dpa im neuen Domizil

Die neue Zentralredaktion der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin: Bernd von Jutrczenka (Leiter der dpa Bilderdienste), Wolfgang Büchner (dpa-Chefredakteur) und Thomas Pfaffe (dpa Nachrichtenchef). Auf insgesamt 3800 Quadratmetern arbeiten in der Markgrafenstraße 20 (Axel-Springer-Passage) im historischen Zeitungsviertel von Berlin jetzt mehr als zwei Dutzend dpa-Redaktionen und -Teams. Hinzu kommen Vertrieb, IT, die Bildagentur pa picture alliance sowie der Pressedienstleister news aktuell mit ihren jeweiligen Hauptstadt-Vertretungen. Im Newsroom wird rund um die Uhr gearbeitet, insgesamt stehen rund 300 Arbeitsplätze zur Verfügung. Das Herz des über die gesamte Länge von 150 Meter transparenten Raumes bildet der neu geschaffene Newsdesk.
Unternehmenssitz der dpa bleibt Hamburg, wo im Stammhaus am Mittelweg unter anderem die Geschäftsführung, die Administration sowie die neu gegründete Technologie-Tochter dpa-mediatechnology arbeiten. Insgesamt waren rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Umzug betroffen, davon rund 20 aus Frankfurt und etwa 180 aus Hamburg.

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Die Medienmacht von Facebook und Google

Die schwere Krise der Printmedienbranche ist eng verknüpft mit der Übermacht US-amerikanischer Internetplattformen wie Google & Co. Erst kürzlich blockierte Facebook sämtliche Nachrichteninhalte für australische Nutzer, um gegenüber der dortigen Regierung seine Position im Streit um ein Mediengesetz zu untermauern. Um die Regulierung von Plattformkonzernen kreiste die jüngste Videokonferenz der Initiative „Innovative Wege zur Sicherung der Qualität und Vielfalt der Medien“ der Universität Dortmund.
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Scharfe Kritik an Plänen zur Fusion von ARD und ZDF

Wenn es nach Teilen der Union geht, könnten ARD und ZDF bald zusammengelegt werden. Künftig solle es nur noch eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt geben, heißt es in einem Papier der Mittelstandsunion. Danach sollen die bisherigen Sender unter einem Dach fusionieren. „Mehrfachstrukturen entfallen“ und weniger Unterhaltung soll angeboten werden. Ver.di kritisierte den Vorschlag scharf, der von Lobbyinteressen geleitet sei.
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Australische Medien müssen zahlen

Nach rund dreieinhalb Monaten ist das spektakuläre Verfahren gegen ursprünglich 36 Journalist*innen und Medienunternehmen in Australien beendet. Den Angeklagten wurde vorgeworfen, gegen eine gerichtliche Nachrichtensperre im Prozess gegen den australischen Kardinal George Pell wegen Kindesmissbrauchs im Dezember 2018 verstoßen zu haben. Der Prozess gilt als einzigartig für ein demokratisches Land, weil er offenbart, wie eingeschränkt die Pressefreiheit in Australien weiterhin ist: durch Gesetze, die noch aus der britischen Kolonialzeit stammen. 
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Beschwerde-Rekord beim Deutschen Presserat

Der Deutsche Presserat hatte im vergangenen Jahr ordentlich zu tun: 2020 sind so viele Beschwerden eingegangen wie noch nie. Das lag nicht zuletzt an Massenbeschwerden zu einzelnen Artikeln, die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wurden. Auch die Zahl der Rügen ist deutlich gestiegen. Insgesamt 53 Mal verhängte die Freiwillige Selbstkontrolle der Presse ihre schärfste Sanktion.
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