Mitgliederversammlung VG Wort im Dezember

Bild: M/Dreßler

Nach der turnusgemäßen Mitgliederversammlung im Juni 2022 wird die VG WORT am 10. Dezember zusätzlich eine außerordentliche Online-Mitgliederversammlung durchführen. Auf der Tagesordnung werden Änderungen des Verteilungsplans bei der Aufteilung zwischen Urhebern und Verlagen im Bereich „Presse“, die Einführung von Regelungen zum Presseverlegerleistungsschutzrecht und der Beschluss eines Sonderverteilungsplans METIS zur Verwendung von dort noch vorhandenen Rückstellungen stehen.

Wichtige Themen also, deshalb bittet die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di alle ihre Mitglieder in der VG Wort, an der Abstimmung im Live-Voting teilzunehmen oder ihre Stimme an ein dju-Mitglied zu übertragen, das an der Mitgliederversammlung teilnimmt. Wer diese Stimmübertragung möchte, kann dies der dju-Bundesgeschäftsführerin Monique Hofmann mitteilen (monique.hofmann@verdi.de ), die dann den Kontakt vermittelt. Sie oder er muss sich aber trotzdem registrieren und die Stimmübertragung dabei ankreuzen. Die Registrierung ist ab dem 11. November 2022 möglich. Eine vorherige elektronische Abstimmung ist nach dem Beschluss der Mitgliederversammlung nicht mehr möglich, da dabei Änderungen in den Anträgen nicht berücksichtigt werden können.

Die dju in ver.di wird rechtzeitig über ihre Empfehlungen zur Abstimmung informieren.

Für die Teilnahme an der außerordentlichen Online-Mitgliederversammlung 2022 ist es unbedingt erforderlich, dass die Mitglieder über einen freigeschalteten Zugang in dem Online-Meldeportal T.O.M. verfügen.
https://tom.vgwort.de/portal/login

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Spanien: Strafe für Berichterstattung?

Die spanische Datenschutzbehörde will Zeitungen bestrafen, weil sie illegal in soziale Bewegungen eingeschleuste Polizisten enttarnt oder darüber berichtet hatten. Bislang sind Gerichte nicht tätig. Die Vorgänge drohen zu einem Präzedenzfall zu werden, warnen die betroffenen Medien und Menschenrechtsorganisationen.
mehr »

Kahlschlag bei DuMont in Köln

Die dju in ver.di kritisiert den Kahlschlag der Regionalredaktionen von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer Rundschau. Zum 30. September endet die Tätigkeit der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG). 57 tarifgebundene Vollzeitstellen entfallen. Die betroffenen Beschäftigten müssen sich jedoch auf neu zugeschnittene Stellen bewerben. Eine Übernahmegarantie gibt es nicht.
mehr »

AI Act legt KI-Kennzeichnung fest

Petra Schwegler fasst für die Webseite der Medientage München die seit dem 2. August 2026 geltenden Bestimmungen zur KI-Kennzeichnung zusammen. Der AI Act gilt: Wer KI-generierte oder -manipulierte Inhalte veröffentlicht, muss das kennzeichnen. Die Regel gilt für Chatbots, für Deepfakes, für Werbespots, für alles künstlich Generierte.
mehr »

Katapult-Magazin im Wahlkampf

„Mecklenburg-Vorpommern steht schlecht da, Sachsen-Anhalt auch. Wir reagieren.“ So lautet der erste Satz des Editorials zur Ankündigung, ein „Magazin für Konservative und Rechte“ im Vorfeld der Landtagswahlen zu produzieren. Die etwas reißerische Vorschau kommt von KATAPULT, dem Greifswalder Wissenschaftsmagazin, das aus Statistiken und Studien allgemein verständliche Info-Grafiken baut und sich darüber hinaus im Medienkanon als kräftige Stimme für Demokratie und Toleranz profiliert hat.
mehr »