Branchensplitter

Prinz eingestellt

Die Monatszeitschrift Prinz vom Jahreszeitenverlag in Hamburg wird in der gewohnten Erscheinungsweise mit der Dezemberausgabe eingestellt. Lediglich die monothematische Reihe Print Top Guide soll fortgesetzt werden. Stattdessen will der Verlag ein „tagesaktuelles Online-Magazin“ forcieren. Angaben, wie viele Jobs der Umstellung zum Opfer fallen, gibt es bisher nicht.

Stellenstreichung bei Spiegel.TV

Insgesamt 40 von derzeit 150 Vollzeitstellen sollen bei Spiegel.TV gestrichen werden. Grund sei die anhaltende Flaute im Geschäft mit Neuprojekten und Auftragsproduktionen. Bevor es Anfang 2013 zu betriebsbedingten Kündigungen kommen soll, will das Unternehmen die Mitarbeiter dazu bewegen, Aufhebungsverträge freiwillig anzunehmen. Auf einer Betriebsversammlung informierte Rolf-Dieter Schulz, Personalchef der Spiegel-Gruppe, die Mitarbeiter am 27. November über die geplanten Kürzungen und den Vorschlag Aufhebungsverträge anzunehmen. Außerdem sollen die verbleibenden Mitarbeiter für die Dauer von zunächst zwei Jahren auf 10% ihres Bruttolohns verzichten. Stimmen 90% der Belegschaft diesem Vorschlag zu, könnte diese Variante die nötigen Einsparungen erbringen. Als weiteren Anreiz bietet die Geschäftsführung fünf zusätzliche Urlaubstage an. Sollte sich die Geschäftlage bessern, sei zudem eine Rückvergütung denkbar.

Spardiktat in Augsburg

Rund 3,2 Millionen Euro sollen in den kommenden drei Jahren in den Redaktionen der Augsburger Allgemeinen Zeitung gespart werden, um das Unternehmen „krisenfest zu machen“, verlangt die Eigentümerfamilie Holland. 11 Volontäre werden nicht übernommen und 8 Befristungen in der Redaktion enden. Damit verlieren insgesamt derzeit 19 Beschäftigte ihren Job.

Letzte Printausgabe von Schnitt

Das Branchenmagazin Schnitt galt als eine der auflagenstärksten deutschen Fachzeitschriften für Film und Filmmontage und erscheint seit 1996 vierteljährlich jeweils zu Quartalsbeginn, seit 2010 im Mesccugge Verlag in Köln. Künftig soll das Fachmagazin wird nur noch als online-Ausgabe aufgelegt werden. www.schnitt.de

Kein Parlamentsbüro mehr

Die Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser GmbH und damit Verleger sowie Herausgeber des Bonner General-Anzeiger, lässt als Sparmaßnahme zum 31. Dezember 2012 das Parlamentsbüro in Berlin schließen. Betroffen sind drei Korrespondenten.

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