Jung geht´s weiter

Die dju fördert den Nachwuchs und setzt dabei neue Akzente

Junge Journalistinnen und Journalisten brauchen einen Ansprechpartner. Bei der derzeitigen miesen Lage am Arbeitsmarkt und den vielfältigen Berufsbildern im Medienbereich fehlt vielen Berufsanfängern eine Orientierung. Die AG Nachwuchs der dju in ver.di hat sich zum Ziel gesetzt, Informationen rund ums Thema „Einstieg in der Journalismus“ zu bündeln und Angebote zur Weiterbildung und Vernetzung zu machen.

Nach dem erfolgreichen Hochschulprojekt der dju, in welchem unter anderem die Hochschulseite www.dju-campus.de als Informationsportal für junge Journalisten entwickelt wurde, wollen die Aktiven nun weitere Projekte in Angriff nehmen. Das funktioniert nur, wenn sich die verschiedenen Gruppen und Organisationen, die mit jungen Medienmachern arbeiten, zusammentun. Die bisher erfolgreiche Kooperation zwischen der Jugendpresse Deutschland wird erweitert durch die Zusammenarbeit mit der medien&co.Jugend des Fachbereichs 8. Weiterhin gibt es Kontakte zum Netzwerk JungeJournalisten.de und connexx-av.

Ein Schwerpunkt bildet in den kommenden Monaten die Vorbereitung der YouthMediaConvention. Geplant ist ein dreitägiger Volontärskongress auf der Fähre von Kiel nach Oslo. Die 150 Teilnehmenden haben die Möglichkeit, über die verschiedenen Inhalte von Volontärsausbildung zu diskutieren. Außerdem werden alternative Ausbildungsangebote für Journalisten vorgestellt.

Hintergrund ist sowohl ein fehlendes Netzwerk für Volontäre als auch die äußerst unterschiedlichen Inhalte der Ausbildung. Die dju möchte für die angehenden Journalisten Unterstützung und Orientierung bieten. Weitere Infos unter

Katrin Hünemörder
AG Nachwuchs

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

KI-Resilienz im Journalismus

In der aktuellen KI-Debatte schenkt sich keiner was. Kaum taucht der Verdacht auf, ein Kollege habe ChatGPT oder Claude zum Schreiben mitgenutzt, beginnt vielerorts bereits die öffentlichkeitswirksame KI-Spurensuche.Die aktuelle KI-Debatte zeigt, warum Redaktionen endlich praxistaugliche Leitlinien für einen souveränen Umgang mit der KI brauchen.
mehr »

Bürgermedienplattform vor dem Aus

Die Bürgermedienplattform NRWision an der Technischen Universität (TU) Dortmund steht vor einer ungewissen Zukunft. Die nordrhein-westfälische Medienanstalt stellt Ende 2026 die finanzielle Förderung ein – nach dann fast 18 Jahren. Die Verantwortlichen versuchen, für eine Fortführung andere Geldgeber zu finden.
mehr »

Ein Preis mit hohem Preis

Die Berliner Autorin und Journalistin Marie von Kuck erhält für ihr Lebenswerk den Leipziger Medienpreis. Und kämpft zugleich ums Überleben. Warum sie die Auszeichnung mit gemischten Gefühlen entgegennimmt.
mehr »

WDR: Weitere Tarifverhandlungen

Der Tarifstreit beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) erreichte Mitte Juni eine neue Eskalationsstufe. Ein zweitägiger Warnstreik der Gewerkschaften ver.di, DJV und Unisono legte Teile des Programms lahm. Indes hatte der WDR sich in der vorangegangenen Verhandlungsrunde mit der VRFF (Vereinigung der Rundfunk-, Film- und Fernsehschaffenden) auf einen Abschluss geeinigt – ohne die drei Gewerkschaften einzubeziehen. Heute gehen die Verhandlungen mit den Gewerkschaften weiter.
mehr »