Teamarbeit mit Zahlen

Holger Wormer Foto: Technische Universität Dortmund

Datenjournalismus ist im Studium an der TU Dortmund nicht mehr wegzudenken

An der Technischen Universität Dortmund gibt es seit nunmehr drei Jahren den Studienschwerpunkt Datenjournalismus. Professor Holger Wormer beschreibt gegenüber M den Weg dorthin als notwendige Weiterentwicklung der universitären Ausbildung von Wissenschaftsjournalisten. Er ist überzeugt, dass künftig „Grundkenntnisse im Datenjournalismus zum Standard” im journalistischen Beruf gehören werden.

M | Seit 2003/04 gibt es das Zweitfach „Datenanalyse/Statistik” an der TU Dortmund. Was hat damals zur Einführung dieses Fachs geführt?

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Bremen: ARD-Freie bohren dicke Bretter

Lediglich „Sparpuffer“ zu sein, dagegen sträuben sich die freien Mitarbeiter_innen angesichts des Drucks, der gegenwärtig auf dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk lastet. Sie erwarten für ihre Arbeit eine ordentliche Bezahlung und soziale Absicherung. Denn „ohne Freie läuft kein Programm“ – hieß es auch in diesem Jahr auf dem Kongress der Freien von ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutscher Welle am 20./21. April bei Radio Bremen. Zum ersten Mal vergab der ARD-Freienrat den Medienpreis „Das dicke Brett“. Er ging an den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) für die Legalize-it-Kampagne der dort beschäftigten Freien. 
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MedienGalerie: Ein Autor zeugte aus Maras

Der Zufall wollte es: Als am Morgen des 19. April die Nachricht von den vorgezogenen Wahlen in der Türkei über die Sender lief, war später am Abend der türkische Journalist und Schriftsteller Aziz Tunc in der ver.di-MedienGalerie in Berlin-Kreuzberg zu Gast. Er las im Begleitprogramm zur aktuellen Pressefreiheitsausstellung Texte aus seinem Buch „Töte du mich“. Debattiert wurde anschließend auch.
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Buchtipp: Vergessene Nachrichten oder Trash

„Heute gibt es nicht zu wenig, sondern zu viel Nachrichten“, konstatieren die Herausgeber des Sammelbandes „Nachrichten und Aufklärung“, der anlässlich des 20. Jubiläums der Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) erschienen ist. Über unklare Auswahlverfahren für die Bundesrichterwahl wurde nicht berichtet, dagegen ausführlich über die Scheidung von Brad Pitt und Angelina Jolie - eine Schieflage nach den Relevanzkriterien der INA, die alljährlich die „Top Ten“ der vergessenen Nachrichten veröffentlicht.
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WDR: Frauen sexuell belästigt und gemobbt

Es verdichtet sich der Eindruck, dass das Arbeitsklima im WDR seit langem tiefe Risse aufweist. Hinweise auf sexuelle Belästigung reichen bis Ende der 80er Jahre zurück. Es ging (und geht) um Männer, die Kraft ihrer Position Frauen in die Enge treiben, bei Ablehnung Wege verbauen – perfiden Machtmissbrauch betreiben. M liegt ein ausführlicher interner Mailverkehr vor, nach dem sich mindestens im Jahr 2010 mehrere Frauen wegen sexueller Belästigung an eine Personalrätin wandten. Führungskräfte der Sendeanstalt griffen nicht ein. 
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