Jung geht´s weiter

Die dju fördert den Nachwuchs und setzt dabei neue Akzente

Junge Journalistinnen und Journalisten brauchen einen Ansprechpartner. Bei der derzeitigen miesen Lage am Arbeitsmarkt und den vielfältigen Berufsbildern im Medienbereich fehlt vielen Berufsanfängern eine Orientierung. Die AG Nachwuchs der dju in ver.di hat sich zum Ziel gesetzt, Informationen rund ums Thema „Einstieg in der Journalismus“ zu bündeln und Angebote zur Weiterbildung und Vernetzung zu machen.

Nach dem erfolgreichen Hochschulprojekt der dju, in welchem unter anderem die Hochschulseite www.dju-campus.de als Informationsportal für junge Journalisten entwickelt wurde, wollen die Aktiven nun weitere Projekte in Angriff nehmen. Das funktioniert nur, wenn sich die verschiedenen Gruppen und Organisationen, die mit jungen Medienmachern arbeiten, zusammentun. Die bisher erfolgreiche Kooperation zwischen der Jugendpresse Deutschland wird erweitert durch die Zusammenarbeit mit der medien&co.Jugend des Fachbereichs 8. Weiterhin gibt es Kontakte zum Netzwerk JungeJournalisten.de und connexx-av.

Ein Schwerpunkt bildet in den kommenden Monaten die Vorbereitung der YouthMediaConvention. Geplant ist ein dreitägiger Volontärskongress auf der Fähre von Kiel nach Oslo. Die 150 Teilnehmenden haben die Möglichkeit, über die verschiedenen Inhalte von Volontärsausbildung zu diskutieren. Außerdem werden alternative Ausbildungsangebote für Journalisten vorgestellt.

Hintergrund ist sowohl ein fehlendes Netzwerk für Volontäre als auch die äußerst unterschiedlichen Inhalte der Ausbildung. Die dju möchte für die angehenden Journalisten Unterstützung und Orientierung bieten. Weitere Infos unter

Katrin Hünemörder
AG Nachwuchs

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

dju verurteilt Angriff auf Rundfunkfreiheit

Als „massiven Angriff“ auf die Pressefreiheit und gegen den gesetzlichen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat die dju einen AfD-Antrag vom 22. Februar verurteilt, die Berichterstattung im Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) über das Treffen von rechten, identitären und AfD-Vertretern in Potsdam durch die Landesregierung zu unterbinden. Die Landesvorsitzende der dju in ver.di Berlin-Brandenburg, Renate Gensch, nannte den öffentlich-rechtliche Rundfunk „Garant der Demokratie“.
mehr »

Verbindliche Regeln zur KI erforderlich

Klare Regeln für den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) fordern Schauspieler*innen, Schriftsteller*innen oder Journalisten*innen immer drängender. In der Reihe "DGB-Dialog Künstliche Intelligenz" ging es am 22. Februar um "Alles Fake?! KI in Medien und Kultur“. Mittlerweile werde die generative KI so mächtig, dass sie Teile menschlicher Arbeit tatsächlich ersetzen könne, hieß es in der Diskussion. 
mehr »

Hollywood bleibt Männerdomäne

Für 2023 steht wieder einmal fest: in Hollywood wird vor allem in männerdominierte Filme investiert. Das hat die USC Annenberg Inclusion Initiative in ihrem Jahresbericht festgestellt. Und das vergangene Jahr sei demnach sogar ein „historischer Tiefpunkt weibliche Haupt- und Co-Hauptdarsteller in Top-Filmen" gewesen - trotz des Erfolgs von „Barbie“. Seit 2007 wird an der Universität von Südkalifornien die Ungleichheit in populären Filmen untersucht.
mehr »

Proteste beim Berliner Tagesspiegel

Mit Schildern wie „Tarifverträge einhalten“ haben sich am 20. Februar mehr als 100 Beschäftigte des Berliner Tagesspiegels vor dem Verlagsgebäude an einer aktiven Mittagspause beteiligt und damit klar gemacht: So nicht! Erst Ende 2022 hatten ver.di und DJV/jvbb nach zähen Verhandlungen und Protesten von Verlagsangestellten und Redakteur*innen mit der Geschäftsführung einen Haustarifvertrag abgeschlossen.
mehr »