IG Medien: Jetzt 20000 Mitglieder in der Fachgruppe Journalismus

Die Fachgruppe Journalismus, die bei Gründung der IG Medien aus der Deutschen Journalisten-Union (dju) und dem Südwestdeutschen Journalistenverband (SWJV) hervorgegangen ist, startete mit mehr als 20000 Mitgliedern ins neue Jahrhundert. „Damit haben wir unsere Zielvorgabe ,20000 in 2000′ punktgenau zum Jahresende erreicht“, sagte Rudi Munz, Bundesgeschäftsführer der Fachgruppe Journalismus (dju/SWJV). Seit 1989 hat sich entgegen dem allgemeinen Trend bei den Gewerkschaften die Mitgliederzahl fast verdoppelt. So konnte die Bundesvorsitzende Franziska Hundseder am 4. Februar in Augsburg Barbara Lang, Redakteurin bei der „Katholischen Sonntagszeitung“ des Bistums Augsburg mit einem Buchpräsent und Blumen als 20000stes Mitglied begrüßen.

Der Fachgruppe Journalismus (dju/SWJV) in der IG Medien gehören Redakteurinnen und Redakteure bei Zeitungen, Zeitschriften, Anzeigenblättern, Nachrichtenagenturen und Pressebüros an sowie freie Journalistinnen und Journalisten dieser Medien. Zusammen mit ca. 7000 Journalistinnen und Journalisten in Rundfunk sowie sogenannten Anschlussmitgliedern bei Pressestellen sind fast 30000 Journalistinnen und Journalisten in der IG Medien organisiert.

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Zweite Runde: ver.di vs. Prinz von Preußen

In einer juristischen Auseinandersetzung mit Georg Friedrich Prinz von Preußen hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Berufung beim Kammergericht Berlin eingelegt. Damit wehrt sich ver.di gegen eine auf Antrag des Prinzen von Preußen erlassene Einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin. Gegenstand ist eine Äußerung in einem Artikel des ver.di-Medienmagazins „Menschen Machen Medien“ vom Juli 2020.
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Große Digitalkonzerne wie Amazon, Google oder Facebook sollen künftig strenger kontrolliert werden. Der Bundestag beschloss am Donnerstag in Berlin den Entwurf für ein Digitalisierungsgesetz, dass dem Bundeskartellamt mehr Befugnisse gibt. Damit kann die Behörde schneller und eingreifen, wenn ein Tech-Gigant seine Marktmacht missbraucht. Um in Zukunft lange kartellrechtliche Verfahren zu vermeiden und Schadenersatzansprüche besser durchzusetzen, werden der Rechtsweg verkürzt und solche Streitigkeiten nach Paragraf 19a des Gesetzes in die Zuständigkeit des Bundesgerichtshofes übergeben.
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Endlich: Seit 12. Januar, so informiert die Bundesregierung, seien die technischen Voraussetzungen für die reguläre Auszahlung der „außerordentlichen Wirtschaftshilfe“ für den Monat November geschaffen. Die Länder starten mit der Überweisung der seit 25. November beantragten Gelder. Soloselbstständige konnten bis zu 5000 Euro Hilfen direkt beantragen. Doch bislang wurden bestenfalls Abschläge ausgezahlt. Was das für sie bedeutet und warum viele ganz durch Raster fielen, beleuchtet ein Projekt von Selbstständigen bei ver.di Niedersachsen-Bremen.
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ver.di fordert Recht auf Verbandsklage

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert die erweiterte Möglichkeit von Verbandsklagen zur Durchsetzung der Vergütungsansprüche von Urheberinnen, Urhebern, Künstlern und Künstlerinnen. In einem Brief an das Kanzleramt sowie die Ministerien, die eine EU-Richtlinie zum Urheberrecht umsetzen müssen, wird kritisiert, dass der sozialen Funktion des Urheberrechts in den bisher gemachten Vorschlägen nicht ausreichend Rechnung getragen werde, informiert eine Pressemitteilung.
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