Veranstaltungen gegen den Großen Lauschangriff Februar und März 1998


Landesbezirk Baden-Württemberg

18. 2. 1998, Freiburg
Protestveranstaltung der IG Medien mit Dr. Ilse Bechthold – Gustav-Heinemann-Initiative, Dr. Jan Geldmacher – Kassenärztliche Vereinigung Südbaden, Franziska Hundseder – IG Medien, Michael Moos, Baden-Württembergische Strafverteidiger e.V., Diskussionsleitung: Hans Albert Stechl, Journalist und Rechtsanwalt

2. 3. 1998, 19-21 Uhr, Stuttgart
Protestveranstaltung der IG Medien Landtagsgaststätte „Plenum“ mit Dr. Reinhard Rapp, Liste Demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Dr. Rainer Röder, Baden-Württembergische Strafverteidiger e.V., Franziska Hundseder – IG Medien

3. 3. 1998, 20 Uhr, Karlsruhe
Gemeinsame Protestveranstaltung gegen den Großen Lauschangriff Liberales Zentrum, Kaiserpassage, Empore 1. Stock mit Dr. Ilse Bechthold – Gustav-Heinemann-Initiative, Rechtsanwalt Klaus Schroth – Deutsche Strafverteidiger e.V., Dr. Hans Jochen Schmidt – Landesärztekammer Nordbaden (angefragt), Franziska Hundseder – IG Medien, Moderation: Axel C. Föhl – Liberales Zentrum Weitere Veranstaltungen in Ulm u.a. geplant

Landesbezirk Bayern

26. 2. 1998, 20 Uhr, Nürnberg
Der Große Lauschangriff – ein Anschlag auf die Pressefreiheit / Streitgespräch mit dem bayerischen Innenminister Günther Beckstein (CSU), DGB-Haus, Raum „Burgblick“, Kornmarkt 5, 7. Stock Weitere Teilnehmer/innen: Journalisten der gedruckten und der elektronischen Medien, Vertreter der Anwälte und der Ärzte

Landesbezirk Nord

26. 2. 1998, Hamburg
Veranstaltung der IG Medien, Gewerkschaftshaus mit Dr. Rolf Gössner

Landesbezirk Nordrhein-Westfalen

3. 3. 1998, 20 Uhr, Dortmund
Protestveranstaltung der DJU, Dortmund IG-Medien-Büro, Ostwall 17-21 mit Rechtsanwalt Antonio Leone

Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saar

4. 3. 1998, Mainz
Protestveranstaltung (Rückfragen beim LBZ)

zwischen 27. 2. und 4. 3. weitere Veranstaltungen in Trier und Ludwigshafen geplant

Landesbezirk Südost

5. 2. 1998, Erfurt
Protestveranstaltung der IG Medien mit Frau Liebaug – Datenschutzbeauftragte von Thüringen, Dr. Detlef Wamhoff – Landesärztekammer, Franziska Hundseder

Zwischen 18. und 25. März 1998 in Leipzig
Info im Magazin Südost 1/98
Kontakt: Gundula Lasch 0341/4253626
Weitere Veranstaltungen geplant

nach oben

weiterlesen

Schutzkodex: Ein wichtiges Signal für die Pressefreiheit   

Auf der Website www.schutzkodex.de finden Journalist*innen und andere Medienschaffende jetzt Unterstützung, wenn sie von Gewalt und Hetze in der realen und virtuellen Welt betroffenen sind. Sie erfahren dort auch, ob ihr Arbeit- oder Auftraggeber dem „Schutzkodex für Medienschaffende in Bedrohungslagen“ beigetreten ist. Die Resonanz der Medienhäuser sei bisher „enttäuschend“, kritisiert Monique Hofmann, Bundesgeschäftsführerin der dju in ver.di, die zu den Initiator*innen des Schutzkodex’ gehört.
mehr »

Fakten, Fakten, Fakten – ein Allheilmittel?

Angriffe auf Journalisten, Morddrohungen gegen Politiker, eine „Bild“-Zeitung, die Wissenschaftler an den Pranger stellt und so die Szene der Corona-Leugner befeuert. Der harte Kern der Verschwörungsideologen ist mit den Mitteln der etablierten Medien, mit wahrheitsgemäßer Information nicht mehr zu erreichen, darin sind sich Wissenschaftler*innen und Journalist*innen einig. Öffentlich-rechtliche wie auch private Medien setzen dennoch verstärkt auf Faktenchecks. Nutzlos oder können sie doch helfen?
mehr »

Corona und kein Ende: Neustarthilfen 2022

Soloselbstständige, Freiberufler und kurz befristet beschäftigte Künstler*innen können seit dem 14. Januar für das erste Viertel des neuen Jahres Gelder aus der bundesweiten Neustarthilfe 2022 beantragen. Wenn die wirtschaftliche Tätigkeit corona-bedingt weiter eingeschränkt ist und der Umsatzeinbruch mindestens 30 Prozent beträgt, werden für den Zeitraum Januar bis März bis zu 4500 Euro gewährt. So gefördert werden insbesondere Soloselbständige, die nur geringe betriebliche Fixkosten haben.
mehr »

Gewinn und Gefahr sozialer Medien 

Wo liegen Chancen und Risiken sozialer Medien für den Journalismus, wie kann das partizipatorische Potenzial genutzt und Hetze begrenzt werden? Antworten gaben und suchten Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen bei einer Konferenz der CIVIS Medienstiftung für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa. Die Situation in Deutschland sei dabei im Vergleich zu anderen Ländern noch entspannt, sagte Carsten Reinemann aus München. In anderen Ländern sei der ökonomische Druck auf die Medien weitaus stärker als hierzulande. 
mehr »