BBC behält Rundfunkgebühr bei

LONDON. Die Zukunft von „Auntie Beeb“, der British Broadcasting Corporation BBC, ist gesichert. In einem „Green Paper“ hat die britische Regierung nach einem gut zwei Jahre dauernden Beratungsprozess die politische und rechtliche Zukunft der BBC neu festgelegt.

Die Royal Charter, die rechtliche wie politische Verfassung der BBC, wird von der Regierung Blair für weitere 10 Jahre, bis 2016 verlängert. Die Rundfunkgebühr, derzeit 414 Euro im Jahr, wird beibehalten. Das sind für die BBC jährlich rd. 3 Milliarden Euro.

Der bisherige Board of Governors, der Rundfunkrat der BBC, wird abgeschafft und durch zwei Institutionen ersetzt. Ein komplett unabhängiger Kontrollrat, Trust genannt, wird in Zukunft ausschließlich die Gebührenzahler repräsentieren. Vorsitzender wird Michael Grade sein, der derzeitige Chef der Governors. Der neu zu installierende Executive Board um Generaldirektor Thompson wird die BBC Zukunft festlegen und diese intern regieren.

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