Leserbrief: Bewusstseinsfördernd

pro & contra: „Notwendige Journalistenpreise / Unkalkulierbare Nebenwirkungen“ in M 02 / 2005

Was mir in der Betrachtung unerwähnt blieb: Journalistenpreise ermuntern nicht nur zu höheren Tugenden, sondern sie können auch fördern!

Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. verlieh am 1.2.2005 erstmalig einen Medienpreis für herausragende journalistische Arbeiten zu sozialen Themen an junge Journalistinnen und Journalisten unter 27 Jahren. Ausgezeichnet werden Beiträge, in denen Aspekte des menschlichen Miteinanders im Mittelpunkt stehen. Die Beiträge berichten über soziales Engagement und fördern das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Anwaltschaft und Solidarität für Menschen in sozialen Notlagen. Die vielfältigen Kontakte waren für die Jury, die Jungjournalisten und uns in der Arbeit der Pressestelle von großem Nutzen, weil alle Beteiligten sich intensiv austauschten, neue Netzwerke entstanden und neues Verständnis für die Arbeit der anderen Beteiligten entstand.

Miguel-Pascal Schaar
Pressesprecher

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Fußball-EM: Zu Gast bei Freunden?

Vier Wochen vor EM-Start überraschte der Deutsche Fussballbund (DFB) mit einer originellen Kaderpräsentation. Anstelle einer drögen Pressekonferenz setzte man auf eine teils witzige Salami-Taktik: Mal durfte ein TV-Sender einen Namen verkünden, dann wieder druckte eine Bäckerei den Namen Chris Führich auf ihre Tüten. Das Bespielen sozialer Netzwerke wie X oder Instagram dagegen funktionierte nicht optimal – da hat der Verband noch Nachholbedarf.
mehr »

VG Wort: Ein Gutes Ergebnis erreicht

Im Jahr 2023 hat die VG Wort 168,88 Millionen Euro aus Urheberrechten eingenommen. Im Vorjahr waren es 174,42 Millionen Euro. Ein „gutes Ergebnis“, wie geschäftsführender Vorstand Robert Staats sagte. „Wir sind zufrieden.“ Die Hauptausschüttungen für 2023 der Verwertungsgesellschaft Wort sind gesichert, da die Mitgliederversammlung am 1. Juni 2024 dem Jahresabschluss mit großer Mehrheit zugestimmt hat. An der hybriden Versammlung nahmen 144 Mitglieder teil, davon 66 in Präsenz in Berlin, die insgesamt 523 Stimmen vertraten.
mehr »

Gemeinsame Schritte gegen SLAPPS

Es sind vulnerablere Personen oder Organisationen, die von Unternehmen oder wohlhabenden Einzelpersonen gezielt mit Abmahnungen oder Klagen überzogen werden. Übermäßig hohe Schadensersatzforderungen, sehr hohe Anwaltskosten, großflächiges Vorgehen gegen jegliche sich äußernde Stimmen und ein kompromissloses Verfolgen kleinlicher Forderungen sind typische Charakteristika von SLAPPs in Deutschland.
mehr »

KI in der Fotografie

In der Debatte um KI wird häufig davor gewarnt, womit wir es zukünftig vermehrt zu tun haben werden, wie Fakes oder Urheberrechtsverletzungen – nicht zuletzt bis hin zur Verdrängung der Fotograf*innen durch KI. Aber KI bietet auch viele Vorteile für Fotograf*innen. „In der Bildbearbeitung ist künstliche Intelligenz ein absoluter Gamechanger“, sagt der Fotograf André Leisner aus Lübeck, der auch im Marketing zu Hause ist.
mehr »