10 Jahre: connexx.av feiert Geburtstag

Die Idee ist noch älter als 10 Jahre, sagen jene die dem Projekt connexx.av mit auf die Beine halfen. Schon zwischen 1995 und 1998, erinnert sich der heutige Vorsitzende der Fachgruppe Medien Werner Ach, wurde in der IG Medien diskutiert, wie die gewerkschaftliche Betreuungsarbeit in audiovisuellen Privat-Medien, in neuen IT-Firmen und beim Film laufen soll.

Trotz vieler Unterschiede nahmen IG Medien und DAG das Heft dann vor zehn Jahren in die Hand und hoben connexx.av allen Finanzierungsproblemen zum Trotz aus der Taufe. Sie sahen, „dass vor allem mit den privaten Rundfunkanbietern eine Arbeitswelt entstanden war, die der Idee einer gemeinschaftlichen Interessenvertretung, Kollektivität und Solidarität so gar nicht zugänglich war“, sagte ver.di-Vize Frank Werneke auf der kleinen Festveranstaltung am 6. November im Berliner ver.di-Haus. Mit einem hohen Maß an Autonomie und mitunter erfrischenden Methoden, sei connexx.av der Zugang zu vielen Beschäftigten in dieser Branche gelungen, so Werneke. In den Anfängen war das zum Beispiel Pixelpark und in jüngster Zeit die Auseinandersetzung bei Bavaria, die Streikaktionen bei Sat.1 und die Aktion „5 statt 12“ für die Filmschaffenden. „In Anbetracht der rasanten Veränderungen in der Medienbranche gibt es für connexx.av weiter jede Menge zu tun“, sieht Projektleiter Wille Bartz in die Zukunft. (siehe auch M 10/2009)

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Corona und kein Ende: Neustarthilfen 2022

Soloselbstständige, Freiberufler und kurz befristet beschäftigte Künstler*innen können seit dem 14. Januar für das erste Viertel des neuen Jahres Gelder aus der bundesweiten Neustarthilfe 2022 beantragen. Wenn die wirtschaftliche Tätigkeit corona-bedingt weiter eingeschränkt ist und der Umsatzeinbruch mindestens 30 Prozent beträgt, werden für den Zeitraum Januar bis März bis zu 4500 Euro gewährt. So gefördert werden insbesondere Soloselbständige, die nur geringe betriebliche Fixkosten haben.
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ver.di weist CDU-Pläne zum Rundfunk zurück

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Bedenken bei neuem Medienstaatsvertrag

Am 19. November hat die Rundfunkkommission der Länder einen „Diskussionsentwurf zu Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ vorgelegt. Bis 14. Januar lief die öffentliche Konsultationsphase. Grundsätzlich begrüßen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di den Entwurf zum neuen Medienstaatsvertrag und das Vorhaben, der digitalen Transformation der Anstalten einen rechtlichen Rahmen zu geben. Allerdings haben ver.di und der DGB neben einzelnen Ergänzungen bei anderen Vorschlägen verfassungsrechtliche Bedenken. 
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Deutsche Welle Thema im Kulturausschuss 

Der Bundestagsausschuss für Kultur und Medien wird sich voraussichtlich im Februar mit der Aufklärung der antisemitischen Vorfälle bei der Deutschen Welle (DW) beschäftigten. Die Initiative dafür ging von der Unions-Bundestagsfraktion aus. Angesichts der schwerwiegenden Vorwürfe sei eine transparente und sorgfältige Prüfung geboten, so die stellvertretende Unionsfraktionschefin Dorothee Bär in einer Medieninformation.
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