Rassismuskritischer Sprachgebrauch

Es sind nicht nur Polizeimeldungen, in denen oft rassistische Formulierungen verwendet werden. Sie sind nicht immer sofort zu erkennen und werden von Journalisten im alltäglichen Arbeitsstress oft ohne Nachdenken übernommen.
Sprache schafft Wirklichkeit: Leitfaden für einen rassismuskritischen Schreibgebrauch – Handreichungen für Journalistinnen” Hrsg: Antidiskriminierungs-Büro Köln (ADB) und „Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.” Köln, 52 Seiten. Bestellung gegen Porto oder eine freiwillige Spende: Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V., Berliner Str. 97–99, 51063 Köln. Tel. 0221 / 96 47 63 00 oder Download unter: www.oegg.de

Auch bei eigenen Texten unterlaufen den Autoren allzu leicht „Nachlässigkeiten”. Darauf macht eine Arbeitsbroschüre aufmerksam, die jetzt das Antidiskriminierungs-Büro Köln und „Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.” herausgebracht haben. Wissenschaftler arbeiten unter anderem die Diskussion über das „N-Wort” und die Berichterstattung über die NSU-Morde auf. Weitere Themen sind die Berichterstattung über „Muslim/innen oder solche, die dazu gemacht werden” und „Aspekte des Antiziganismus”.
Nachlässigen Sprachgebrauch wird diese Broschüre nicht verhindern. Die Aufmerksamkeit von Journalistinnen und Journalisten, JournalistInnen und Journalist/innen schärfen kann sie allemal.
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Neue Verhaltensregeln für Medien und Polizei

Der Deutsche Presserat hat der Innenministerkonferenz einen Vorschlag über zeitgemäße gemeinsame Verhaltensgrundsätze für Polizei und Medien vorgelegt. Es sei höchste Zeit, dass Journalistinnen und Journalisten bei Demonstrationen und Großveranstaltungen besser geschützt werden und ungehindert arbeiten können, erklärte Sascha Borowski, Sprecher des Deutschen Presserats, zur aktuellen Vorlage.
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Gegen Trojaner-Einsatz bei Verfassungsschutz

Der Hamburger Verfassungsschutz und die Polizei verfügen seit April 2020 über scharfe Überwachungsinstrumente: Der Verfassungsschutz darf mit Trojanern verschlüsselte Kommunikation ausforschen, die Polizei mittels Algorithmen Personenprofile erstellen. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF), die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und weitere NGOs erheben heute Verfassungsbeschwerde gegen die Gesetzesänderungen, wird in einer gemeinsamen Pressemitteilung informiert.
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Weibliche Allianzen für die Medienmacht

Mit „Lobkartellen“ gegen frauenfeindliche Stimmung in Redaktionen anzugehen, riet Anne Fromm, Medienredakteurin der taz, als praktische Möglichkeit, sich gegen eingespielte Männer-Netzwerke zur Wehr zu setzen. Fromm war zusammen mit Edith Heitkämper, Vorsitzende des Vereins „Pro Quote Medien“,  beim zweiten digitalen Medien-Meeting der dju in ver.di als Expertin eingeladen, um über mehr Führungsfrauen in den Medien zu diskutieren.
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Die Frage des richtigen Formats

Haben die Medien während der aktuellen Pandemie zur Aufklärung und Information beigetragen oder haben Sie eher Verwirrung gestiftet? Teils, teils, urteilt der Berliner Virologe Christian Drosten. Über seine Erfahrungen berichtete er auf der Konferenz „Formate des Politischen 2020“. Die vom Deutschlandfunk, der Deutschen Welle und der Bundespressekonferenz veranstaltete Diskussion fand in diesem Jahr nur in digitaler Form statt.
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