„Kunst Freiheit“ 20 Jahre MedienGalerie

Anlässlich des 20jährigen Jubiläums der MedienGalerie im Haus der Buchdrucker in Berlin wird am 11. Juni die Ausstellung „Kunst Freiheit“ der Fachgruppe Bildende Kunst in ver.di Berlin-Brandenburg eröffnet. Sie ist bis zum 30. Juli zu sehen.

Am 27. Januar 1992 stellte der Verband deutscher Schriftsteller (VS) Berlin den Antrag, es „sollte umgehend eine Berliner IG-Medien-Galerie eingerichtet werden. … In der Galerie können Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Filmvorführungen, Vorträge, Diskussionen und andere Veranstaltungen durchgeführt werden, sowohl für die Öffentlichkeit als auch für die Mitglieder der IG Medien.“ Am 2. Mai 1995 öffnete die MedienGalerie ihre Türen – 62 Jahre nachdem das Verbandshaus der Deutschen Buchdrucker von den Nazis besetzt worden war. 50 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus. Die Fachgruppe Bildende Kunst zeigte als erste Ausstellung: „verbrannt – befreit – verhüllt. Der Reichstagsbrand und das neue Deutschland“. 2015 im Mai ist die 120ste Ausstellung zu sehen.

www.mediengalerie.org

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Intendanten der ARD geraten unter Druck

Beim Treffen der Intendant*innen der ARD-Sender in Saarbrücken haben die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), der DJV und unisono zur gemeinsamen Aktion „Bewegt euch!“ aufgerufen. Die Intendant*innen wurden auf dem Weg zum Saarländischen Rundfunk von Beschäftigten des SWR , anderer ARD-Sender und des ZDF aufgehalten und zur Diskussion über die Tarifverhandlungen aufgefordert. Die Beschäftigten forderten von den Intendant*innen mehr Bewegung im laufenden Tarifstreit bei NDR, Radio Bremen, WDR, SWR und BR.
mehr »

Der HR will sich sein Radio sparen

Die erst gestern in Frankfurt vom Hessischen Rundfunk (HR) vorgestellte „Radiostrategie“ entpuppe sich als Sparprogramm auf Kosten der Beschäftigten und des Programms, kritisierte die zuständige ver.di Gewerkschaftssekretärin Anja Willmann die Pläne des Senders. Der HR will künftig weniger Geld in seine linearen Radioprogramme investieren. Die frei werdenden Mittel sollen vor allem in digitale Produkte und Dialogangebote fließen.
mehr »

Stuttgarter Zeitungen im Streik

Erstmals seit Jahren haben am Zeitungsredakteur*innen und Verlagsangestellte gemeinsam wieder gestreikt. Rund 100 Teilnehmer*innen einer Kundgebung vor dem Stuttgarter Gewerkschaftshaus prangerten am vergangenen Freitag die ungerechten  Arbeitsbedingungen und die zunehmende Tarifflucht in der Medienholding Süd an. Zu dem Konzern gehören unter anderem die beiden renommierten Blätter Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten.
mehr »

Streikbedingte Ausfälle bei Radio Bremen

„buten un binnen“, die regionale Nachrichtensendung von Radio Bremen und seiner Tochter Bremedia, ist am Freitag wegen eines Streiks der Beschäftigten nach einem unzureichenden Tarifangebot des Senders ausgefallen. Ebenso haben die Hörfunkwellen nur ein Notprogramm gesendet. Ein Viertel der Beschäftigten von Radio Bremen und der Bremedia, weit mehr als 100 Beschäftigte, hat nach einem Aufruf der Gewerkschaft ver.di ab 16:30 Uhr seine Arbeit niedergelegt.
mehr »