Fernsehen aus Berlin meldet Insolvenz an

Nach rund 18 Jahren Sendebetrieb hat FAB (Fernsehen aus Berlin) am 29. Januar Insolvenz angemeldet. Als Grund für die Insolvenz nannte Geschäftsführer Mike Meier-Hormann offene Verbindlichkeiten in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem im vergangenen Jahr neu bezogenen Medienhaus des Senders.

Bereits in den vergangenen Monaten hatten freie FAB-Autoren ihre Honorare nicht erhalten, die Gehälter der 29 Beschäftigten und 5 Auszubildenden wurden im Dezember nur schleppend ausgezahlt. Kathlen Eggerling, zuständige Medien-Sekretärin von ver.di/connexx-av: „Für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist allein das Management verantwortlich, das sich mit den Verpflichtungen um das neue Sendegebäude und einem verfehlten Konzept mit Schwerpunkt-Events vergaloppiert hat.“ ver.di fordert die Absicherung der Zukunft der insgesamt 34 Mitarbeiter und freien Autoren. Der Sendebetrieb muss aufrecht erhalten werden, so Eggerling.

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