Aus für Mendener Zeitung

Im April wäre sie 150 Jahre alt geworden. Doch zum 31. März stellt der Jahn-Verlag die Mendener Zeitung ein. „Wir haben es trotz großer redaktioneller Anstrengungen nicht geschafft, die Zeitung auf ein gesundes wirtschaftliches Fundament zu stellen“, sagt Geschäftsführer Daniel Schoenigh. Am Jahn-Verlag ist die Ippen-Gruppe „maßgeblich“ beteiligt und hatte zuletzt die redaktionelle und geschäftliche Leitung der Zeitung inne. Die betroffenen 20 Mitarbeiter sollen jedoch bei anderen Ippen-Verlagen unterkommen, etwa beim Märkischen Zeitungsverlag oder dem Westfälischen Anzeiger. Aktuell kommt die Mendener Zeitung auf einen Gesamtverkauf von 6.027 Exemplare. Damit konnte die Redaktion die Auflage im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent steigern. „Wir hatten das Problem, dass unser Verbreitungsgebiet mit der Stadtgrenze endete und wir nicht über das entsprechende Umland verfügten“, sagt Schoenigh. Die angrenzenden Städte Hagen, Iserlohn oder Dortmund sind fest in der Hand der WAZ-Gruppe.

 

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Startups: Trendsetter im Journalismus

Durch Klimakrise und Coronapandemie steigt bei Mediennutzer*innen die Nachfrage nach einem Journalismus, den Non-Profit-Startups bieten: Konstruktive Informationen, dialogisch und einordnend aufbereitet, an den Interessen eines vielfältigen Publikums orientiert. Doch noch fehlt vielen Medienneugründungen eine nachhaltige Finanzierung. Einblicke in einen Journalismus, wie er sein könnte – wenn medienpolitische Rahmenbedingungen sich ändern.
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Brutaler Angriff auf Gewerkschafter

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist entsetzt über den brutalen Angriff auf einen Gewerkschafter am Rande einer nicht genehmigten "Querdenken"-Demonstration am 1. August 2021 in Berlin-Kreuzberg. "Diese brutale Gewalttat zeigt überdeutlich, dass es bei den sogenannten 'Querdenker'-Demos nicht um Kritik und Meinungsfreiheit geht, sondern um eine Ansammlung von Feinden der Demokratie", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz am Montag in Berlin.
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Filmtipp: „Be Natural – Sei du selbst“

Eines Tages sah die amerikanische Regisseurin und Produzentin Pamela B. Green einen Film über Pionierinnen des Kinos, darunter auch Alice Guy. Green wunderte sich, dass ihr der Name überhaupt nichts sagte. Sie hörte sich bei Kolleginnen und Kollegen um und erhielt überall die gleiche Antwort: nie gehört. Wie konnte es sein, dass eine offenbar derart wichtige Figur aus der Frühzeit des Films völlig unbekannt ist? Sie begann zu recherchieren. Am Ende steht im Originaltitel: „Be Natural – The Untold Story of Alice Guy-Blanché".
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Das Boot: Kameramann nimmt Vergleich an

Im Rechtsstreit über eine angemessene Vergütung hat sich der Chefkameramann des international erfolgreichen Filmklassikers „Das Boot“, Jost Vacano, mit den ARD-Anstalten geeinigt. Der 87-Jährige und der im Streit mit acht Anstalten federführende Südwestrundfunk (SWR) nahmen den Anfang Juli vor dem Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart vereinbarten Vergleich fristgerecht an, wie jetzt eine Gerichtssprecherin dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte.
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