Beste Pensionskasse des Jahres 2018

Frank Weidenbusch (l.)und Martin Schrader, die beiden Vorstände der Pensionskasse Rundfunk, bei der feierlichen Preisverleihung in Berlin
Foto: PKR

Die Pensionskasse Rundfunk (PKR) wurde gestern zum zweiten Mal in Folge mit dem Award des Finanzmagazins „portfolio institutionell“ ausgezeichnet – diesmal in der Kategorie „Beste Pensionskasse“. 2017 gewann die Pensionskasse in der Kategorie „Bestes Risikomanagement“. Manfred Kloiber, Bundesvorsitzender der Fachgruppe Medien in ver.di und Mitglied des Aufsichtsrates der Pensionskasse Rundfunk: „Die Kür der PKR zur besten Pensionskasse zeigt, wie erfolgreich eine paritätisch aufgestellte Altersversorgung sein kann.“

„Ein professionell arbeitender Vorstand, hervorragende Mitarbeiter_innen und eine starke Selbstverwaltung durch Arbeiternehmer_innen und Arbeitgeber sorgen in die Pensionskasse Rundfunk für eine sichere und zuverlässige Zusatzabsicherung der freien Mitarbeiter_innen bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und den Produktionsunternehmen“, kommentierte Kloiber die Auszeichnung.

Die Pensionskasse Rundfunk war vor mehr als 45 Jahren von der ver.di-Vorgängergewerkschaft Rundfunk-Fernseh-Film-Union (RFFU) zusammen mit ARD und ZDF gegründet worden. Sie zeichne sich durch hohe Professionalität, gute Ergebnisse und den Anspruch aus, jedes Jahr besser zu werden, begründete Laudator Thomas Bauerfeind von Protinus die nun vergebene Auszeichnung.

Martin Schrader und Frank Weidenbusch, die beiden Vorstände der Pensionskasse, nahmen den Preis in Berlin entgegen und zeigten sich hocherfreut und stolz: „Das würdigt unsere Arbeit und bestätigt das große Vertrauen, das unsere Mitglieder – freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Film, Funk und Fernsehen, die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und über 400 Produktionsunternehmen – uns entgegenbringen, auch in dieser, für die Altersversorgung nicht ganz einfachen Zeit“, erklärte Schrader.

Die Pensionskasse Rundfunk nahm in diesem Jahr zum zweiten Mal am „Wettbewerb“ um den angesehenen „portfolio institutionell Award“ teil. Seit 2006 werden die Auszeichnungen jährlich mit der Intention vergeben, die Transparenz in der deutschen Kapitalanlage sowie den fachlichen Austausch zwischen Investoren, Finanzexperten und Finanzwissenschaftlern nachhaltig zu fördern. Insgesamt kürte die unabhängige Expertenjury mit Vertretern aus Forschung und Praxis Preisträger in 13 Kategorien.


Die Pensionskasse Rundfunk hat 20.000 Mitglieder und verwaltet eine Kapitalanlagesumme von über 1,6 Milliarden Euro. Gespeist wird die kapitalgedeckte Altersversorgung aus Eigen- und Anstaltsanteilen der Mitglieder. Von jedem Honorar oder Gehalt freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen vier oder sieben Prozent an die Pensionskasse Rundfunk; Sender und Produktionsunternehmen geben ihre Anstaltsbeiträge in gleicher Höhe dazu und überweisen automatisch beide Anteile an die Pensionskasse. Anstaltsmitglieder sind alle öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands sowie über 300 Produktionsunternehmen. Ordentliches Mitglied kann jede bzw. jeder werden, der mindestens 18 Jahre alt ist und für Rundfunkanstalten oder teilnehmende Produktionsunternehmen arbeitet und dort nicht unbefristet fest angestellt ist. Also freie Mitarbeiter, feste Freie sowie befristet Angestellte und Teilzeitbeschäftigte.

Mit der ergänzten Limburger Lösung werden die Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge zudem seit 1. Januar 2018 für alle befristet beschäftigten Mitarbeiter_innen von Produktionen für das öffentlich-rechtliche Fernsehen uneingeschränkt erstattet. Unabhängig davon, ob es sich um vollfinanzierte, Co- oder geförderte Produktionen von ARD und ZDF handelt.

Weitere Informationen:

www.pkr.de

nach oben

weiterlesen

Arbeiten in einem Klima der Angst

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten – vor allem in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten, stellt Reporter ohne Grenzen (ROG) mit der Veröffentlichung seiner Rangliste der Pressefreiheit 2019 fest. Auch in Deutschland ist die Zahl der tätlichen Angriffe gegen Journalistinnen und Journalisten 2018 gestiegen.
mehr »

USA: Mit Mega-Fusionen gegen neue Player

Im Kampf um Kunden rücken die ganz Großen enger zusammen. Mit Mega-Fusionen überbieten sich die Konzerne im US-Milliarden-Medien-Business und agieren mit diesen  Bündnissen immer fokussierter gegen die neuen Player am Markt wie Netflix oder Amazon. Die von der Medienpolitik einst bewusst eingeführten Grenzen zwischen Inhalteanbietern auf der einen und Telekommunikationsunternehmen auf der anderen Seite lösen sich auf.   
mehr »

Regisseurinnen mit Haltung und Rückgrat

Spannende feministische und politische Spiel- und Dokumentarfilme zu inszenieren, die das Publikum inspirieren, weiterbilden und begeistern, reicht nicht. Ein Hauptbetätigungsfeld der Regisseurinnen ist stets der Kampf um Akzeptanz bei Filmförderungen, Produktionsfirmen, Sponsoren, Filmverleihern und TV-Redaktionen. Das wurde beim 36. Internationalen Frauenfilmfestival (IFFF) vom 9. bis 14. April in Dortmund in den Kinosälen diskutiert.
mehr »

Rat stimmte neuem EU-Urheberrecht zu

Der Europäische Rat hat sich heute mehrheitlich zugunsten der EU-Richtlinie über das Urheberrecht im Digitalen Binnenmarkt entschieden. Das positive Abstimmungsergebnis war nicht sicher. Kritiker*innen der Urheberrechtsreform – wie Julia Reda – hatten bis zuletzt gehofft, die Reform noch zu kippen, sei es mit der Gegenstimme Deutschlands. Jedoch votierte auch die deutsche Bundesregierung mit ja.
mehr »