dpa im neuen Domizil

Die neue Zentralredaktion der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin: Bernd von Jutrczenka (Leiter der dpa Bilderdienste), Wolfgang Büchner (dpa-Chefredakteur) und Thomas Pfaffe (dpa Nachrichtenchef). Auf insgesamt 3800 Quadratmetern arbeiten in der Markgrafenstraße 20 (Axel-Springer-Passage) im historischen Zeitungsviertel von Berlin jetzt mehr als zwei Dutzend dpa-Redaktionen und -Teams. Hinzu kommen Vertrieb, IT, die Bildagentur pa picture alliance sowie der Pressedienstleister news aktuell mit ihren jeweiligen Hauptstadt-Vertretungen. Im Newsroom wird rund um die Uhr gearbeitet, insgesamt stehen rund 300 Arbeitsplätze zur Verfügung. Das Herz des über die gesamte Länge von 150 Meter transparenten Raumes bildet der neu geschaffene Newsdesk.
Unternehmenssitz der dpa bleibt Hamburg, wo im Stammhaus am Mittelweg unter anderem die Geschäftsführung, die Administration sowie die neu gegründete Technologie-Tochter dpa-mediatechnology arbeiten. Insgesamt waren rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Umzug betroffen, davon rund 20 aus Frankfurt und etwa 180 aus Hamburg.

nach oben

weiterlesen

Buchtipp: Fotografie und Konflikt

Die Vielschichtigkeit von Fotografie und deren Wahrnehmung behandelt Felix Koltermann in seiner Reihe „Fotografie und Konflikt“ in ebenso klugen wie lesbaren Essays und Vorträgen. Im letzten Band der Reihe werden nochmals die Rollen von Fotojournalist*innen und der anderen Akteure wie Medien und Betrachter thematisiert: Die „zivile Aneignung“ von Bildern jenseits von Propaganda brauche „Dekonstruktion des Bildmediums“, das Erkennen der Vielschichtigkeit des fotografischen Bildes, das ja nur ein kleiner, visueller Ausschnitt vergangener sozialer Interaktion sei.
mehr »

Hamburg: G+J beim Wort genommen

Gruner + Jahr führt das Neubauprojekt am Lohsepark in der Hafencity nicht fort. Es sei bereits drei Jahre hinter dem Zeitplan zurück und länger wolle man nicht warten, hieß es aus dem Unternehmen. Dennoch bekennt sich das Unternehmen zum Medienstandort Hamburg. Die Hansestadt mit ihren attraktiven Arbeits-, Wohn- und Lebensbedingungen bleibe auch in Zukunft die Heimat für den Verlag und seine Mitarbeiter*innen, versichert G+J. Gemeinsam mit der Stadt werde nun nach geeigneten zeitgemäßen Flächen gesucht. Für ver.di sind das “gute Nachrichten“.
mehr »

Mehr Sichtbarkeit für Frauen beim SWR

Der Südwestrundfunk (SWR) will den Frauenanteil in Radio, Fernsehen und Internet erhöhen und Frauen in allen Programmen sichtbarer machen. Daher stellt sich der Sender als erste Landesrundfunkanstalt der ARD der sogenannten 50:50-Challenge. Nach dem Vorbild der britischen BBC sollen alle Redaktionen ein Jahr lang freiwillig auf ein möglichst ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in ihrem Programm achten. Das Mitmachen in den Redaktionen ist freiwillig.
mehr »

Sie haben Post! – Ein neuer Newsletter

Altbacken, langweilig und viel zu viele: Newsletter galten lange Zeit als überholt. Doch das hat sich geändert. Aus den USA kommt der Trend, dass auch einzelne Journalistinnen und Journalisten ihre Inhalte im Abo direkt an ihre zahlende Leserschaft ausschließlich mailen. Sie stehen weder im Netz noch in gedruckten Medien. Wer Insider-Infos für zahlungsbereite Kundschaft liefert, kann damit sogar Geld verdienen. Einfach ist das allerdings nicht.
mehr »