Radiosiegel 2012 prämiert gute Volontärsausbildung

Neun Radiostationen aus ganz Deutschland erhalten das Radiosiegel 2012 für ihre vorbildliche Volontärausbildung. Vorgeschlagen von den eigenen Volontären und ausgewählt von einer Jury aus Radioprofis, werden in diesem Jahr ausgezeichnet: Antenne Thüringen, Die Neue 107,7, Hit Radio FFH, Radio Essen, Radio HNA, Radio Köln, Radio MK, Hitradio Ohr und Radio Vest. Das Radiosiegel wurde 2011 erstmalig vergeben. Mit dem Ziel, die Qualität im Radio zu fördern, haben sich in der Initiative Radiosiegel Landesmedienanstalten, Verbände, Institutionen, Gewerkschaften (auch die dju in ver.di) und Ausbildungseinrichtungen zusammengeschlossen. Das Radiosiegel will Impulse für eine vielfältige professionelle Volontärausbildung setzen. Es zeichnet Radiostationen aus, die den Volontären mit ihrem Ausbildungsangebot einen gelungenen Einstieg in das Berufsleben bieten. Das besondere beim Radiosiegel ist, dass sich hier die Volontäre selbst für ihre Sender bewerben. Eine Jury aus Medienprofis entscheidet über die Vergabe des Siegels. Das Radiosiegel wurde im Rahmen der Frankfurter Hörfunkgespräche am 27. November 2012 vergeben.

 

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In Bezug auf Trump an die eigene Nase fassen

Wenn die Präsidentschaft von Donald Trump am 20. Januar beendet ist, bleiben für Journalist*innen, Medienunternehmen und Social-Media-Plattformen einige Fragen offen: Warum hat man Trump so lange nicht ernst genug genommen, die Wirkung seiner Anschuldigungen und Lügen unterschätzt und ihn ungestraft Regeln brechen lassen? „Bei Trump müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, meinte Dorothea Hahn beim Mediensalon.
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Arbeitszeit beim Film bleibt strittig

In den Tarifverhandlungen zwischen der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen und ver.di ist auch am 14. Januar kein Fortschritt erreicht worden. Für die rund 25.000 Filmschaffenden zeichnet sich damit keine baldige Verbesserung der Arbeitszeitbedingungen durch mehr freie Wochenenden, zusammenhängende freie Tage oder Wochenend-Zuschläge ab. Die Produzentenallianz hat in den bisherigen zwei Verhandlungen den beiden Gewerkschaften BFFS und ver.di noch kein Angebot gemacht, will vielmehr im Jahr 2021 keinerlei Veränderung am Tarifvertrag akzeptieren.
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Zweite Runde: ver.di vs. Prinz von Preußen

In einer juristischen Auseinandersetzung mit Georg Friedrich Prinz von Preußen hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Berufung beim Kammergericht Berlin eingelegt. Damit wehrt sich ver.di gegen eine auf Antrag des Prinzen von Preußen erlassene Einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin. Gegenstand ist eine Äußerung in einem Artikel des ver.di-Medienmagazins „Menschen Machen Medien“ vom Juli 2020.
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Tech-Giganten bald strenger kontrolliert

Große Digitalkonzerne wie Amazon, Google oder Facebook sollen künftig strenger kontrolliert werden. Der Bundestag beschloss am Donnerstag in Berlin den Entwurf für ein Digitalisierungsgesetz, dass dem Bundeskartellamt mehr Befugnisse gibt. Damit kann die Behörde schneller eingreifen, wenn ein Tech-Gigant seine Marktmacht missbraucht. Um in Zukunft lange kartellrechtliche Verfahren zu vermeiden und Schadenersatzansprüche besser durchzusetzen, werden der Rechtsweg verkürzt und solche Streitigkeiten nach Paragraf 19a des Gesetzes in die Zuständigkeit des Bundesgerichtshofes übergeben.
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