www.dju-campus.de

Hochschulportal der dju bringt Uni und Journalisten in Kontakt

Ab sofort ist das Hochschulportal der dju online. Unter www.dju-campus.de finden junge Journalisten nicht nur ausgewählte und kommentierte Links zu Ausbildungswegen in den Journalismus, zu Praktikums- und Jobbörsen, sondern auch Rat und Unterstützung durch Hochschullehrer und erfahrene Kollegen. Im Forum tauschen alle miteinander Ideen, Fragen und Antworten aus. In der Rubrik „Experten“ stehen Journalisten aus Presse, Hörfunk, Fernsehen und Internet für Fragen per E-Mail zur Verfügung.

„Wissen muss fließen“, hatte sich Klaus Schrage von den „Nürnberger Nachrichten“ gedacht, der das Portal im dju-Hochschulprojekt von ver.di erfunden hat. Gemeinsam mit Bernd Mann, dem bayerischen dju-Fachsekretär, und der Journalistenakademie in München entstand Zug um Zug ein Konzept für den Wissenstransfer in beide Richtungen: einmal von den Praktikern des Journalismus hin zu Studenten, die Einstieg in den Journalismus suchen oder bereits journalistisch arbeiten. Zum andern von den Hochschulen hin zu den Journalisten, die sich über aktuelle Trends ihres Fachs auf dem Laufenden halten wollen. „Den Bogen zwischen Wissenschaft und journalistischer Praxis zu spannen, das ist das Ziel“, sagte Susanne Stracke-Neumann vom dju-Hochschulprojekt bei der Präsentation des neuen Internetauftritts im Münchner Presseclub.

Studenten und angehende Wissenschaftler können auf www.dju-campus.de Diplomarbeiten und Forschungsberichte unter dem Punkt „Wissenschaft“ veröffentlichen. Hier finden sich beispielsweise Abstracts zum „Sportressort in der Tageszeitung“ oder zur Frage „Sensationspresse im Wandel?“. Klaus Arnold, Dozent für Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und Projektpartner bei www.dju-campus.de, erklärt: „Unsere Diplomarbeiten bieten den Medienmachern strategisches Wissen“.

Eine Schwierigkeit sieht Jochen Wegner, mit www.jonet.org Partner des Portals, darin, junge Journalisten überhaupt zu erreichen. „Sie wollen meistens nicht als Auszubildende angesprochen werden, sondern als Profis“, meint der Online-Kommunikationsexperte. Susanne Stracke-Neumann bleibt gelassen: „Jetzt warten wir gespannt auf Hinweise, was junge Leute an Infos brauchen, wo der Schuh drückt und welche Art von Netzwerken, virtueller oder persönlicher Austausch, gefragt sind“.

Wer sich als Experte für Tipps per E-Mail zur Verfügung stellen möchte, kann das tun über das Hochschulportal oder direkt an

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