden Redaktionen hatten sich Journalistinnen aber auch Lektorinnen und andere Mitarbeiterinnen am 9. März am  FLINTA* -Streik beteiligt und die Arbeit niedergelegt.
mehr »

ver.di fordert Schutzkodex im ÖRR

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert von ARD, ZDF und Deutschlandradio den Schutz von Journalist*innen einen entscheidenden Schritt voranzubringen: Bisher hat sich noch keine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt dem Schutzkodex angeschlossen. In vielen anderen Medienhäusern gelten die Regelungen des „Schutzkodex“ für Medienschaffende allerdings längst.
mehr »

Journalistinnen vor Online-Hass schützen

Zum Internationalen Frauentag warnt die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di vor zunehmender digitaler Gewalt gegen Journalistinnen. Die Gewerkschaft fordert verbindliche Schutzstandards für Medienschaffende und mehr Verantwortung der Medienhäuser beim Schutz ihrer Beschäftigten.
mehr »

RBB: Zweifel bei „Zusammenarbeit“

„Neue Zusammenarbeit“ – so heißt beim RBB das aktuell größte Umbauprojekt. Es soll die Rahmenbedingungen für die journalistische Arbeit verbessern. Dazu gehört eine Umstrukturierung und Verkleinerung der zweiten Führungsebene, der unterhalb des Direktoriums. Vorgesehen sind nur noch acht statt bisher zwölf Positionen. Sie wurden öffentlich ausgeschrieben und sollen bis Anfang April besetzt werden. Doch vom RBB-Personalrat kommt Kritik.
mehr »