Zentrale Stelle soll rechte Gewalt erfassen

DRESDEN. Die Dresdner Initiative „AnStiftung“ – Projekte gegen das Vergessen – fordert eine bundesweite Zentralstelle zur Erfassung rechter Gewalt einzurichten.

„Die Dunkelziffer ist beängstigend hoch“, heißt es in dem Aufruf: Durch die verengte Sicht auf Ausländerfeindlichkeit würde in Statistiken und Medien ein verfälschtes Bild von Gewalttaten entstehen. Die geforderte Zentralstelle solle ein realistisches Bild über alle Anschläge geben, weshalb dort auch Übergriffe auf Einzelpersonen, Gewerkschaften, Behinderte, Schwule und Sachbeschädigungen, Hakenkreuzschmierereien, Schändungen von jüdischen Friedhöfen registriert werden müssten. Formblätter für Ihren Appell zur Einrichtung einer Zentralstelle sind zu haben über: Peter Grohmann, Telefon 0351-885511 – Fax: 885518 – AnStiftung@t-online.de

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Filmtipp: Eine bessere Welt

Ein vorzüglich gespieltes ZDF-Drama beschreibt, wie eine junge Wissenschaftlerin nach einer TV-Talkshow über die Klimakrise, in der sie für eine Begrenzung des individuellen CO2-Ausstoßes plädiert, zum Freiwild erklärt wird. Aufgrund der Beleidigungen und Morddrohungen im Internet entwickelt die völlig unvorbereitete Forscherin einen regelrechten Verfolgungswahn. Dann werden ihre Ängste Wirklichkeit.
mehr »

„brandmelder“: Klima braucht Kontext

Am 16. März 2026 startet das Netzwerk Klimajournalismus mit „brandmelder“ ein neues Analyse- und Monitoringformat. Unter der Leitung von Klimajournalismus-Gründer Jürgen Döschner soll die derzeitige Klimaberichterstattung qualitativ beobachtet und Lücken geschlossen werden.
mehr »

Wenn Redakteurinnen streiken

Am 10. März blieben bei den Tageszeitungen Taz und nd – der Tag einige Seiten weiß. In beiden Redaktionen hatten sich Journalistinnen aber auch Lektorinnen und andere Mitarbeiterinnen am 9. März am  FLINTA* -Streik beteiligt und die Arbeit niedergelegt.
mehr »

ver.di fordert Schutzkodex im ÖRR

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert von ARD, ZDF und Deutschlandradio den Schutz von Journalist*innen einen entscheidenden Schritt voranzubringen: Bisher hat sich noch keine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt dem Schutzkodex angeschlossen. In vielen anderen Medienhäusern gelten die Regelungen des „Schutzkodex“ für Medienschaffende allerdings längst.
mehr »