Praktika Website

Unterstützung für Praktikanten in der Medienbranche

Medienpraktikanten aus allen Bereichen finden ab sofort auf www.praktika-offensive.de Unterstützung. „Die Website bietet neben unseren Richtlinien für ein gutes Praktikum nicht nur nützliche Informationen für Praktikanten und Betreuer, sondern auch ein Bewertungsportal. Damit können ehemalige Praktikanten ihre Erfahrungen an potentielle Nachfolger weitergeben“, so Robin Avram vom dju-Nachwuchsprojekt.Im vergangenen Jahr hatten die Bündnispartner der Praktika-Offensive, die dju in ver.di, der DJV und die Jugendpresse Deutschland gemeinsame Praktika-Richtlinien verabschiedet, um mehr Qualität von journalistischen Praktika zu erreichen. Nachdem diverse Studien immer wieder die „Generation Praktikum“ und ihre katastrophalen Arbeitsbedingungen kritisiert hatten, handelten die drei Partner und fordern eine Selbstverpflichtung der Medienbetriebe. Deshalb spricht die Website auch Praktika-Betreuer und Betriebsräte an, stellt Beispiele zu Betriebsvereinbarungen und aktuelle Studien vor, so dass bessere Rahmenbedingungen für beide Seiten geschaffen werden können.
Die „Praktika-Offensive“ steht in engem Kontakt zur DGB-Jugend und ihrem Projekt students@work und nutzt deren Praktika-Datenbank. Die Bündnispartner bewerten das aktuelle Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion zum Thema Praktika als positives Zeichen. Danach sollen Praktikanten künftig ein Anrecht auf einen schriftlichen Vertrag sowie auf eine angemessene Vergütung erhalten. Diese Forderungen entsprechen zwei Punkten der Praktika-Offensive.

 
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Nicht jeder Köder ist der Presse erlaubt

Was im Rundfunk die Quote, ist im Internet die Zahl der Seitenaufrufe. Doch nicht jeder „Klickköder“ („Clickbait“) ist erlaubt. Diese Erfahrung musste jetzt die Programmzeitschrift TV Movie machen. Sie hatte ein Foto des Fernsehmoderators Günther Jauch auf ihrem Facebook-Profil veröffentlicht und ihn fälschlicherweise mit einer Krebserkrankung in Verbindung gebracht. Der Bundesgerichtshof hat den Bauer Verlag am 21. Januar 2021 dazu verurteilt, an Jauch eine fiktive Lizenzgebühr in Höhe von 20.000 Euro zu zahlen.
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Öffentlich-Rechtliche in der Bredouille 

Die Ablehnung der Eilanträge von ARD, ZDF und Deutschlandradio auf Erlass von einstweiligen Anordnungen zum Rundfunkbeitrag kurz vor Weihnachten stellt die Sender vor schwierige Entscheidungen. Um die Folgen von Sachsen-Anhalts „Nein“ zur Erhöhung des Rundfunkbeitrags für die öffentlich-rechtlichen Sender ging es bei der jüngsten Videokonferenz einer Initiative des Instituts für Journalistik der TU Dortmund „Innovative Wege zur Sicherung der Qualität und Vielfalt der Medien“.
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Angriffe auf Journalisten mehr als verdoppelt

Im vergangenen Jahr gab es bundesweit 252 Straftaten, die sich "gegen Medien" richteten. Darunter 22 Körperverletzungen, 33 Sachbeschädigungen, vier Brandstiftungen, mehr als 29 Fälle von Bedrohung und Nötigung, Volksverhetzung, Raub, Erpressung und diverse Propagandadelikte. Die Zahl der Vorfälle hat sich im Vergleich zu den Vorjahren mehr als verdoppelt, wie die Bundesregierung auf Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion bestätigte.
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In Bezug auf Trump an die eigene Nase fassen

Wenn die Präsidentschaft von Donald Trump am 20. Januar beendet ist, bleiben für Journalist*innen, Medienunternehmen und Social-Media-Plattformen einige Fragen offen: Warum hat man Trump so lange nicht ernst genug genommen, die Wirkung seiner Anschuldigungen und Lügen unterschätzt und ihn ungestraft Regeln brechen lassen? „Bei Trump müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, meinte Dorothea Hahn beim Mediensalon.
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