Hotline für Journalisten und Medienteams in Not

Das Internationale Rote Kreuz hat in Kooperation mit Journalisten- und Verlegerverbänden sowie anderen Hilfsorganisationen eine weltweite Hotline für Journalisten und Medienteams in Not eingerichtet.

Unter + 41 792 17 32 85 können Reporter, ihre Kollegen, Angehörigen und Freunde oder Auftraggeber rund um die Uhr das Rote Kreuz alarmieren, falls ein Journalist, ein Fotograf, ein Kameramann oder Techniker bei einem Einsatz verschwindet oder verhaftet wird. Das IRK (www.irc.org) wird sich dann umgehend vor Ort einschalten. Ein Rot-Kreuz-Flyer informiert ausführlich über die neue Hotline.

Zugleich hat die Internationale Journalistenföderation (IJF) in Kooperation mit dem International Press Institute und einer Reihe anderer Organisationen das International News Safety Institute (INSI) gegründet. Es wird sich nicht nur mit politischen Aktionen und Trainingskursen für die Sicherheit von Medienleuten einsetzen, sondern auch für Presse- und Meinungsfreiheit weltweit kämpfen. Details unter:
www.ifj.org/hrights/insi/index.html

 

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Gaza: Anhaltende Kritik am Zugangsverbot

Für die Internationale Journalisten-Föderation (IJF) ist das seit Oktober 2023 geltende Zugangsverbot für internationale Journalist*innen zum Gazastreifen ein Gegenstand anhaltender Kritik. Auch deutsche Medien sind auf zensierte Informationen des israelischen Militärs und auf Zuarbeit vor Ort lebender Kolleg*innen angewiesen. Diese leben mit ihren Familien unter ständiger Lebensgefahr.
mehr »

EU will Urheberrecht besser schützen

Der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments hat den sogenannten Voss-Bericht „Urheberrecht und generative künstliche Intelligenz – Chancen und Herausforderungen“ vorgelegt. Er sei, erklärt die IT-Rechts-Anwältin Lina Böcker bei urheber.info, eine „Zeitenwende für das Urheberrecht“.
mehr »

Portugiesen publizieren in Eigenregie

Aufgeben ist keine Option. „Als der Verlag bankrott ging, machten wir weiter“, erklärt Rui Tavares. „Wir“ das sind neben dem 64-jährigen Chefredakteur der politischen Wochenzeitschrift in Portugal - Visão - 11 weitere Redakteure.
mehr »

Als deutsche Reporterin im Iran

Die ZDF-Korrespondentin Phoebe Gaa ist zuständig für die Berichterstattung aus der Türkei und dem Iran. Sie ist eine der wenigen westlichen Journalisten, die im Iran vor Ort ist. Mit M sprach sie über die Proteste im Iran und wie sie darüber berichtet.
mehr »