VG Wort: Stimmrecht wahrnehmen

Die Einladungen für die nächste Mitgliederversammlung der VG Wort am 9. Juni um 10 Uhr in Berlin sind versandt. Die Wahrnehmungsberechtigten sind für 8. Juni um 19 Uhr eingeladen. Stimmberechtigt für die Mitgliederversammlung sind ausschließlich die Mitglieder. Sie können ihr Stimmrecht entweder persönlich vor Ort ausüben oder sich vertreten lassen. Anwesenden Mitgliedern können auch Stimmen übertragen werden. Wer mitentscheiden will, wie die VG Wort weiterhin die Nutzungsrechte und Vergütungsansprüche aller Berechtigten wahrnimmt, sollte davon Gebrauch machen.  

Unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht kann ein Mitglied, das an der Versammlung teilnimmt, das Stimmrecht für bis zu zehn weitere Mitglieder ausüben, wobei sämtliche vertretenen Mitglieder in der gleichen Berufsgruppe stimmberechtigt sein müssen. Außerdem ist die elektronische Abstimmung möglich. Informationen der VG Wort Denjenigen, die nicht persönlich an der MV teilnehmen können oder wollen und die nicht von der elektronischen Abstimmung Gebrauch machen möchten, bietet ver.di Hilfe für die Stimmübertragung an.

Die Gremien von ver.di, darunter die Gruppen Bildende Kunst, dju, FilmUnion, RFAV, VS & Bundessparte Übersetzer/VdÜ treten für die Fortführung der gemeinsam von Urheber_innen bzw. ausübenden Künstlern und Verlegern und anderen Produzenten gegründeten Verwertungsgesellschaft ein. „Wir halten dies für ein Erfolgsmodell. Warum? Trotz aller bestehenden Interessengegensätze und Hakeleien in anderen Belangen funktioniert die Zusammenarbeit in den gemeinsamen Verwertungsgesellschaften gut und erfolgreich. Unsere Gremienvertreterinnen sind weit überwiegend der Überzeugung, dass mit wechselseitiger Unterstützung von den Schuldnern der durch die gemeinsamen Verwertungsgesellschaften geltend gemachten Forderungen deutlich höhere Beträge gezahlt werden, als wenn z.B. die Urheber alleine mit Herstellern von Geräten und Speichermedien verhandeln würden. Nach dem Prinzip 70 % von 500 Euro sind mehr als 100% von 250 Euro, halten wir es für ökonomisch sinnvoll, dieses Erfolgsmodell der VG Wort und den anderen gemeinsamen Verwertungsgesellschaften fortzuführen. Außerdem wollen die ver.di-Gremien, dass die VG Wort möglichst effizient und reibungslos funktioniert, weil dann am meisten der vereinnahmten Gelder tatsächlich auch als Vergütung bei den Kreativen ankommt“, erklären die Leiter der ver.di-Bereiche Medien und Kunst & Kultur, Cornelia Haß und Valentin Döring. Wer diese Richtung mit vertreten möchte, aber zum Termin verhindert ist, sollte unbedingt von der Möglichkeit der Stimmübertragung Gebrauch machen.

Mehr Informationen, vor allem zur Stimmübertragung

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