Hotline für Journalisten und Medienteams in Not

Das Internationale Rote Kreuz hat in Kooperation mit Journalisten- und Verlegerverbänden sowie anderen Hilfsorganisationen eine weltweite Hotline für Journalisten und Medienteams in Not eingerichtet.

Unter + 41 792 17 32 85 können Reporter, ihre Kollegen, Angehörigen und Freunde oder Auftraggeber rund um die Uhr das Rote Kreuz alarmieren, falls ein Journalist, ein Fotograf, ein Kameramann oder Techniker bei einem Einsatz verschwindet oder verhaftet wird. Das IRK (www.irc.org) wird sich dann umgehend vor Ort einschalten. Ein Rot-Kreuz-Flyer informiert ausführlich über die neue Hotline.

Zugleich hat die Internationale Journalistenföderation (IJF) in Kooperation mit dem International Press Institute und einer Reihe anderer Organisationen das International News Safety Institute (INSI) gegründet. Es wird sich nicht nur mit politischen Aktionen und Trainingskursen für die Sicherheit von Medienleuten einsetzen, sondern auch für Presse- und Meinungsfreiheit weltweit kämpfen. Details unter:
www.ifj.org/hrights/insi/index.html

 

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Pressefreiheit im Fokus der Fotografen

Jährlich zum 3. Mai, dem internationalen Tag der Pressefreiheit, erscheint ein neuer Band „Fotos für die Pressefreiheit“ von Reporter ohne Grenzen (RSF). Die Bücher zeigen seit fast drei Jahrzehnten eindrucksvoll, wie wichtig das Einfordern dieses Menschenrechts und die mutige Arbeit von Journalist*innen weltweit sind. Der aktuelle Band ist weitgehend vorbereitet. Zu den Druckkosten kann noch bis 16. April mit Spenden beigetragen werden.
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Estland: Offenes WLAN auch im Wald

Ein Internetanschluss gilt als Grundrecht, den Breitbandzugang sichert die Verfassung des Landes. Offenes WLAN gibt es nicht nur in der Hauptstadt Tallinn. In den kleinsten Dörfern wird digital agiert, selbst in den estnischen Wäldern kann man mit Netz rechnen. Das baltische Land verspricht eine WLAN-Abdeckung von 99 Prozent. Mit 1,4 Millionen Einwohnern ist Estland gerade so groß wie München, vom dortigen Digitalisierungsniveau kann man in Deutschland nur träumen. Doch noch nicht alles läuft rund im Digitalstaat Estland.
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Corona wirkt als Test für Menschenrechte

Die Menschenrechtslage hat sich in der Covid-19-Krise für Millionen von Menschen unmittelbar oder mittelbar verschlechtert, stellt Amnesty International im weltweiten Menschenrechts-Report 2020/21 fest. In vielen Teilen der Welt hätten die Pandemie und ihre Folgen im letzten Jahr die Auswirkungen von Ungleichheit, Diskriminierung und Unterdrückung verstärkt. Auch für Deutschland wird Handlungsbedarf ausgemacht.
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