IG Medien: Jetzt 20000 Mitglieder in der Fachgruppe Journalismus

Die Fachgruppe Journalismus, die bei Gründung der IG Medien aus der Deutschen Journalisten-Union (dju) und dem Südwestdeutschen Journalistenverband (SWJV) hervorgegangen ist, startete mit mehr als 20000 Mitgliedern ins neue Jahrhundert. „Damit haben wir unsere Zielvorgabe ,20000 in 2000′ punktgenau zum Jahresende erreicht“, sagte Rudi Munz, Bundesgeschäftsführer der Fachgruppe Journalismus (dju/SWJV). Seit 1989 hat sich entgegen dem allgemeinen Trend bei den Gewerkschaften die Mitgliederzahl fast verdoppelt. So konnte die Bundesvorsitzende Franziska Hundseder am 4. Februar in Augsburg Barbara Lang, Redakteurin bei der „Katholischen Sonntagszeitung“ des Bistums Augsburg mit einem Buchpräsent und Blumen als 20000stes Mitglied begrüßen.

Der Fachgruppe Journalismus (dju/SWJV) in der IG Medien gehören Redakteurinnen und Redakteure bei Zeitungen, Zeitschriften, Anzeigenblättern, Nachrichtenagenturen und Pressebüros an sowie freie Journalistinnen und Journalisten dieser Medien. Zusammen mit ca. 7000 Journalistinnen und Journalisten in Rundfunk sowie sogenannten Anschlussmitgliedern bei Pressestellen sind fast 30000 Journalistinnen und Journalisten in der IG Medien organisiert.

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Weibliche Medienmacht steigt zu langsam

Nach der aktuellen "Leitmedienzählung" erreicht die „taz“ einen Frauenmachtanteil von 56,3 Prozent und liegt damit bundesweit ganz vorn. Das hat der Verein Pro Quote ermittelt, der sich für Gleichstellung im Mediensektor einsetzt. Damit stieg der Anteil von Frauen in den Chefsesseln der Redaktionen nur leicht. Zu den untersuchten Medien zählen „Bild“, „Spiegel“, „Focus“, „stern“, „taz“, „Zeit“, „Süddeutsche Zeitung“, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Welt“.
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Entscheidung über Rundfunkbeitrag

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat der Verfassungsbeschwerde der öffentlich-rechtlichen Sender gegen die Blockade der Erhöhung des Rundfunkbeitrags durch Sachsen-Anhalt stattgegeben. Den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten stehe ein grundrechtlicher Finanzierungsanspruch zu. Die Erhöhung des Monatsbeitrags von 17,50 Euro auf 18,36 Euro tritt mit Wirkung vom 20. Juli 2021 an rückwirkend in Kraft. ver.di begrüßt die Entscheidung.
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Gegen Einschüchterung vor Gericht mit SLAPPs

Ein Bündnis aus Medienorganisationen und NGOs, darunter die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, hat sich in einem Brief an die medien- und rechtspolitischen Sprecher*innen der demokratischen Parteien im Bundestag gewandt, um auf die wachsende Bedrohung durch sogenannte SLAPPs aufmerksam zu machen. Die „Strategic Lawsuits Against Public Participation“ (strategische Klagen gegen die Beteiligung der Öffentlichkeit) sollen Kritiker*innen einschüchtern und verdrängen.
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China in der westlichen Öffentlichkeit

„Gemeinsam gegen China!“ Das vermeldeten einige deutsche Pressekommentare zum neu belebten transatlantischen Verhältnis unter US-Präsident Joe Biden. In der Gewissheit, dass die USA „Alliierte im Ringen um die globale Vorherrschaft“ braucht, ermunterten auch deutsche Jornalist*innen die Politik dazu, sich der neuen Großmachtkonkurrenz zu stellen. Gemeinsam wollen die G-7-Staaten den wachsenden Einfluss Pekings in der Welt bremsen.
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