Medienpolitik

Modell-Versuch

Korrekturlesen, Blattkritik - die Qualitätskontrolle im Alltag funktioniert bestenfalls punktuell. Redaktionen, die mit System mehr Klasse als Masse produzieren wollen, könnten aus anderen Branchen lernen. "Qualitäts-Management" lautet das Stichwort.
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„Konzentrationsregelung ist Kotau vor Konzernen“

Wer nach dem Beschluss der Ministerpräsidenten von Bad Neuenahr an ein Wunder glaubte, wurde nicht lange danach von Zweifeln geplagt. Spätestens nach dem blauen Wunder von Berlin können sich nun auch die letzten Mediengläubigen verdutzt die Augen reiben. Bei genauer Betrachtung erweisen sich beide Kompromisse der Ministerpräsidenten zur Medienpolitik als unzureichend. Einmal für die ARD und zum anderen für die Medienvielfalt in Deutschland.
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Kommen die Urheber auf der Datenautobahn unter die Räder?

Dreistigkeit, gepaart mit Verunsicherung, begleitet die ersten Schritte bundesdeutscher Verlage in die multimediale Zukunft beim Umgang mit Urheberrechten. "Wir muessen jetzt die Felder besetzen und dann in Musterprozessen hoffentlich den eigenen Standpunkt durchsetzen", brachte Dr. Ralf Kogeler, beim Axel Springer Verlag fuer interaktive Medien zustaendig, die Handlungsmaxime der Medienkonzerne auf den Punkt. Doch Journalistinnen, Schriftsteller, Fotografinnen und Musiker duerfen anderseits auch auf die Unterstuetzung der Medienmogule bei der gesetzlichen Absicherung ihrer Urheberrechte in digitalen Medien hoffen - wenn sie diese nicht bereits abgetreten haben.
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„Der Gesetzgeber muss gegensteuern“

Egal ob angestellt oder frei - Journalistinnen und Fotografen, Schriftstellerinnen und Filmemacher, Musikerinnen und Kuenstler werden bei der Verwertung ihrer Urheberrechte in digitalen Medien zunehmend ueber den Tisch gezogen. Mit dem Sachverstaendigen Wolfgang Schimmel, Jurist in der Rechtsabteilung der IG Medien, sprach Ruediger Luehr fuer "M" ueber die Positionen der Mediengewerkschaft zu diesem draengenden Problem.
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