Radiosiegel 2012 prämiert gute Volontärsausbildung

Neun Radiostationen aus ganz Deutschland erhalten das Radiosiegel 2012 für ihre vorbildliche Volontärausbildung. Vorgeschlagen von den eigenen Volontären und ausgewählt von einer Jury aus Radioprofis, werden in diesem Jahr ausgezeichnet: Antenne Thüringen, Die Neue 107,7, Hit Radio FFH, Radio Essen, Radio HNA, Radio Köln, Radio MK, Hitradio Ohr und Radio Vest. Das Radiosiegel wurde 2011 erstmalig vergeben. Mit dem Ziel, die Qualität im Radio zu fördern, haben sich in der Initiative Radiosiegel Landesmedienanstalten, Verbände, Institutionen, Gewerkschaften (auch die dju in ver.di) und Ausbildungseinrichtungen zusammengeschlossen. Das Radiosiegel will Impulse für eine vielfältige professionelle Volontärausbildung setzen. Es zeichnet Radiostationen aus, die den Volontären mit ihrem Ausbildungsangebot einen gelungenen Einstieg in das Berufsleben bieten. Das besondere beim Radiosiegel ist, dass sich hier die Volontäre selbst für ihre Sender bewerben. Eine Jury aus Medienprofis entscheidet über die Vergabe des Siegels. Das Radiosiegel wurde im Rahmen der Frankfurter Hörfunkgespräche am 27. November 2012 vergeben.

 

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Wenn Bildredaktionen und Kompetenz fehlen

Abseits der bekannten Medien-Institutionen existiert eine Szene von NGOs, die unterschiedliche journalistische Aspekte bearbeiten. Eine davon ist n-ost mit einem Fokus auf Cross-Border-Journalismus und Osteuropa. Ihr vorrangiges Ziel war lange Zeit, deutsche Redaktionen mit Texten und Bildern aus Osteuropa zu versorgen. Inzwischen will man Auslandsjournalismus neu denken. Felix Koltermann sprach mit Stefan Günther, dem Bildredakteur der NGO, auch über bildredaktionelle Praxis von Medien allgemein.
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Kinogeschichte(n) aus Bielefeld

Wenn es um eine „Filmstadt“ geht, denkt man an Berlin, München, Hamburg, vielleicht noch Köln. Aber Bielefeld? Jene Stadt, die Berühmtheit erlangte, weil es sie angeblich gar nicht gibt? Eine Sonderausstellung im Historischen Museum der ostwestfälischen Metropole hält nun diesbezüglich unter dem Titel „Die große Illusion“ bis zum 25. April 2021 einige Überraschungen bereit.
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Aktiengeschenk: Döpfners Steuercoup

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Bußgeld für politische Werbung

Die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) hat ein Bußgeld in Höhe von 65.000 Euro gegen den Regionalsender L-TV verhängt, weil dieser gegen Bezahlung Demonstrationen der Initiative „Querdenken 711“ beworben und übertragen hatte. Das Verfahren war bereits im August eingeleitet worden. Grundlage ist ein Verstoß gegen § 11 Abs. 1 des Landesmediengesetzes in Verbindung mit § 7 Abs. 9 des Rundfunkstaatsvertrags, wonach politische Werbung im Rundfunk unzulässig ist.
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