Zentrale Stelle soll rechte Gewalt erfassen

DRESDEN. Die Dresdner Initiative „AnStiftung“ – Projekte gegen das Vergessen – fordert eine bundesweite Zentralstelle zur Erfassung rechter Gewalt einzurichten.

„Die Dunkelziffer ist beängstigend hoch“, heißt es in dem Aufruf: Durch die verengte Sicht auf Ausländerfeindlichkeit würde in Statistiken und Medien ein verfälschtes Bild von Gewalttaten entstehen. Die geforderte Zentralstelle solle ein realistisches Bild über alle Anschläge geben, weshalb dort auch Übergriffe auf Einzelpersonen, Gewerkschaften, Behinderte, Schwule und Sachbeschädigungen, Hakenkreuzschmierereien, Schändungen von jüdischen Friedhöfen registriert werden müssten. Formblätter für Ihren Appell zur Einrichtung einer Zentralstelle sind zu haben über: Peter Grohmann, Telefon 0351-885511 – Fax: 885518 – AnStiftung@t-online.de

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Politik zwingt MDR in die Knie

Der MDR muss weiter massiv sparen und geht dabei ans Eingemachte. Nach "MDR um 2" und "Mittagsmagazin" trifft es jetzt "Tatort" und "Polizeiruf". Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) stellt sich hinter die Beschäftigten und fordert eine verlässliche Finanzierung des Senders sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit den angekündigten Sparmaßnahmen.
mehr »

Bayern bessert Rundfunkgesetz nach

Eingriff in die Programmautonomie und in das Gebot der Staatsferne – so lautete übergreifend die deutliche Kritik am ersten Entwurf der bayerischen Staatsregierung von CSU und Freien Wählern, das Rundfunkgesetz zu novellieren. Es ist die Rechtsgrundlage für den Bayerischen Rundfunk (BR). Nun reagiert die Regierung und kündigt an, die Gesetzesnovelle entschärfen zu wollen.
mehr »

ORF: Jetzt reden die Mitarbeitenden

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk Österreichs (ORF) steckt in einer tiefen Krise. Es geht demnach um mutmaßliche sexuelle Belästigung seitens des ehemaligen Generaldirektors, um ein toxisches Arbeitsklima, politische Einflussnahmen. Nach der Aktion "Nicht mit uns" fordern in der Aktion "Mit uns" nun zahlreiche Mitarbeitende Maßnahmen hin zu einer nachhaltigen und tiefgehenden Veränderung.
mehr »

DW: Mehr Protest gegen Kürzungen

Nun hat auch der Fachbeirat der Deutsche Welle Educational Programs (DW Deutsch lernen) laut dwdl.de in einer Stellungnahme die geplanten Kürzungen im Deutsch-Angebot des Auslandssenders kritisiert und vor massiven Schäden für den Sender gewarnt. Die DW hatte angekündigt, das Budget halbieren zu wollen, was zu großen Protesten geführt hatte.
mehr »